Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Neuer ArbeitsministerMartin Kocher, ein Abschied

© Kleine Zeitung
 

Ein bisschen sind wir stolz, und ein bisschen trauern wir. Wir sind ein bisschen stolz auf den Wirtschaftswissenschafter Martin Kocher, und ein bisschen trauern wir um ihn. Wir dürften ihn Samstag am späten Abend als Kolumnisten verloren haben. Es muss so um zehn herum gewesen sein. Auf ORF 2 lief „Auf ewig dein“. Das Telefon läutete. Der nachtaktive Bundeskanzler war am Apparat und fragte Kocher, ob er neuer Arbeitsminister werden wolle. Kocher legte auf, zog seine Frau zu Rate und rief Minuten später zurück. So wird man Minister. So verliert man als Zeitung einen exzellenten Kolumnisten.

Kommentare (2)
Kommentieren
petera
0
0
Lesenswert?

Kommentar von Kocher uzur Arbeitslisigkeit:


"Deshalb glaube ich, dass der Vermögensregress bei der Arbeitslosigkeit für mehr Gerechtigkeitsgefühl sorgen kann. Den arbeitslosen Jungmillionär wird es selten geben. Es gibt aber 40-, 50-Jährige, die etwas Vermögen haben, schon. Es geht auch nicht um die Finanzierung der Arbeitslosenversicherung, sondern um die Akzeptanz eines treffsicheren Systems"

mobile49
1
9
Lesenswert?

erst einmal : danke liebe Kleine Zeitung für den täglichen frühstückslesestoff

- heute ist ja tag des DANKES - meine zeitung kommt täglich zwischen 2.30 und 3.30 uhr - hut ab !
meine zeitungsfrau ist nicht nur pünktlich , sondern auch sehr herzlich und nett !

schade ist es natürlich um unseren herrn martin kocher als kolumnisten , aber wir haben dadurch den besten mann für das arbeitsministerium bekommen . endlich !

ich habe nur zweifel , ob er - da seine beliebtheitswerte sicher durch die "decke" gehen werden - nicht den neid des BK hervorruft und dann "geschasst" wird - wir sind doch zeugen solcher aktionen in der "kurz-zeit" - vergangenheit - leider !