AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Der Ski-Star tritt abMarcel Hirschers Abschied im Wortlaut

Marcel Hirscher beendet seine aktive Karriere als Skirennfahrer. Neben Moderator Marco Büchel verkündete er in Salzburg seinen Rücktritt - hier finden Sie die Abschiedsworte des achtfachen Gesamtweltcup-Siegers.

Marcel Hirscher
Marcel Hirscher © GEPA
 

Ich möchte mich bedanken, dass so viele gekommen sind. Danke auch an alle daheim für's Einschalten. Ich mach's kurz und schmerzlos: Ja, es ist der Tag, an dem ich meine aktive Karriere beende. Jetzt ist es draußen. Jetzt wird es leichter und besser für mich. Ich habe den ersten Schritt gemacht.

Die Entscheidung ist zwei Wochen alt, vielleicht mehr. Mir ist die Zeit zu knapp geworden beim ersten Termin, ich habe gemerkt, das wird nichts mehr. Vor allem war mir wichtig, dass wir in so einem Rahmen zusammenkommen, das ist eine super Gelegenheit, um danke zu sagen. Die letzten zwei Wochen waren sehr turbulent.

Wie es dazu gekommen ist: Ich habe gemerkt, dass es viele Gründe gibt, es war eine Summe aus vielen Gründen. Man kann es sich vorstellen: Es ist kein Jobwechsel, das ist ein Leben, das man von heute auf morgen beendet. Ich bin gespannt, was die Zukunft bringt. Es waren viele Gründe, die mich dazu gebracht haben. Ich glaube, es ist gut so. Es fühlt sich jetzt auch richtig an. Viele haben mich oft nicht unbedingt ernst genommen, als ich gesagt habe, ich weiß nicht wie lange ich das machen werde. Jetzt ist es doch sehr rasch gegangen.

Marcel Hirscher: Highlights der Karriere

Mittlerweile ist es eine Erleichterung, dass ich etwas dazu sagen darf. Die zehn Tage waren sehr strapazierend. Ich möchte in den Vordergrund heben, dass ich auch für Journalisten Verständnis habe, dass Hysterie entstanden ist. Ich habe eine Einladung verschickt und mir daheim gedacht: Na da geht's rund. Ich möchte mich bedanken bei den Journalisten, dass meine Privatsphäre so gewahrt worden ist, das war mir wichtig. Und ich bitte auch für die Zukunft, das so beizubehalten.

Als ich heute angekommen bin, fühlte sich das an wie bei der WM 2013. Ich war schon lange nicht mehr so nervös wie heute. Ich kenne das gar nicht mehr so. Aber damals daheim in Schladming Weltmeister zu werden, war und ist emotional das Größte, was in zehn Jahren geblieben ist. Da zu liefern, ist für mich unbeschreiblich. Das war Gänsehaut pur und wird emotional das Schönste sein.

Manchmal ist es (das Rennfahren) mir besser gelungen als den anderen, aber ich kann nichts dafür. Ich hatte Glück, dass ich die Coolheit für den Wettkampf habe, das ist ein Geschenk. Das habe ich gewusst, einzusetzen. Ich stellte mir vor, du stehst vor einer Wand und hast hinter dir eine hetzende Herde Hunde. So fühlt sich das an, da gibt es nur alles oder nichts. Besser draußen sein als Vierter werden, das wollte ich nicht.

2011 habe ich mir das erste Mal den Fuß gebrochen. Da wusste ich: Mein lieber Freund, jetzt heißt es Gas geben. Noch einmal die Intensität nach oben schrauben. Irgendwann habe ich verstanden, das Material so einzusetzen, dass ich die Zehntel rausbekomme. Die Zehntel, die war geschenkt, die ist gratis. Wir haben die Schraube so weit raufgedreht. Wir sind mit zwei Serviceleuten gereist. In Punkto Material und Setupfindung haben wir glaube ich eine neue Zeitrechnung eingeläutet. Und das entwickelt sich weiter. Ich glaube, das ist der Schlüssel zu dem, was möglich geworden ist. Ich bin fanatisch ins Detail gegangen bin. Aber die ein, zwei Zehntel, die man da rausholen kann - so schnell kann ich gar nicht skifahren.

Marcel Hirscher hört auf: Die besten Bilder seiner Karriere

2006 - ÖSV-Fototermin. Marcel Hirscher steht noch vor seinen ersten Einsätzen im Weltcup.

GEPA

2007 wurde Hirscher in Altenmarkt/Zauchensee Juniorenweltmeister im Riesentorlauf. Im Slalom wurde er Zweiter.

GEPA

Ein Jahr später gab es für den Österreicher dann doppelt Gold. 2009 durfte er über Junioren-WM-Silber im Super-G und Bronze im Riesenslalom jubeln.

GEPA

Im Dezember 2007 fuhr Marcel Hirscher in Bad Kleinkirchheim sein erstes Weltcup-Wochenende auf heimischem Schnee.

GEPA

2008 aufgenommen - im Rahmen der ÖSV-Kaderpräsentation auf dem Mölltaler Gletscher. Noch dauerte es, bis Marcel Hirscher sein erstes Weltcup-Rennen gewinnen konnte.

GEPA

Am 9. März 2008 - das letzte Rennen Hirschers erster Weltcup-Saison - stellte sich der Salzburger in Kranjska Gora bei einer Pressekonferenz den Fragen der Journalisten.

GEPA

Dieses Foto wurde 2008 bei der Slalom-Staatsmeisterschaft aufgenommen.

GEPA

Dezember 2008, Superkombination in Val d'Isere: Noch jubelt Hirscher nicht über den Sieg - an das strahlende Gesicht im Ziel werden sich Zuseher und Kontrahenten aber bald gewöhnen müssen.

GEPA

2010: Hirscher, bereits Weltcupsieger, bereitet sich auf die letzte Saison vor, aus der er nicht als Gesamtweltcupsieger hervorgeht.

GEPA

Vor den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver wurden Marcel Hirscher und Co von Bundespräsidenten Heinz Fischer verabschiedet. Die Spiele in Vancouver waren Hirschers ersten Olympischen Spiele - er blieb ohne Medaille, wurde Vierter im Slalom und Fünfter im Riesentorlauf.

GEPA

Im Dezember 2012, in Beaver Creek, ist Hirscher längst Favorit bei Slaloms und Riesentorläufen.

GEPA

Immer an Marcel Hirschers Seite: Freundin Laura, mittlerweile sind die beiden verheiratet.

GEPA
(c) GEPA pictures/ Harald Steiner
(c) GEPA pictures/ Christian Walgram
(c) GEPA pictures/ Andreas Pranter

Henrik Kristoffersen - hier in Schladming 2018 - ist sicher einer von wenigen, die von Marcel Hirschers Rücktritt erleichtert sind. Endlich, so wird er denken, kann auch ich regelmäßig gewinnen.

GEPA

Seinen ersten Weltcupsieg im Slalom in Schladming feierte Hirscher übrigens am 24. Jänner 2012. Fünf Mal siegte er insgesamt auf der Planai: Drei Mal im Slalom, einmal im Riesentorlauf und selbstverständlich 2013 als er in der Steiermark Slalom-Weltmeister wurde. Der Schladming-Sieg am 29. Jänner 2019 war übrigens auch Hirschers Letzter Sieg im Weltcup.

GEPA

Klicken Sie sich durch die besten Bilder von Marcel Hirschers Karriere.

GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
GEPA
(c) GEPA pictures/ Mitchell Gunn
(c) GEPA pictures/ Christian Walgram
(c) GEPA pictures/ Christian Walgram
(c) GEPA pictures/ Mario Kneisl
(c) GEPA pictures/ Wolfgang Grebien
(c) GEPA pictures/ Wolfgang Grebien
(c) GEPA pictures/ Mario Kneisl
(c) GEPA pictures/ Harald Steiner
(c) GEPA pictures/ Christian Walgram
(c) GEPA pictures/ Christian Walgram
(c) GEPA pictures/ Andreas Pranter
(c) GEPA pictures/ Andreas Pranter
(c) GEPA pictures/ Wolfgang Grebien
(c) GEPA pictures/ Thomas Bachun
(c) GEPA pictures/ Wolfgang Grebien
(c) GEPA pictures/ Mario Kneisl
(c) GEPA pictures/ Harald Steiner
(c) GEPA pictures/ Christian Walgram
(c) GEPA pictures/ Harald Steiner
(c) GEPA pictures/ Harald Steiner
(c) GEPA pictures/ Harald Steiner
(c) GEPA pictures/ Harald Steiner
(c) GEPA pictures/ Andreas Pranter
(c) GEPA pictures/ Andreas Pranter
(c) GEPA pictures/ Andreas Pranter
(c) GEPA pictures/ Andreas Pranter
(c) GEPA pictures/ Mario Kneisl
(c) GEPA pictures/ Andreas Pranter
(c) GEPA pictures/ Felix Roittner
(c) GEPA pictures/ Andreas Pranter
(c) GEPA pictures/ M. Oberlaender
(c) GEPA pictures/ Andreas Pranter
(c) GEPA pictures/ Christian Walgram
(c) GEPA pictures/ Christian Walgram
(c) GEPA pictures/ Harald Steiner
(c) GEPA pictures/ Harald Steiner
(c) GEPA pictures/ Andreas Pranter
(c) GEPA pictures/ Andreas Pranter
(c) GEPA pictures/ Andreas Pranter
(c) GEPA pictures/ Wolfgang Grebien
(c) GEPA pictures/ Wolfgang Grebien
(c) GEPA pictures/ Mario Kneisl
(c) GEPA pictures/ Christian Walgram
(c) GEPA pictures/ Hans Osterauer
(c) GEPA pictures/ M. Oberlaender
(c) GEPA pictures/ Hans Osterauer
(c) GEPA pictures/ Christian Walgram
(c) GEPA pictures/ Christian Walgram
(c) GEPA pictures/ Andreas Reichart
(c) GEPA pictures/ Andreas Pranter
(c) GEPA pictures/ Wolfgang Grebien
(c) GEPA pictures/ Christian Walgram
(c) GEPA pictures/ Andreas Pranter
(c) GEPA pictures/ Andreas Pranter
(c) GEPA pictures/ Christian Walgram
(c) GEPA pictures/ Andreas Pranter
(c) GEPA pictures/ Felix Roittner
(c) GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber
(c) GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber
(c) GEPA pictures/ Andreas Pranter
(c) GEPA pictures/ Patrick Leuk
(c) GEPA pictures/ M. Oberlaender
(c) GEPA pictures/ Harald Steiner
(c) GEPA pictures/ Harald Steiner
(c) GEPA pictures/ Mario Buehner
(c) GEPA pictures/ Oskar Hoeher
(c) GEPA pictures/ Hans Oberlaender
(c) GEPA pictures/ Walter Luger
(c) GEPA pictures/ Christian Walgram

Geschwindigkeit ist nicht nur auf gefrohrenem Wasser Hirschers Metier - auch der Motorsport hat es ihm angetan. Hier macht er ein Selfie mit Red Bulls Formel-1-Star Max Verstappen.

GEPA
1/177

Es gibt viel Gründe (für den Rücktritt), die ergeben ein großes Ganzes. Teilweise die Motivation, teilweise merke ich auch, dass der Sommer schon fast zu kurz ist für die Zeit, die ich brauche, um regeneriert zu sein. Das heißt, der Akku braucht länger als damals, als ich 18 war. Das ist nicht verwunderlich nach zwölf Jahren auf diesem Niveau. Das ist auch eingeflossen in die Entscheidung.

Ich glaube, dass ich wahnsinniges Glück gehabt habe, ich habe zwei gesunde Knie. Ich darf als Profisportler nach Hause fahren ohne Wehwechen. Es war mir wichtig, dass ich den Zeitpunkt erwische. Ich möchte mit dem Kleinen Fußball spielen, ich möchte Motocross fahren, ich möchte auf den Berg gehen.

Bei der Ski-WM mit Fieber an den Start zu gehen, das ist ein sehr hoher Preis gewesen. Da habe ich gemerkt: Das hat den Körper mitgenommen, mehr als üblich. Das kostete dem Körper Kraft. Aber das war es auch wert. Es ist mir gelungen, trotz der Umstände. Es war ein sehr hoher Preis, aber eine gute Entscheidung. Ich bin wahnsinnig stolz, dass mir das gelungen ist. Eigentlich musst du da sagen, da fahrst du nicht. Das war der letzte Turbo.

Alleiniger ÖSV-Rekordhalter: Alle 67 Weltcup-Siege von Marcel Hirscher zum Durchklicken

13.12. 2009: RTL in Val d'Isere

(c) AP (ALESSANDRO TROVATI)

30.01. 2010: RTL in Kranjska Gora

(c) GEPA pictures/ Doris Schlagbauer

12.12. 2010: Slalom in Val d'Isere

(c) dapd (Giovanni Auletta)

4.12. 2011: RTL in Beaver Creek

(c) dapd (Alessandro Trovati)

19.12. 2011: Slalom in Alta Badia

(c) dapd (Armando Trovati)

05.01. 2012: Slalom in Zagreb

(c) EPA (ANTONIO BAT)

7.1. 2012: RTL in Adelboden

(c) EPA (PETER SCHNEIDER)

8.1. 2012: Slalom in Adelboden

(c) EPA (PETER KLAUNZER)

24.1. 2012: Slalom in Schladming

(c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)

18.2. 2012: RTL in Bansko

(c) EPA (GEORGI LICOVSKI)

19.2. 2012: Slalom in Bansko

(c) EPA (GEORGI LICOVSKI)

17.3. 2012: RTL in Schladming

(c) APA/BARBARA GINDL (BARBARA GINDL)

9.12. 2012: RTL in Val d'Isere

(c) GEPA pictures/ Mathias Mandl

18.12. 2012: Slalom in Madonna di Campiglio

(c) EPA (ETTORE FERRARI)

6.1. 2013: Slalom in Zagreb

(c) EPA (ANTONIO BAT)

13.1. 2013: Slalom in Adelboden

(c) EPA (PETER SCHNEIDER)

27.1. 2013: Slalom in Kitzbühel

(c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)

29.1. 2013: City Event in Moskau

(c) EPA (SERGEI ILNITSKY)

17.11. 2013: Slalom in Levi

(c) AP (Markku Ulander)

14.12. 2013: RTL in Val d'Isere

(c) AP (Giovanni Auletta)

22.12. 2013: RTL in Alta Badia

(c) APA/EPA/ETTORE FERRARI (ETTORE FERRARI)

12.1. 2014: Slalom in Adelboden

(c) AP (Giovanni Auletta)

16.3. 2014: Slalom in Lenzerheide

(c) AP (Marco Trovati)

26.10. 2014: RTL in Sölden

(c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)

12.12. 2014: RTL in Are

(c) AP (Marcus Ericsson)

14.12. 2014: Slalom in Are

(c) AP (Giovanni Auletta)

21.12. 2014: RTL in Alta Badia

(c) APA/EPA/ETTORE FERRARI (ETTORE FERRARI)

6.1. 2015: Slalom in Zagreb

(c) AP (Giovanni Auletta)

10.1. 2015: RTL in Adelboden

(c) APA/EPA/PETER SCHNEIDER (PETER SCHNEIDER)

1.3. 2015: RTL in Garmisch Partenkirchen

(c) GEPA pictures/ Thomas Bachun

22.3. 2015: Slalom in Meribel

(c) GEPA pictures/ Harald Steiner

5.12. 2015: Super G in Beaver Creek

(c) AP (Nathan Bilow)

6.12. 2015: RTL in Beaver Creek

(c) AP (Nathan Bilow)

12.12. 2015: RTL in Val d'Isere

(c) AP (Pier Marco Tacca)

20.12. 2015: RTL in Alta Badia

(c) APA/AFP/OLIVIER MORIN (OLIVIER MORIN)

6.1. 2016: Slalom in Santa Caterina Valfurva

(c) AP (Pontus Lundahl)

23.2. 2016: City Event in Stockholm

(c) APA/AFP/JURE MAKOVEC (JURE MAKOVEC/AFP)

5.3. 2016: RTL in Kranjska Gora

(c) APA/AFP/JURE MAKOVEC (JURE MAKOVEC)

6.3. 2016: Slalom in Kranjska Gora

(c) APA/AFP/Lehtikuva/MARTTI KAINULAINEN (MARTTI KAINULAINEN)

13.11. 2016: Slalom in Levi

(c) APA/AFP/Lehtikuva/MARTTI KAINULAINEN (MARTTI KAINULAINEN)

18.12. 2016: RTL in Alta Badia

(c) AP (Marco Trovati)

22.1. 2017: Slalom in Kitzbühel

(c) APA/AFP/JURE MAKOVEC (JURE MAKOVEC)

29.1. 2017: RTL in Garmisch

(c) APA/AFP/CHRISTOF STACHE (CHRISTOF STACHE)

4.3. 2017: RTL in Kranjska Gora

(c) AP (Marco Trovati)

18.3. 2017: RTL in Aspen

(c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)

3.12. 2017: RTL in Beaver Creek

(c) AP (John Locher)

10.12. 2017: Slalom in Val d'Isere

(c) AP (Alessandro Trovati)

17.12. 2017: RTL in Alta Badia

(c) AP (Alessandro Trovati)

22.12. 2017: Slalom in Madonna di Campiglio

(c) AP (Alessandro Trovati)

4.1. 2018: Slalom in Zagreb

(c) APA/AFP/- (-)

6.1. 2018: RTL in Adelboden

(c) APA/KEYSTONE/PETER SCHNEIDER (PETER SCHNEIDER)

7.1. 2018: Slalom in Adelboden

APA

14.1. 2018: Slalom in Wengen

(c) APA/AFP/FABRICE COFFRINI (FABRICE COFFRINI)

23.1. 2018: Slalom in Schladming

(c) APA/ERWIN SCHERIAU (ERWIN SCHERIAU)

28.1. 2018: RTL in Garmisch Partenkirchen

(c) APA/dpa/Stephan Jansen (Stephan Jansen)

3.3. 2018: RTL in Kranjska Gora

(c) AP (Alessandro Trovati)

4.3. 2018: Slalom in Kranjska Gora

(c) APA/AFP/JURE MAKOVEC (JURE MAKOVEC)

17.3. 2018: RTL in Are

(c) APA/AFP/JONATHAN NACKSTRAND (JONATHAN NACKSTRAND)

18.11. 2018: Slalom in Levi

(c) AP (Gabriele Facciotti)

2.12.2018: Riesentorlauf in Zagreb

AP

8.12. 2018: RTL in Val d'Isere

(c) APA/AFP/JEFF PACHOUD (JEFF PACHOUD)

16.12. 2018: RTL in Alta Badia

(c) AP (Marco Trovati)

17.12. 2018: Parallel-RTL in Alta Badia

(c) AP (Marco Trovati)

20.12.2018: Slalom in Saalbach

APA/BARBARA GINDL

6.1.2018: Slalom in Zagreb

AP

12.1.2019: Riesentorlauf in Adelboden

AP

29. 1. 2019: Slalom in Schladming

GEPA pictures
1/67

Ich habe mir nie das nie zu träumen gewagt, nicht einmal annähernd. Das Wort Stolz habe ich oft vermieden, aber heute ist eine gute Gelegenheit, um zu sagen: Ich bin stolz auf das, was ich zusammengebracht habe. Ich würde es gleich machen. Vielleicht hätte ich mehr feiern soll, aber dann wäre ich nicht so schnell skigefahren.

In den letzten zwei Wochen habe ich wenig Zeit damit verbracht, um mich mit der Zukunft zu beschäftigen. Ich mache morgen kein Training und lasse mir mehr Zeit beim Frühstück. Das wird eine große Umstellung. Aber es warten spannende Projekte, aber die Pläne sind noch unkonkret. Aber das was ich gelernt habe, möchte ich weitergeben. Das schöne ist, ich kann mir jetzt die guten Tage zum Skifahren aussuchen.

Ich möchte mich beginnend bei meiner Familie, bei den Eltern, bedanken, dass sie mich auf den Weg gebracht haben und den gnadenlos unterstützt und Teile ihres Lebens aufgegeben haben, dass ich skifahren kann. Auch der kleine Bruder trug einen Teil davon. Mein Vater war das Mastermind hinter dem Erfolg. Der erste und der letzte Trainer. Es wäre nie in diesem Ausmaß möglich gewesen. Meine Frau lernte mich als Nobody kennen und hat das in elf Jahren, in guten wie in schlechten Tagen, mitgeschleppt. Sie war am nächsten, das ist nicht das Einfachste, vor allem, wenn ich nicht gut fahre. Dafür möchte ich vom Herzen danke sagen. Auch bei den Skifans möchte ich mich bedanken. Ich habe bei euch durchs Wohnzimmer carven dürfen. Es war ein Millionenpublikum in Schladming, mehr als 50.000 vor Ort, das macht das so emotional und speziell. Ich mag danke sagen, dass Österreich so skifanatisch ist. Ich möchte mich ausdrücklich beim Team und bei den Wegbegleitern bedanken, die sind mit mir durch dick und dünn gegangen, hatten die gleiche Einstellung wie ich, nichts wurde dem Zufall überlassen. Ich war so stark wie mein Team. Ich trug nur die Startnummer. Das zehnköpfige Team machte alles für mich. Ich mag mich für den Einsatz bedanken, das war über dem Limit, alles für den Erfolg, es ist viel dabei herausgekommen.

Einmal habe ich bei Rainer Pariasek einen Zettel herausgenommen, der war groß. Da waren Menschen, Wegbegleiter drauf, die mir geholfen haben. Damals war es ein Zettel, heute wäre es ein Plakat. Das soll sinnbildlich dafür stehen. Für alle, die mir gehoflen haben. Ich hab keinen vergessen. Auch bei meinem Partner möchte ich mich bedanken. Sie haben mich so unterstützt, dass ich performen konnte. Ich glaube, man kann nicht oft genug 'Danke' sagen, wenn das zu Ende geht. Das wars von meiner Seite.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren