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Nach Plagiats-VorwürfenAn einem Rücktritt Aschbachers führte kein Weg vorbei

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Ob derart gravierende inhaltliche Fehlleistungen in den wissenschaftlichen Arbeiten von Christine Aschbacher stecken, dass ihr der akademische Grad aberkannt werden muss, haben dazu berufene Institutionen festzustellen. Die Zu- oder Aberkennung akademischer Titel wie auch die Bewertung von Diplomarbeiten und Dissertationen fällt jedenfalls nicht in den Bereich der Politik.

Der Fall fordert von den Politikern aber eine Diskussion über die Beurteilungspraxis an hohen Schulen. Statt sich dieses Themas grundsätzlich anzunehmen, gab sich die Politik bisher lieber Einzelfällen hin. Das lässt sich einfacher debattieren.

Bis Diplomarbeit und Dissertation begutachtet sind, wird eine Zeit vergehen. Was aber keine Schonfrist für die Ministerin bedeutet hätte.
 
Zu den Plagiatsvorwürfen kommt hinzu, dass sich Aschbacher mit den schwarz auf weiß nachzulesenden verhatschten, unsinnigen Sätzen in ihrer Arbeit der Lächerlichkeit preisgab. Eine zur Lachnummer geratene Ministerin hätte es gerade in Zeiten, die Ernsthaftigkeit fordern, schwer.

Und nicht zuletzt ein besonders wesentlicher Punkt: Während sich im vorigen Jahr ein ganzes Land praktisch rund um die Uhr mit ganzer Kraft gegen die Corona-Pandemie und deren wirtschaftliche Folgen wie Arbeitslosigkeit stemmte, widmete sich just die Arbeitsministerin ihrer ganz persönlichen Angelegenheit – einer Dissertation an der Universität in Bratislava. An einem Rücktritt führte kein Weg vorbei.

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Danke für Ihr Verständnis.

peso
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Hr. Weniger, recherchieren Sie mehr, dann stehen Sie nicht mit so wenig da

Ungeachtet der Tatsache, dass Aschbacher ohnehin und ohne Ihren Ratschlag zurückgetreten ist - auch vollkommen zu Recht - kann ich mich nicht erinnern, dass Sie von Drozda, dessen Werk von Weber ja nach wie vor als Plagiat bezeichnet wird, ebenso den Rücktritt eingefordert haben. Sie haben auch keinen Rücktritt vom SPÖ-Klubchef eingefordert, ja nicht einmal erwähnt, der vor Weihnachten betrunken beim Autofahren erwischt wurde. Und Sie haben auch keine Rücktrittsaufforderung an den SPÖ Bürgermeister gestellt haben, der den eigenen Gemeinderat auf Steuerkosten bespitzeln lies. Mir würden noch weitere Beispiele Ihrer Verschwiegenheit gegenüber roten Genossen einfallen, aber Sie werden als Journalist schon selbst wissen was Sie zu tun haben

calcit
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Das Ganze wirft aber auch ein sehr schlechtes Bild auf die...

...die betreffende Fachhochschule und diese Universität. Haben die Betreuer überhaupt diese Arbeit gelesen? Wie kann man nur so ein Geschwurbel approbieren...

komi50
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nichts als Politikmache!!!

....ist es nicht verräterisch , dass immer nur wichtigere Politiker "drankommen", gemaßregelt durch Inquisition von Vertretern der" Verteidigung höherer akademischer Werte".....Die vorhandene Akzeptanz dieser Arbeiten mit nachträglicher Verurteilung stellt doch die gesamte universitäre Machenschaft bloß...wo sind jetzt jene, die diese Arbeit gut geheissen haben, und warum. Diese Leute sind jetzt mindestens ebenso zur Rechenschaft zu ziehen
Vielleicht kommt man drauf , dass eine ordentliche Staatsprüfung ein stärkerer akademischer Abschluss sein kann als pseudowissenschaftliche Internetsurferei.....mit der praktischen Rechtsklick-kopieren-einfügen-Fingerübung

DergeerderteSteirer
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Werte Leute, ......................

da braucht niemand etwas schlechtreden oder verteidigen und schon garnicht hetzen, das die Handlungen nicht korrekt waren ist realer Fakt und ist ja ziehmlich klar ersichtlich, es wurde ja schon seit dem Frühjahr 2020 der Verdacht gehegt daß da was faul dran ist und war.
Klar und vorauszusehen war jedoch auch das sie sich mit Argumentationen nun zu rechtfertigen versucht :
"Die Anfeindungen, die politische Aufgeregtheit und die Untergriffe entladen sich leider nicht nur auf mich, sondern auch auf meine Kinder, und das mit unerträglicher Wucht. Das kann ich zum Schutz meiner Familie nicht weiter zulassen."
Das kann ich ihr nicht vollständig abnehmen da jeder normal denkende Mensch versuchen sollte nicht solch Handlungen zu tätigen um die Karriereleiter zu erklimmen, da hat sie sich schon selbst in den Finger geschnitten.
Es gibt da ein wirkliches treffendes Zitat : "Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht." Dies ist eingetreten und jetzt muss sie sich als Person welche in der Öffentlichkeit steht damit abfinden und auch zurechtfinden !
Nebenbei hat ihr Chef (Kurz) hat leider ein Syndrom welches mal durch Fr. Margaret Thatcher(England) besagt wurde : "Es stört mich nicht, was meine Minister sagen, solange sie tun, was ich ihnen sage."

DergeerderteSteirer
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Zusatz:

So ganz nebenbei ist unser steirischer Frömmler und LH mit seinen Vorschlägen und Empfehlungen an Kurz auch mal eines besseren belehrt worden !!

one2go
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Danke - alles gesagt

Ihre öffentlichen Auftritte waren wohl das Abbild ihrer Dissertation - Katastrophal 👎😩!

voit60
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Schlimmer als der Plagiatsvorwurf ist wohl,

dass diese Frau nicht einmal den Schwachsinn, den ihr das Übersetzungsprogramm geliefert hat, korrigiert hat. Zu hoffen für sie ist, dass sie den Kauterwelsch nicht gelesen hat, denn ansonsten müsste man wohl ihre geistigen Fähigkeiten bezweifeln.

komi50
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schön langsam bitte

und wo sind die , die den Schwachsinn offensichtlich gar nicht gelesenhaben aber mit ...???genehmigt haben...sie ist doch wohl jetzt nur die Spitze des Eisberges..oder