Im Skandal um die Maskenfirma Hygiene Austria, ein Gemeinschaftsunternehmen von Lenzing und Palmers, ermittelt die Staatsanwaltschaft nicht nur wegen des Verdachts des schweren gewerbsmäßigen Betrugs, sondern auch der Schwarzarbeit. Nur wenige Beschäftigte sollen fix beim Unternehmen beschäftigt gewesen sein, der Rest bei vier Leiharbeitsfirmen. Ehemalige Leiharbeiter fühlen sich um den Lohn geprellt und haben sich an die Arbeiterkammer Wien und Niederösterreich gewandt.
Lohndumping bei "Hygiene Austria"?
Die AK klagt an, Geschäftsführer Wieser weiß von nichts
Von 200 Beschäftigten sollen nur 11 fix angestellt gewesen sein. Löhne unter KV bezahlt. "Hygiene Austria"-Geschäftsführer sagt, viele Palmers-Beschäftigte waren in Einsatz, um deren Kündigung zu vermeiden. Lohndumping habe er vertraglich ausgeschlossen - die Personalverleiher seien zur Verantwortung zu ziehen.
© Schöndorfer