Nachdem der Faserhersteller Lenzing als Mehrheitseigentümer des Maskenproduzenten Hygiene Austria am Montag überraschend seine beiden Geschäftsführer zurückgezogen hat, muss sich der verbliebene Geschäftsführer Tino Wieser vom Minderheitsgesellschafter Palmers alleine um Schadensbegrenzung im Maskenskandal kümmern. Eigentlich habe er das Unternehmen ganz übernehmen wollen, aber Lenzing habe den Kontakt abgebrochen, sagte Wieser am Montagabend zur APA.
Chef von Hygiene Austria
Tino Wieser zum Masken-Krimi: "Ich habe mit dem Kurz nie telefoniert"
Palmers will Hygiene Austria weiterhin übernehmen. Derzeit werden Masken auf Lager produziert. Wieser: Qualität der zugekauften FFP2-Masken ist hervorragend. Wieser: "Ich finde es einfach nicht in Ordnung, wenn sich ein Partner in dieser Zeit, salopp gesagt, ein bissl davonstiehlt."
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