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ÖAV-Präsident ErmacoraSkitourengeher zur Kasse bitten? Für Alpenvereinschef vorstellbar

Für den Präsidenten des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV), Andreas Ermacora, ist die FFP2-Maskenpflicht in Skigebieten "nicht ganz angemessen". Dem seit "vielen Jahren bestehende Konflikt" zwischen Seilbahnern und Skitourengehern müsse nun endlich mit Lösungen begegnet werden.

Präsident des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV), Andreas Ermacora
Präsident des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV), Andreas Ermacora © (c) APA/EXPA/ERICH SPIESS (EXPA/ERICH SPIESS)
 

Der Präsident des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV), Andreas Ermacora, befürwortet zwar das Öffnen der Skigebiete - nicht aber die FFP2-Maskenpflicht, die in der nun beschlossenen Verordnung vorgesehen ist. Er finde das "nicht ganz angemessen". Vor allem im Hinblick auf die Regeln, die in anderen Massentransportmitteln gelten. Zudem forderte er eine Lösung im seit Jahren schwelenden Konflikt zwischen Skitourengehern und Seilbahnen und nahm auch die Politik in die Pflicht.

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Peterkarl Moscher
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Kasperltheater

Super, ab sofort müssen auch das die Spaziergänger zahlen ! Alle schaffen
mit letzter Kraft Gewinne für die Seilbahnwirtschaft !

Amadeus005
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Natürlich sollen Tourengeher bezahlen - Zumindest für den Parkplatz

Würde ohnehin 15€ für den Parkplatz verlangen und dafür die Liftkarte 5€ billiger machen. Bei 4 oder Familien ein Vorteil. Nachteil für egoistische Einzelfahrer. Tourengeher wären auch geklärt.

silentbob79
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Ich bin kein Schitouren-Geher

deshalb die Frage: Warum möchte man überhaupt über eine präparierten Piste aufsteigen oder abfahren? Ich habe immer gedacht, es geht um unberührte Pulverschnee-Hänge in der freien Landschaft, fernab vom Trubel der anderen Schifahrer?

Andererseits, wenn man -- aus welchen Gründen auch immer -- die Infrastruktur (Lawinensicherung, Bescheiung, ...) der Pistenbetreiber in Anspruch nehmen will, wie kommt man auf die Idee, dass das gratis sein muss oder dass man Regeln (zb Sperre wenn die Pistenraupen fahren) einfach ignorieren kann?

mcmcdonald
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Es geht nicht nur um die unberührten Hänge...

...da sollte man sowieso nur hin wenn man sich ausreichend auskennt.
Aber der Aufstieg z.B. durch einen Wald und dann die gefahrlose Abfahrt über die Piste hat schon was für sich.
Und die Bewegung ist auch gesund - der ganze Körper wird gefordert, sowohl Beine als auch der Oberkörper, der Kreislauf kommt in Schwung - also ein idealer Sport.
Natürlich: wenn man eine präparierte Piste nutzt, und auch den Parkplatz des Liftbetreibers, dann ist ein gewisser Betrag auch nicht zu viel verlangt.

Cveno
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Geschwindigkeit.

Ich sehe hier überhaupt kein Problem wenn ich abfahre und jemand kommt von unten im Schritttempo entgegen. Ich muss immer so fahren, das ich niemanden gefährde. Es gibt auch Schifahrer die stehen bleiben, die stören mich auch nicht. Man will nur abkassieren, das ist alles.

Horstreinhard
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Wenn es eine entsprechende Leistung dafür gibt...

Dann haben die Liftbetreiber aber auch die Haftung bei Unfällen zwischen Tourengehern und Pistenfahrern...

silentbob79
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@Horstreinhard

Haftet der Liftbetreiber denn, wenn zwei Pistenfahrer zusammenstoßen? Oder haftet die Asfinag wenn auf der Autobahn 2 Autos zusammenstoßen? Wär mir neu ...

RonaldMessics
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Bei der ASFINAG kann es....

...passieren das sie haftet. Eine Ursache kann der Mangel im Straßenbelag sein, und dessen Beseitigung auf grobe Fahrlässigkeit begründbar ist.

silentbob79
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@RolandMessics

Mag sein und gilt für die Pistenbetreiber eh analog, wenn sich zB jemand an einem schlecht abgesicherten Zaun oder Liftstütze verletzt. Aber was hat das mit einem Unfall zwischen zwei Schifahrern zu tun, die in der Regel dadurch passieren, dass sich zumindest einer der beiden nicht an die Pistenregeln gehalten hat.

Horstreinhard
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Das Problem ist der Tourengeher von unten,

der langsam unterwegs ist und der schnelle Pistenfahrer von oben. Es müssten getrennte Aufstiegs- und Abfahrtsstrecken vorhanden sein.

silentbob79
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@Horstreinhard

Wieso sollten die ein Problem sein? Wenn sich alle entsprechend an die schon seit Jahrzehnten geltenden Regeln halten, dann steigen die Tourengeher sowieso am Rand der Piste auf und die Pistenschifahrer fahren kontrolliert und in einer dem eigenen Können entsprechenden Geschwindigkeit ab.

PiJo
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Das Problem ist der Tourengeher

"Es müssten getrennte Aufstiegs- und Abfahrtsstrecken vorhanden sein. "
Warum soll der Alpin Fahrer mit der Tages oder Jahreskarte dafür bezahlen das die Tourengeher eine gut präpariete Piste kostenlos benützen dürfen ?

silentbob79
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@Hostreinhard

Und die Leistung besteht zB einerseits in einer gesicherten Infrastruktur (keine Lawinengefahr) oder alternativ (und das wird in Zukunft wohl immer wichtiger werden) der Beschneiung, wenn im freien Gelände zu wenig Schnee liegt (über die Sinnhaftigkeit lässt sich allerdings streiten ...).

9956ebjo
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Die Leistung

ist eine präparierte und gesicherte Stecke