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Universitätsrektor VitouchRektorenchef legt Buchmann Rücktritt nahe

Oliver Vitouch Präsident der Universitätenkonferenz und Rektor der Alpen Adria Universität in Klagenfurt erklärt, warum Christian Buchmann politisch-ethisch nicht mehr trabgar ist.

Oliver Vitouch, Rektor der Alpen Adria Universität
Oliver Vitouch, Rektor der Alpen Adria Universität © APA/HERBERT NEUBAUER
 

Der Fall Buchmann beschäftigt nicht nur die steirische Landespolitik – auch in der Welt der Wissenschaft sorgt des Plagiat des ÖVP-Landesrats Christian Buchmann für Diskussionen. Oliver Vitouch, Präsident der Universitätenkonferenz und Rektor der Alpen Adria Universität in Klagenfurt, hält Buchmann aus politisch-ethischer Sicht für nicht mehr tragbar.

„Ich halte es für geboten und einen selbstverständlichen Schritt Buchmanns, von sich aus zurückzutreten“, sagt Vitouch im Kleine Zeitung Interview.

Irritiert zeigt sich Vitouch auch von der ÖVP-Strategie auf Plagiatsjäger Stefan Weber zu denunzieren. „Es ist natürlich eigenartig, sich darauf zu spezialisieren. Aber auch beim Kopfgeldjäger gibt es den, der die Tat begangen hat, und den, der ihn fasst. Der Täter ist nicht das Opfer“, sagt Vitouch über Weber.

Kommentare (16)

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Patriot
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Nach all dem, was in der Causa Buchmann bisher bekannt ist,

sind weder er, noch LH Schützenhöfer, noch Herk, noch Drexler und viele andere in der ÖVP weiter tragbar!
Da gibt's für die Steirer/innen nur eins: bei der nächsten Gelegenhait abwählen!

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Lodengrün
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Beide von der Bildfläche

verschwunden und spielen die Rolle des darüberwachsenden Grases. Nun das Gedächtnis der Bevölkerung ist nicht so löchrig wie sie meinen. Aber sie können es sich bei der ohnehin schon dunkelblau eingefärbten Landkarte leisten weitere Stimmen zu verlieren.

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Ichweissetwas
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Der LH der Steiermark,

kann gleich mit Buchmann, von der Bildfläche verschwinden..!

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Kärntner007
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Die, die in Klagenfurt hinterhältig den international anerkannten Rektor abgesetzt haben


spielen sich jetzt als Moralapostel auf.

Seither ist der Ruf der Uni Klagenfurt sowieso dahin. Also Umwandlung in eine Privatuni und wenn sie wirtschaftlich nicht tragfähig ist zusperren.

Auch ein Rückbau bringt das Pleiteland weiter.

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perplesso
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Krebst da vielleicht irgendwo eine gekränkte Leberwurst durch die Gegend ?

... und was hat das mit der Causa Buchmann zu tun ?

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Lamax2
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Und was ist mit der Uni?

Lassen die alles durchgehen und regen sich später auf? Schwinde soll nicht sein, aber Konsequenzen sollte es auf beiden Seiten geben. Der Österreicher ist so-"Was geht, wird gmacht"

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checker43
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Sie

wollen die Betrogenen (Uni, Gutachter, Betreuer) bestrafen? Interessante Opfer-Täter-Umkehr.

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bmn_kleine
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Betrogene?

So ist es ja nicht, dass die Uni nichts davon gewusst hätte. Die Universität respektive der jeweilige Betreuer oder Betreuerin des Doktoranden/Doktorandinnen muss ja die Doktorarbeit lesen, um sie benoten zu können. Daher ist in diesem Fall schon dem Betreuer/in und in weiterer Folge der Uni der Vorwurf zu machen, dass er oder sie diese Arbeit nicht ordentlich gemacht hat. Er oder sie sind damit genauso schuldig oder unschuldig wie der Verfasser der Doktorarbeit.

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checker43
1
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Und

Sie glauben, dem lesenden Betreuer fällt sofort auf, dass die Textpassage auf Seite X aus der Wirtschaftsbund-Zeitung Nr. Y, Jahr Z unzitiert übernommen wurde? Wie macht er das? Kennt der alle Texte auswendig?

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pinsel1954
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...und was ist mit der Uni?

Das ist eine Gute Frage.....
Man könnte da auch einige Verdächtigungen aussprechen......
Auf alle Fälle auch eine Schande für eine Uni so eine Arbeit durchzuwinken.
Wie viele "Doktorleichen" liegen da noch im Keller die noch nicht aufgedeckt wurden, weil die Person nicht in der Öffentlichkeit steht?

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checker43
4
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Glauben

Sie, die Uni hätte nichts Besseres zu tun, als Textvergleiche mit der Wirtschaftsbunds-Zeitung "Mut" (nicht unbedingt die Art Fachliteratur, die ein Wirtschaftswissenschafter liest) und allen anderen Texten zum Thema anzustellen? Auf das schriftliche Ehrenwort sollte man sich schon noch verlassen können. Insbesondere, wenn der Dissertant ein Parteifreund des Gutachters ist.

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neverthesame
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jürgen buchmann gibt's kan

Und der Christian b. darf sich für den Rest seines Daseins in Grund und Boden schämen. Auch dafür, dass er nicht Manns genug ist, würdevoll Konsequenzen anzuerkennen bzw. zu ziehen.
Und die ganze ÖVP benimmt sich wie diese Flegel, den man beim Schnellfahen erwischt hat und die dann die Polizisten beschimpfen.

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schadstoffarm
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als Wirtschaftslandesrat

vergibt er Förderungen und setzt voraus dass sich Fördernehmer an die Spielregeln halten - und nicht schlampigerweise in eine Merz SL fließen lassen. Gleiches kann man auch vom Fördergeber verlangen. Die Akademisierung Österreichs fordert Opfer, diesmal ist es halt Buchmann.

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oopsy
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Als gelernter Österreicher

Sollte Herr Mag. Buchmann zurücktreten, wartet sicher schon der nächste lukrative Posten auf ihn, selbstverständlich 3 - 5 Aufsichtsratposten inklusive.

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hfg
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Buchmann wird das nicht durchstehen

Egal wer im auch den Rücken stärkt - der Schwindel wurde aufgedeckt und er muss halt die Konsequenzen ziehen - thats it.
Traurig nur wenn ihm seine Parteikollegen die Stange halten - er muss natürlich zurücktreten.

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baldasar
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Job

Moral und Anstand haben unsere Berufspolitiker nicht, aber sobald ein Versorgungsjob fur ihn gefunden ist, wird er sicher zurücktreten

Unfassbar das ein landeshauptmann so ein Verhalten toleriert

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