Der Österreichischen Gesundheitskasse droht für heuer ein Minus von 900 Millionen Euro – bei Gesamtaufwendungen von rund 20 Milliarden Euro für 7,6 Millionen Versicherte. Mit einem Sparpaket soll dieses nun auf 250 Millionen gedrückt werden – bis 2026 soll dann wieder eine schwarze Null stehen.
Höhere Selbstbehalte im Gesundheitssystem
„Es besteht die Gefahr, dass die falschen Patienten abgeschreckt werden“
Die ÖGK muss sparen. Entscheidend ist, die richtigen Patienten an die richtigen Stellen zu bringen. Die Wirtschaftspsychologin Katharina Gangl hat damit Erfahrung, warnt aber davor, noch auf höhere Kosten zu setzen.
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