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Was das Gesetz erlaubt Schlechte Erfahrungen mit Firmen: Was Kunden im Internet sagen dürfen

Schlechte Rezensionen für ein Unternehmen: Was verärgerte Kunden im Netz kundtun dürfen und wo die „Meinungsfreiheit“ ihre Grenzen hat.

 

Unsere Leserin machte im Vorjahr schlechte Erfahrungen mit einem Immobilienbüro, als sie einerseits eine kleine Wohnung verkaufen wollte und andererseits eine neue Mietwohnung für sich suchte. Als schließlich beides nicht gerade zu ihrer Zufriedenheit erledigt war, machte sie ihren Ärger mit dem Maklerbüro mit einer entsprechend schlechten Rezension auf Facebook und Google öffentlich. „Ich habe nur die Sachverhalte aus meiner Sicht geschildert“, sagt die Leserin. Mehr oder minder gleich danach sei vom Immobilienbüro ein Anruf gekommen, in dem man sie in besonders harscher Form zur sofortigen Löschung des Eintrags aufgefordert habe, - „sonst würde man einen Anwalt einschalten“, erzählt die Frau. Tatsächlich erhielt sie wenig später Post von einem Anwalt, der namens seines Klienten die Löschung der Einträge forderte. „Auch die Rechnung für die Anwaltskosten in der Höhe von 200 Euro wurde mir gleich mitgeschickt“ erzählt die Leserin, die sich coronabedingt mittlerweile in einer wirtschaftlich prekären Lage befindet.

Kommentare (1)
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zante
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1
Lesenswert?

Auch unsere Hausverwaltung aus Kärnten....

....hat mich diesbezüglich schon unter "Druck" gesetzt-Wir betreiben eine Internetseite über unsere Wohnanlage, eines Tages rief mich unsere Hausverwalter an und teilte mir mit, sollte ich die Seite nicht vom Netz nehmen, werde er rechtliche Schritte einleiten. Auf meine Frage, welcher Bericht ihm nicht gefällt, meinte er "ALLES". Naja kurz, die Seite gibts noch immer........ Wichtig ist immer bei solchen Postings, bei der Wahrheit bleiben, sich selbst treu sein und die Umgangsregeln beachten !!