Oft dient Verkürzung zum besseren Verständnis einer komplexen Lage. Am heimischen Arbeitsmarkt führt das Stilmittel indes häufig zu Verunsicherung. Aktuellstes Beispiel: Die vom ÖVP-Wirtschaftsbund erneut losgetretene Debatte um eine Verschärfung der Zumutbarkeitsbestimmungen für langzeitarbeitslose Menschen. Gerne werden derlei Forderungen mit der Anzahl der beim AMS vorgemerkten "offenen Stellen", also den von den Betrieben eingemeldeten freien Jobs, kombiniert.
Debatte um Langzeitarbeitslose
In welchen Branchen es offene Stellen gibt und wo Menschen arbeitslos sind
Es könne doch nicht sein, dass "in Zeiten einer Wirtschaftskrise mit Rekordarbeitslosigkeit Tausende offene Stellen unbesetzt sind", wettert der ÖVP-Wirtschaftsbund. Ein Blick auf die beim AMS gelisteten freien Jobs bringt Antworten.
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