Flughafen KlagenfurtViele Pläne, keine Informationen: Anrainer sind empört

Seit Monaten versucht eine Klagenfurter Bürgerinitiative einen Termin bei der Stadt zu bekommen, um zu erfahren, was vor ihren Haustüren gebaut wird. Jetzt scheint es doch zu klappen.

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So soll der Flughafen Klagenfurt aussehen, geht es nach den Plänen von Mehrheitseigentümer Lilihill
So soll der Flughafen Klagenfurt aussehen, geht es nach den Plänen von Mehrheitseigentümer Lilihill © Lilihill
 

Vor zwei Jahren wollte Mehrheitseigentümer Lilihill eine Milliarde Euro (!) in den Flughafen Klagenfurt investieren. Dann wurde es lange still um die hochtrabenden Pläne. Vor einer Woche präsentierte Lilihill, das Immobilien- und Investmentunternehmen des Kärntners Franz-Peter Orasch, sein adaptiertes Konzept für den darniederliegenden Flughafen: 450 Millionen Euro sollen ab nächstem Jahr in die "Aviation City" investiert werden. Vorausgesetzt Stadt und Land – sie halten fünf beziehungsweise 20 Prozent der Flughafen-Anteile – stimmen noch im Dezember dem Verkauf von 48,7 Hektar "nicht betriebsnotwendiger" Fläche an eine Gesellschaft zu, die im Besitz von Orasch ist.

Kommentare (6)
scaramango
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Der Flughafen Klagenfurt wurde 1925 eröffnet...


.... seitdem gibt es dort Flugzeuge (no-na)!

Wann wurden die Häuser der Beteiligten der Bürgerinitiative dort gebaut ???

Lowraider
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Alles privatisieren ….

auch den Bürgermeister !

HeWa66
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der Flughafen

hat sowieso keine Zukunft mehr.
Unsere engagierte Ministerin Leonore G. will, dass der Pöbel sich ausschließlich mit Zug und zu Fuß fortbewegt.
Ein Flugzeug ist nicht mehr zeitgemäß.
Orasch könnte einen neuen Bahnhof anstatt des Flugplatzes errichten :-)

future4you
2
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Wieso kann ma die

Grundstücke nicht für 99 Jahre verpachten? Das ist ja schon weitläufige Praxis. Hr. Orasch kann zeigen, was er kann und Stadt und Land sollten davon profitieren und für das Land, die Stadt sind die Grundstücke nicht auf alle Ewigkeit verliren.

qualtinger
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Der Um- und Ausbau soll endlich starten - ohne Grundstücksverkauf

In letzter Konsequenz geht es offensichtlich nur um den Verkauf der Grundstücke. Ich befürchte, die hochtrabenden Aus- und Umbaupläne werden rasch in den Schreibtischladen der Planer verschwinden und verstauben. Jetzt sollte begonnen werden, Taten zu setzen. Das Recht zu einem späteren Verkauf kann sicher vertraglich geregelt werden.

Peterkarl Moscher
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Dummheit

Eines sollte uns klar sein wenn der Flughafen weg ist , dann ist er weg und Kärnten
ist auf Graz und Laibach angewiesen. Ein Schwachsinn wer solche Verträge unterschrieben hat!