Die grüne Transformation laufe hierzulande schleppend, während die Wettbewerbsfaktoren der Zukunft neu definiert würden: „Früher waren ein guter Steinbruch und ein guter Ofen wichtig. Wenn wir heute CO₂-neutral Klinker produzieren wollen, sind es grüne Energie, der Zugang zu grünem Wasserstoff und CO₂-Senken“, sagt Michael Junghans, Geschäftsführer der Kärntner Wietersdorfer-Gruppe. Österreich brauche Wasserstoff- und CO₂-Netze zu künftigen Lagerstätten, „sollten wir uns nicht entscheiden, die lokale Speicherung von Kohlendioxid zuzulassen.“ Die laufende Umstellung auf erneuerbare Energieträger reiche nicht, um klimaneutral zu werden: Zwei Drittel des Klimagases, das bei der Produktion von Zement entsteht, entweichen dem Material, in dem es gebunden ist. Dieses gelte es abzuscheiden und zu speichern.
Wietersdorfer
Kärntner Gruppe kauft Rohr-Hersteller in Argentinien – und öffnet Tür nach Brasilien
Wietersdorfer Holding kauft 100 Prozent des GFK-Rohrspezialisten O-tek in Argentinien und sichert sich damit auch den brasilianischen Markt im Trink- und Abwasserbereich.
© KK