Im Oktober 1893 nahm Wietersdorfer als Cementwerk im Herzogtum Kärnten die Produktion auf. Inzwischen hat sich das Familienunternehmen mit Sitz in Klagenfurt derart internationalisiert, dass es 89 Produktions- und Vertriebsstandorte in 47 Ländern betreibt bzw. in 110 Länder verkauft und 3300 Mitarbeiter beschäftigt. Vor allem die USA und Südamerika werden als Märkte immer wichtiger für den Baustoff- und Rohre-Produzenten. So wichtig, „dass die USA mit 195 Millionen Euro Umsatz 2023 erstmals zu unserem umsatzstärksten Markt geworden sind und damit Österreich, unseren Heimmarkt, überholt haben“, berichtet CEO Michael Junghans. Der (Umsatz-)Anteil von Europa ist hingegen von 80 auf 70 Prozent zurückgegangen.