Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Eigene Website Masken-Krimi: Hygiene Austria wehrt sich abermals gegen Vorwürfe

Geschäftsführung des Maskenherstellers betont: "Es gab niemals den Versuch einer Bereicherung oder Umgehung." Webpage für mehr Transparenz eingerichtet.

CORONA: HYGIENE AUSTRIA / FFP2-MASKE
CORONA: HYGIENE AUSTRIA / FFP2-MASKE © (c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)
 

Die Hygiene Austria, ein Joint Venture zwischen Lenzing und Palmers zur Erzeugung von Masken in Österreich, beharrt darauf, dass ihre Tätigkeit rechtmäßig war. "Es gab keine Schwarzarbeit, es gab niemals unzumutbare Arbeitsbedingungen, alle von Hygiene Austria ausgelieferten Masken haben bestätigte und dokumentierte Top-Qualität. Es gibt keine unrechtmäßigen Finanztransaktionen, es gab niemals den Versuch einer Bereicherung oder Umgehung", so die Geschäftsführung am Montag.

Das Unternehmen ist massiv unter Druck, da zwar die Masken als "Made in Austria" beworben wurden, ein Teil davon aber in China zugekauft wurde. Zum Anteil der chinesischen Masken macht das Unternehmen keine genauen Angaben und schreibt nur von einer "im Vergleich geringen Stückzahl". Außerdem haben sich einige Dutzend ehemalige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an die Arbeiterkammer gewandt und fehlende Lohnzahlungen geltend gemacht. Dafür sieht Hygiene Austria die engagierten Leiharbeitsfirmen verantwortlich. Man habe 20 bis 30 Euro pro Stunde und Mitarbeiter an die Leiharbeitsfirmen gezahlt. Anonym in Medien auftretende ehemalige Mitarbeiter warfen der Hygiene Austria auch mangelnde Sauberkeit in der Produktion und vertuschte Arbeitsunfälle vor.

"Alle Vorgänge wurden mit der gebotenen kaufmännischen Sorgfaltspflicht und unter Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen durchgeführt", schreibt die Geschäftsführung von Hygiene Austria in einer Aussendung am Montagabend. Der Maskenhersteller hatte bereits vor mehr als einer Woche eine eigene Website für Fragen, Antworten und Zertifikate eingerichtet

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

himmel17
2
15
Lesenswert?

Vorgetäuschte Aufklärungspropaganda

Immer mehr "Unglaublichkeiten"!

himmel17
3
17
Lesenswert?

Nägel ohne Köpfe dafür Nebelgranaten

Überprüfbare Fakten brauchen Zahlen und nicht Meinungen von Verdächtigten. Palmers "verstrickt" sich immer mehr.

scionescio
2
26
Lesenswert?

"Zum Anteil der chinesischen Masken macht das Unternehmen keine genauen Angaben und schreibt nur von einer "im Vergleich geringen Stückzahl"."

Es wäre so einfach: er braucht nur zu sagen, wie viele Masken in Östereich produziert wurden und wie viele aus China importiert, umverpackt und als "Made in Austria" mit fettem Gewinn den getäuschten Konsumenten verkauft wurden.

Warum macht er das nicht?

In diesen Kreisen gibt es eine eiserne Regel: Alles leugnen, solange es noch irgendwie geht, nur zugeben und beschönigen, was schon zweifelsfrei bewiesen ist und den Rest machen dann schon Ainedter & Co. ...