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Bei Marcel Hirschers RücktrittHirscher kontert auch bei seinem Abschied Ted Ligety

Marcel Hirscher gegen Ted Ligety - das war nicht nur auf der Skipiste ein unterhaltsames Duell. Die beiden lieferten sich auch verbal oder in den Sozialen Medien das eine oder andere Gefecht - auch jetzt, als Hirscher zurücktrat.

ALPINE SKIING - FIS WC Beaver Creek
© GEPA
 

Eigentlich hat Ted Ligety die Gerüchte um den Rücktritt von Marcel Hirscher angeheizt. Auf Instagram schrieb der US-Amerikaner kryptisch vom Karriereende Hirschers: "Ich versuche gerade, die GaGaGas in Shhhuups umzuwandeln. Ich würde euch ja erklären, wie das geht. Aber dann würde Marcel Hirscher vom Rücktritt zurücktreten wollen." Das war schon am 24. August - also knapp eine Woche bevor Hirscher zur Pressekonferenz ins Veranstaltungszentrum Gusswerk in Salzburg eingeladen hat.

Bei dieser Pressekonferenz ließ sich Hirscher, angesprochen von der Kleinen Zeitung, zu einem Seitenhieb Richtung Ligety hinreißen. "Soll ich jetzt frech sein? Na ja, er ist zuletzt nicht mehr so schnell Skigefahren. Aber so hat er es geschafft, dass er im Sommerloch präsent war. Ich wünsche ihm viel Spaß in der neuen Saison - aber sicher nicht mehr mit mir."

Hirscher und Ligety? Da hat es auch in der Vergangenheit den einen oder anderen Disput gegeben. Wir erinnern uns an den Weltcupauftakt der Saison 2017/2018 als der Riesentorlauf in Sölden abgesagt wurde. Das Wetter machte einen Start unmöglich. Für Ligety war klar: Das Rennen wurde nur abgesagt, weil Hirscher verletzt fehlte. Der US-Amerikaner beließ es aber nicht dabei, seine Verschwörungstheorie zu denken und mit seinen engsten Vertrauten zu teilen.

Ganz USA-like griff Ligety in die Tasten und twitterte: "Schon komisch, wenn ein Rennen schon um 6.45 Uhr abgesagt wird, wenn der größte Star des Veranstalterlandes fehlt". Gefolgt von dem Vorwurf: "Ja, es mag windig sein. Aber wenn der Präsident des ÖSV allen schon Tage im voraus erklärt, dass abgesagt wird, dann stinkt das. . ." Ligety musste sich damals jede Menge Kritik quer durch die Nationen gefallen lassen - von Pinturault bis Feller.

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