Schon vor der Krise war der Fachkräftemangel eine Wachstumsbremse. Im erwarteten Aufschwung könnte das Problem trotz weiterhin sehr hoher Arbeitslosigkeit wieder voll aufschlagen. Jetzt geht die Industriellenvereinigung in die Offensive und fordert die Installierung einer eigenen Fachkräfteagentur. Ein Frontalangriff auf das AMS, das derzeit das größte Qualifikationspaket seiner Geschichte auf den Boden bringt, um diesen drohenden Engpass zu verhindern, sei das nicht, betont IV-Präsident Georg Knill. Die IV wünscht sich einen Start nach dem Sommer. Wie gut und konkret der Plan bereits mit den Ministerien Arbeit, Wirtschaft und Finanzen akkordiert ist, blieb bei der Pressekonferenz noch offen. Grundsätzlich steht die IV allerdings im engsten Kontakt mit der Regierung.