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Bei LangzeitarbeitslosigkeitWechsel des Wohnorts soll erzwungen werden können

Der Wirtschaftsbund will das Arbeitslosengeld in den ersten Monaten von 55 auf 70 Prozent des letzten Gehalts erhöhen - langfristig aber auf 40 Prozent oder noch weniger kürzen. Auch die zumutbare Pendlerdauer soll erhöht werden.

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© APA
 

Der ÖVP-Wirtschaftsbund wälzt Überlegungen zur Reform des Arbeitslosengelds: Unter anderem sollen Arbeitslose in den ersten Monaten mehr bekommen, langfristig jedoch weniger als bisher, wie es in einem internen Papier heißt, über das die "Presse" zuerst berichtet hatte. Außerdem soll ausgedehnt werden, welche Jobs Arbeitslosen bei sonstiger Streichung des Geldes zumutbar sind.

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natchen
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hier

gibt man wieder hirnlosen Beamten Zucker. Den ich kenne einen Fall bei mir in der Nähe, natürlich in der Steiermark, dass der Nachbar nach Tirol zum arbeiten verdonnert wurde.

Vorgeschichte - der Nachbar hat sich ein schmuckes Häuschen gebaut und duch Umstände, die Firma ist in Konkurs gegangen, hat er seinen Job verloren. Ja und der liebe Beamte sagt, sitzt ja in gesichertem Status, auf nach Tirol, toll nicht.

mahue
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Manfred Hütter: Liebe Natter nicht zubeißen

Im AMS sitzen schon seit 30 Jahren keine Beamte mehr. Wie bei der ÖBB und Post mit all ihren Nebenbetrieben.

Occam
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Wenn die Covidkrise vorbei ist

werden wir in eine "neue Normalität" haben.
Aber hat Kurz nicht gesagt, dass wir uns an hässliche Bilder werden gewöhnen müssen?
Langsam werden sie auch bei uns sichtbar und wir beginnen zu verstehen, wohin die Reise geht.
Jó utat

mahue
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Manfred Hütter: Occam sehr kryptisch

Wohin geht die Reise, zu unqualifizierten Kommentaren und Hypothesen.
Nur eine kleine Anregung zum Nachdenken aus meinem Berufsleben als Finanzbeamter.
Die Zuckerl-Politik begonnen mit Kreisky hat unser Bundesbudget so belastet, dass manche Entscheidungen von damals noch Budgetwirksam sind, aber nicht positiv. War aber nur politischer Wille der SPÖ als stärkste Partei (Sanierungsdauer schon zwei Generationen).
Jetzt haben wir eine Pandemie weltweit (wie damals die Spanische Grippe), hat alle Volkswirtschaften der Welt getroffen, dass sich jedes Land der Welt massiv verschulden muss. Zur Sanierung des Budget wird es wieder zwei Generationen brauchen. Zum Unterschied von oben war es kein politischer Wille, sondern ein nicht vorhersehbares Ereignis.
Der Vergleich mit der Bankenkrise 2007 ist unzulässig, weil die war auch auf Immobilienspekulationen zurück zuführen, wie anderes wirtschaftliches Versagen.

X22
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Auf welche Entscheidungen wollen s hinweisen?

dass manche Entscheidungen von damals noch Budgetwirksam sind, aber nicht positiv.
Sanierungsdauer schon zwei Generationen).

mahue
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Manfred Hütter: An X22, uraltes Handeln und Denken der SPÖ

Die SPÖ getrieben von ihren Gewerkschaftsfunktionären hatte schon immer in ihren Programmen (Klammern wir die Corona-Zeit aus.
Der Staat muss einspringen, wenn es führenden Unternehmen schlecht geht, egal wo die Eigentümer sitzen, an deren Geld man nicht herankam.
Der Staat muss die Sozialleistungen erhöhen, dadurch wurde auch mancher Anreiz einen Job anzunehmen genommen.
Wie wurde das gegenfinanziert? In Österreich haben wir die höchsten Pflichtversicherungsbeiträge, Einkommen(Lohnsteuer) und Lohnnebenkosten für die Arbeitgeber. Und ständiger Erhöhung der Umsatzsteuer. Ungeheuer komplizierte Steuergesetze mit Richtlinien zu allen möglichen Konstellationen.
Die vorgeschlagenen Idee zu einer Vermögenssteuer und jetzt Reichensteuer und ihre Einnahmen daraus sind so gering, nach Abzug der notwendigen Kosten für Überprüfung der korrekten Abfuhr und Zahlung, das solche Steuern nicht großartig Budget wirksam sind.
Das sind die Dinge, die heute noch zum Teil gesetzlich repariert werden müssen.

stadtkater
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Zum Vergleich: Corona-Hilfe

für Kastner & Öhler mit Gigasport mehr als 31 Mio Euro (ohne Kurzarbeitsrückvergütung)! Damit zahlen sie auch die Mieten an die Schwesterunternehmung, die die gleichen Eigentümer hat.

So etwas muss der Staat halt anderswo einsparen.

gof1234
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Erzwungener Wohnortwechsel, Teilkrankenstand?

Wo is denn der Wirtschaftsbund bitte angrennt?

SoundofThunder
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🤔

Das Arbeitslosengeld ist eh schon degressiv. Notstand ist auch Neu geregelt worden. Krankschreibung Neu auch (der Arzt soll den Grund für die Krankschreibung in die Zeile: Begründung der Krankschreibung eintragen). Wurde alles unter Türkis/Blau eingeführt. Reicht dem ÖVP Wirtschaftsbund wohl nicht. Jetzt soll man Haus und Hof verkaufen und einem unsicheren Mindestlohn Job hinterher ziehen. Ja so san‘s die Türkisen.

SoundofThunder
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🤔

Und verstößt der erzwungene Wechsel des Wohnortes nicht der Bewegungsfreiheit? Man darf sich seinen Wohnort wohl selber aussuchen und nicht was der Staat vorschreiben will? Grundrechte? Aber was weiß die ÖVP schon über Grundrechte. Kennt ja nicht einmal die Verfassung!

mahue
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Manfred Hütter: SoundofThunder

Ist Ihnen noch nicht aufgefallen, alle Parteien bestehen nicht nur aus Verbänden und Kammern. Und diese sind oft in den eigenen Reihen unangenehmer und destruktiver, als der politische Gegner einer anderen Partei. Was eine Landeswirtschaftskammer von sich gibt, muss ja nicht Meinung der Bundespartei sein. Auch mancher Senf von Landespolitikern ist oft nicht mit der Linie der Bundespartei abgestimmt. Gibt es in allen Parteien.

SoundofThunder
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🤔

Der Wirtschaftsbund ist durch und durch ÖVP. Da gibt es nichts zu deuten.

mahue
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Manfred Hütter: Habe ich was anderes vor 8 und 9 Stunden

geschrieben, richtig lesen. Wollens aber scheinbar nicht, weil ich auch die Roten genannt habe.

mahue
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Manfred Hütter: Kirche im Dorf lassen

Ob Türkis oder SPÖ bei den Verbänden und Kammern bleiben sich die Beiden nichts gegenseitig schuldig. Ob AK, ÖGB etc. bei den Roten und Wirtschaftskammer, Bauernbund etc. bei den Türkisen. In allen sitzen Parteigünstlinge und aktive Politiker mit monatlichen Funktionsgebühren oder Gehältern, von denen ein Hofrat oder leitender Angestellter nur träumen kann. Finanziert von freiwilligen Beiträgen (z. B. GW-Beitrag) und gesetzlich zu zahlenden Kammerbeiträgen und Kammerumlagen bei Arbeitern und Angestellten.

scionescio
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Schön langsam lassen die Türkisen die Maske immer mehr fallen…

… aber es soll ja immer noch schlichte Wähler geben, die glauben, der Alpendonald meint es gut mit ihnen - und nicht nur für die „Familie“!

aposch
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XX2

Einen Wohnortwechsel erzwingen kann sicher nicht die Lösung sein, aber so wie die SPÖ den freiwillig Arbeitslosen die Taschen füllen will das kann es doch auch nicht sein. Wieviel Betriebe gibt es doch, die händeringend Personal suchen, aber wer nimmt schon eine Arbeit an, wenn das Geld auch so vom AMS überwiesen wird, dank Gewerkschaft und AK.

X22
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Es sind zwei Probleme, die die Arbeitslosigkeit an sich hat

Der finazielle Part, 55% des Letztgehalts sind schon eine Herausforderung, für viele die im Geringverdienerbereich fallen in den Armutsbereich, der wiederum das zweite Problem befeuert, die soziale Ausgrenzung mit ihren Folgen.
Und es ist ab­surd zu sagen es ist der SPÖ, Gewerkschaft und AK zu verdanken, die Koalitionen haben dies so geschaffen, dazu gehören alle Parteien die in Regierungsverantwortung waren dazu. Und was noch dazu gehört ist ein Betrachten der Arbeitslosigkeit, wer sind die Langzeitarbeitslosen, wie groß ist überhaupt der Anteil, von dem sie reden, die sich an den Leistungen der "Arbeitslosigkeit" berreichern.
Und als Betroffener der händerringend nach Personalsuchenden, der auch Menschen im Alter von 50+ einstellt, der die Erfahrung gemacht hat, dass so mancher dieser Gruppe einfach gesundheitlich nicht mehr kann, der die körperlichen Belastungen nicht mehr standhält, der 20-30% der Jahresarbeitszeit im Krankenstand ist, weil der Körper nur mit Spritzen und Schmerzmittel behandelt wird um wieder für ein paar Wochen durchzuhalten. Und Mangel an Fachkräften heißt auch nicht umsonst so, ich beschäftige auch "Quereinsteiger" und selbst Fachkräfte müssen viel (bei uns halt) dazulernen um den heutigen Anforderungen gerecht zu werden. Habens einen Mitarbeiter gibts auch soziale Bedürfnisse und die gehören auch befriedigt, sagens einen Pendler, der 1 Stunde Anreise hat, heute wären noch 1,2,3 Überstunden zu machen. Wissens darüber reden ist leicht, es umzusetzen

SoundofThunder
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😏

Die Betriebe die Händeringend Personal suchen wissen aber selber warum sie keinen unselbständigen Wertlosen finden.

Balrog206
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Sound

Ich rede hier von langzeitarbeitslosen ! Und Fachkräfte bzw Handwerker mit LAP kannst max von einer anderen Firma abwerben aber Suchende gibt es keine ! Hör mal mit dem Geschwätz des wertlosen bla bla auf !

Balrog206
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Wer

Nicht will schafft es sich durchs System zu manövrieren und das ist auch nicht fair allen anderen gegenüber ! Es ist nichts leichter als sich bei einem Vorstellungsgespräch so in Position zu stellen das man fix nicht genommen wird ! Ab und zu sollten die Berater v AMS ihre Bekannten Schützlinge begleiten um es selbst zu erleben !

katharinajohanna
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@ Balrog206

Von einigen Wenigen, die sich möglicherweise auf diese Art „durchschummeln“ auf die Allgemeinheit zu schließen, ist schlichtweg eine Frechheit!

X22
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Wo bleibt der parteiinterne Aufschrei

Der Wirtschaftsbund (ÖWB) ist gleichzusetzen mit ÖVP bzw. Türkise neue ÖVP, da er eine direkte Teil(organisationen) der Partei, wie JVP, ÖAAB, Österreichischer Bauern-, Seniorenbund und die ÖVP Frauen.
Was sagt der ÖAAB, die Frauen, die JVP, ist es sozial (v)erträglich?
Passiert es nicht schon längst, es gibt ja mehr als genug Pendler, Saisonarbeitskräfte die dieses Leben führen.
Was passiert mit Menschen die Zwangsentwurzelt werden?
Welche Vorrausetzungen schafft die ÖVP sprich die Interessensvertretung des ÖWBs, ja genau die ÖVP ist die Partei, die Anliegen des ÖWBs vertritt, eine interne Organisation die 1,1% der Bevölkerung ausmacht, die keine Mehrheit ist, jedoch durch Macht und Geld ihre Anliegen vertritt, also welche Voraussetzungen schafft die ÖVP um dieses "Vorhaben" in einem sozial verträglichen Rahmen zu gestalten, wie zB. leistbares Wohnen in Tourismusregionen, Arbeitszeiten die im Tourismus auch ein soziales Leben zulassen, usw.
Was denkt der Wähler der neuen ÖVP, zB. die erhaschten Blauwähler sind ja auch Zielgruppe dieser Ideen

Mein Graz
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Wechsel des Wohnorts erzwingen?

Wie soll das z.B. bei einer Familie möglich sein?

Beispiel: Familie mit Kindern, ein Partner berufstätig, einer arbeitslos, die Kinder in KiGa bzw. Schule, leben im Eigentum.
Soll jetzt "nur" der arbeitslose Partner gezwungen werden den Wohnort zu wechseln und so wird die Familie auseinander gerissen?
Soll die ganze Familie gezwungen werden und der arbeitende Partner den Job verlieren? Die Kinder werden in eine neue Umgebung gezwungen? Eigentum muss verkauft werden?

Da sind wieder Leute am Plappern, die keine Ahnung vom tatsächlichen Leben haben.
Und die Aussage "Sozial ist, was Arbeit schafft" ist m.E. widerlich, erinnert sie doch frappant an die dunkelste Zeit in Europa.

Kyra323
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Wohnortwechsel

Jeder der Single ist und noch keine Wurzeln hat kann das machen!!! Für Familien undenkbar!!!

makronomic
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Falscher Ansatz

Da wundert man sich über Landflucht? Die Arbeit muss aufs Land - das geht durch Subventionen due nur am Land vergeben werden sollten.
Aber die ÖVP will am liebsten Arbeitslager wo deren Klientel einfach und billig zugreifen kann.

Beispiel: Warum gibt es keine FH in Liezen, keine höheren Ausbildungen in den Regionen? Warum werden Ansiedelungen von Betrieben im Raum Liezen nicht gefördert, die Infrastruktur nicht endlich ausgebaut?

Aber Graz wird zubetoniert und immer lebensunfreudlicher und lauter. Typisch ÖVP Politik.

SoundofThunder
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Das wahre Gesicht der ÖVP

Verkauft euer Haus und Hof (in das ihr Geld,Schweiß und Blut investiert habt) und findet etwas passendes in eurer Preisklasse in irgendeinem Ort in den euch das AMS schickt. Und nach ein paar Wochen verkauft ihr es wieder weil der Arbeitgeber ihn doch nicht brauchen kann weil er zu alt ist.Am besten gleich einen Wohnwagen,dann ist man flexibel. Und die Kinder wechseln halt die Schule wie andere ihre Unterhosen. Unselbständige Wertlose Wanderarbeiter die nur den (wenn überhaupt!) Mindestlohn bekommen braucht das Land. Wie in China.

 
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