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Big DataHandy-App: Sobotka nun doch für freiwillige Lösung

Wolfang Sobotka änderte seine Meinung, was die Nutzung der Handy-App des Roten Kreuzes betrifft und meint: "Wir bleiben am Weg der Freiwilligkeit."

Wolfgang Sobotka
Wolfgang Sobotka © APA/ROLAND SCHLAGER
 

Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) tritt nun doch dafür ein, die Handy-App des Roten Kreuz zur Bekämpfung der Corona-Krise nur freiwillig zu nutzen. Vor kurzem hatte er sich noch für eine Verpflichtung ausgesprochen, Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hatte sich am Samstag nicht festgelegt.

In der ORF-Sendung "Hohes Haus" erklärte Sobotka am Sonntag: "Wir bleiben am Weg der Freiwilligkeit." Gleichzeitig warb der Parlamentschef für die Nutzung. Auch er habe sich die App schon heruntergeladen. Das Rote Kreuz habe hier hervorragende Pionierarbeit geleistet.

Was den umstrittenen Erlass des Gesundheitsministeriums angeht, wonach man Ostern nur mit fünf Gästen verbringen dürfe, verwies Sobotka auf einen neuen für Montag angekündigten "zusammenhängenden Erlass, wo das geregelt wird." Grundsätzlich warb er um Verständnis, dass es angesichts der fordernden Situation zu "Ungereimtheiten" oder "nicht so klaren Formulierungen" komme.

Nein zur Ausweispflicht

Nein sagte Sobotka indirekt zu einer Ausweispflicht. Auf eine entsprechende Frage meinte er, es helfe niemanden, sich jetzt mit überbordenden Maßnahmen in Szene zu setzen. Er habe auch nichts von solchen Plänen gehört.

Ausdrücklich betont wurde vom Präsidenten, dass die Gesetze zum Corona-Paket keinen Dauerzustand bedeuteten. Sie hätten ein sehr engmaschiges Ablaufdatum und man werde versuchen, sehr bald zu einer Normalität zurückzukehren.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

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Kommentare (4)

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saubertl
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Fast oder doch nicht?

Beinahe ist doch fast, also doch nicht ganz! Freiheitskonform?
Will man uns einlullen? Ist „beinahe“ freiheitskonform freiwillig? Menschenrechte? Sollen sie nicht erst nach der Katastrophe sondern mit ihr und gerade deshalb gelten! Sollen sie, die Menschenrechte überhaupt gelten? Dürfen Menschen Rechte haben und wenn ja alle? Wenn nein wer schon und wer nicht? Werden wir sonst entweder Tod sein (darf ich das? Und wann?) oder in einer totalitären Regierung aufwachen! Gibt es eine Alternative? Ich darf nicht hinaus; in die Welt, eine APP also eine Handy- Schlüsselanhänger- Fußfessel; soll das überwachen? Mir schwirren die Gedanken ungeordnet im Kopf umher und müssen gebündelt werden! In für mich richtig und falsch. Ein unsicherer 66 jähriger herz- zuckerkranker (jetzt eingesperrter) Saubertl!

Marmorkuchen1649
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So schlimm..

ist es nun auch wieder nicht. So lange sichergestellt werden kann, dass die Daten nicht mißbräuchlich verwendet werden können, ist das ok. Der Zwang ist aber nicht ok. Viele installieren diese App aus freien Stücken und das ist gut so.

schuwo
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Marmorkuchen

Wer soll das denn sicherstellen? wie willst du das wissen was die machen damit? Eine App zur "ÜBERWACHUNG" der Bürger wo sie sich bewegen und was sie reden. Reden deswegen weil ja der Zugriff auf Mikrofon auch verlangt wird. Wen geht das was an was ich rede. Daher würde bei mir auch nie eine "ALEXA" ins Haus kommen. Das sind DDR Methoden Und was ich am schlimmsten finde das sich das Rote Kreuz für so eine Spionage - App hergibt. Ich habe eben den Abbucher als unterstützendes Mitglied gesperrt.

hfg
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Nur leider gibt es nicht genug

Intelligente informierte Menschen, daher wäre Zwang besser - im Interesse aller.