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Grazer Köpfe des JahresDas sind die nominierten Entertainer

Bis zum 23. Dezember läuft die Wahl zu den Köpfen des Jahres in Graz und Umgebung. Die Nominierten in der Kategorie "Entertainment" stellen wir hier vor: Opus, Norbert Oberhauser, Alle Achtung, Monika Martin und die Science Busters.

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Wer wird Kopf des Jahres in der Kategorie "Entertainment"? Nominiert sind Norbert Oberhauser, die Science Busters, Opus, Alle Achtung und Monika Martin © ORF, Büro Alba, KK, Baumgartner, Weskott
 

Die Unterhalter: Sie sorgen für Ablenkung und Kurzweil, bringen uns zum Lachen – nicht unwesentliche Beiträge in einem herausfordernden Jahr. Die einen verabschieden sich nach einer Weltkarriere von der Bühne, die anderen stürmen Charts oder TV-Parkett. Und – erklären uns eine Pandemie so, dass wir trotzdem noch lachen.

An dieser Stelle präsentieren wir die fünf Nominierten aus der Kategorie "Entertainment".

Hier geht es zum Voting!

Die Science Busters senden jetzt von der Uni Graz aus

Kabarettist Martin Puntigam heißt nicht nur wie ein Grazer Stadtteil, er ist auch Grazer. Und gleich zwei seiner Science Busters sind an der Uni Graz tätig: Mikrobiologe Helmut Jungwirth ist Professor, Astronom Florian Freistetter Lektor. Und auch der Mitbegründer der Wissenschafts-Boygroup, der 2015 verstorbene Physiker Heinz Oberhummer hat an der Uni Graz studiert. Es ist also ein Heimspiel, wenn die neuen Folgen des erfolgreichen Formats ab Dezember 2020 im neuen Alumni-Hörsaal der Karl-Franzens-Universität aufgezeichnet werden. Vorerst noch unter strengen Corona-Sicherheitsbestimmungen, ab dem kommenden Jahr dann hoffentlich auch mit Publikum.
Neben dem Klimawandel bestimmt auch die Pandemie das Programm der Edutainer: Auf FM 4 und auch live gab es heuer das „Corona zweite Welle spezial“.

Monika Martin stürmt die deutschen Charts

Sängerin Monika Martin wird auch der „stille Star“ genannt, passend dazu nannte sie ihr 24. Album „Ganz still“ – und enterte damit still und heimlich die Albumcharts in Österreich und vor allem in Deutschland, wo sie im November mit Platz fünf ihre beste Platzierung bis dato erreichte.
Produziert wurde das Album, als die Corona-Pandemie ausbrach und das Kulturleben völlig lähmte. Die Grazerin verlegte prompt ihre Clubkonzerte und „Martineen“ aus dem privaten Konzertsaal Cadoro am Franziskanerplatz ins Internet. Die so bewahrte Nähe zum Publikum half vielen Menschen über diese schwere Zeit der Vereinsamung. Monika Martin: „Ich will mir dieses neue, stille Album genau jetzt leisten. Ich fühle mich dazu verpflichtet den Menschen durch meine Musik Trost und Hoffnung zu geben.“

Alle Achtung schafften den Sommerhit des Jahres

Fast aus dem Nichts schaffte heuer eine bislang unbekannte Band aus Thal den Sommerhit des Jahres: „Ich will nur, dass du tanzt zu diesem Lied / Ich will nur dass du glücklich bist Marie“, an diesen Zeilen kam 2020 niemand vorbei, der irgendwann ein Radio aufgedreht hat – oder auch den Fernseher. Die fünfköpfige Indie-Band um Christian Stani (Foto) war bei der Roland-Kaiser-Show, der Starnacht am Wörthersee, dem ZDF Fernsehgarten oder auch der „Aufsteirern“-Show zu Gast – und indirekt auch bei Florian Silbereisen: Da spielten Die Draufgänger ihre zünftige Coverversion des Songs auf. Das Video zu „Marie“ samt Gastauftritt von Gerda Rogers wurde auf Youtube fast 1,3 Millionen Mal angesehen. Kleiner Wermutstropfen: Das Cover der Draufgänger hat mit 2,6 Millionen sogar doppelt so viele Views.

Norbert Oberhauser: Ausgeschieden und trotzdem im Dancing-Stars-Finale

Erst seit knapp zwei Jahren ist Norbert Oberhauser, langjähriger Puls-4-Moderator, beim ORF. Aber schon längst ist er nicht mehr wegzudenken: Nachmittags parliert er mit gemeinsam mit Verena Scheitz im Wohnzimmer „Studio 2“, dazu kam eine intensive Abendbeschäftigung.
Mit Tanzprofi Catharina Malek an seiner Seite wagte der Grazer Schritte aufs „Dancing Stars“-Parkett und schaffte es bis auf Platz fünf – und trotzdem ins Finale. Er sprang kurzfristig für den coronapositiv getesteten Klaus Eberhartinger ein und moderierte bravourös seine erste ganz große Hauptabendshow.
Auf dem besten Weg zur neuen ORF-Allzweckwaffe führte er auch durch die heuer durch die „Aufsteirern“-Show (die das entfallene Volkskulturfest ersetzte) und durch die „Licht ins Dunkel“-Gala.

Opus starten in ihr finales Jahr

Es ist ein richtiger Welthit: 1984 von Ewald Pfleger am Strand von Ibiza geschrieben, ging „Live is life“ um den Globus – legendär, wie Diego Maradona dazu vor dem UEFA-Cup-Finale im Stadion gaberlte. Mit
Coverversionen von Laibach oder zuletzt US-Sängerin Sofia Carson blieb der Song stets frisch. Und 2014 wurde er sogar zum Weltrekord - mit der Lipdub-Aktion in Kapfenberg. Derzeit ist in den USA die Coverversion einer Blasmusiktruppe für ein Fensterputzmittel der virale Hit.

Dabei sind Opus freilich weit mehr als nur ein Lied, arbeiteten bis jetzt an neuer Musik und etablierten sich einen Ruf als großartige Liveband. Mit großer Medien-Resonanz brachten die Judendorfer kürzlich ihr „Opus Magnum“ heraus – und kündigten (nach den gesundheitlichen Problemen von Sänger Herwig Rüdisser im Vorjahr) ihren Abschied an.

Der Kartenvorverkauf für die „Goodbye Tour“ läuft bereits. Auftakt war bereits heuer auf den Kasematten in Graz, die restliche Tournee  startet im Juni 2021 mit einem Open Air in Judendorf, das Grande Finale bestreiten zwei Orchesterkonzerte in der Grazer Oper. Dazu noch ein TV-Tipp: Die Aufzeichnung des Charitykonzerts "Tonight At The Opera" mit mit Opus, Christian Kolonovits & Orchester und Stargästen, wie Wolfgang Ambros, Gazebo, The Schick Sisters, Michael Vatter, Kurt Gober, Paul Pfleger ist am Freitag, 10. Dezember, auf ORF III zu sehen.

Außerdem nach wie vor zum Nachsehen: Das Kleine-Zeitung-Adventkonzert mit Ewald und Paul Pfleger sowie Kurt Gober im Livestream.

Das ist die Wahl zu den Köpfen des Jahres

35 Menschen aus Graz und Graz-Umgebung stehen zur Wahl zu den „Köpfen des Jahres“. Wer soll gewinnen? Stimmen Sie mit!
Es war und ist ein spezielles Jahr, seit März ist kaum ein Stein auf dem anderen geblieben. Eines bleibt trotzdem gleich: Wir suchen auch heuer, gerade heuer die Köpfe des Jahres aus der Region Graz und Umgebung.

Wir holen Menschen vor den Vorhang, die Bemerkenswertes geleistet haben – manche sind im Zuge der Corona-Pandemie regelrecht über sich hinausgewachsen, andere haben ihr getrotzt oder auch unabhängig davon Großes geschafft und geschaffen. Und gezeigt, dass auch eine Pandemie nicht unser ganzes Jahr bestimmt.

Sie haben der Kulturszene ihren Stempel aufgedrückt, bemerkenswerte Leistungen im Sport geschafft, sich in Wirtschaft und Forschung hervorgetan, als Entertainer dafür gesorgt, dass wir noch immer etwas zu lachen haben. Waren perfekte Gastgeber, sind als Newcomer erstmals in Erscheinung getreten – oder, jetzt wichtiger denn je, unser soziales Gewissen: Wir haben unter reger Beteiligung unserer Leserinnen und Leser – danke dafür! – 35 Personen in sieben Kategorien nominiert.

35 Kandidatinnen und Kandidaten stehen also zur Wahl, jeder und jede einzelne hätte den Sieg verdient. Nun liegt es aber an Ihnen: Ab heute können Sie, liebe Leserinnen und Leser, online auf www.kleinezeitung.at/koepfe und mittels Kupon (abgedruckt in der Zeitung und hier als PDF) Ihre Stimme abgeben. Wir stellen Ihnen auf den folgenden Seiten alle Kandidaten kurz vor. Wer hat es am meisten verdient, Kopf des Jahres 2020 zu werden? Machen Sie mit!

Online abstimmen können Sie bis 23. Dezember, Kupons müssen bis 26. Dezember eingesandt werden (es zählt der Poststempel). Danach schreiten die Redakteurinnen und Redakteure der Kleinen Zeitung zur Auszählung. Leider entfallen muss aus bekannten Gründen diesmal die Gala mit Siegerehrung, wir werden den Gewinnerinnen und Gewinnern aber in der Zeitung die Bühne bieten, die sie sich verdient haben.

Gewählt wird gleichzeitig übrigens auch in der Ost- und Südoststeiermark, in der Südweststeiermark sowie in der Obersteiermark. Landesweit stehen 140 spannende Menschen zur Wahl.

 

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