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Bewertung auf TripadvisorBis zu zwei Jahre Haft: Anzeige gegen Amerikaner wegen schlechter Hotelkritik

Dem Mann drohen wegen Rufschädigung auf der Reiseplattform Tripadvisor bis zu zwei Jahre Haft. Er hatte das unfreundliche Personal in einem Hotel in Thailand kritisiert.

Der Mann kritisierte das Personal des "Sea View Resorts" auf Koh Chang in Thailand
Der Mann kritisierte das Personal des "Sea View Resorts" auf Koh Chang in Thailand © EPA
 

Eine schlechte Kritik für ein Urlauber-Resort könnte einen Amerikaner in Thailand ins Gefängnis bringen: Wie die Polizei der Insel Koh Chang mitteilte, erstattete der Besitzer des "Sea View Resort" Strafanzeige gegen Wesley Barnes wegen Rufschädigung. Barnes, der in Thailand arbeitet, wurde demnach von der Einwanderungspolizei festgenommen und auf die Insel gebracht. Ihm drohen bis zu zwei Jahre Haft.

Der US-Gast hatte sich im Juli in einem Kommentar auf der Reiseplattform Tripadvisor über das "unfreundliche Personal" des Hotels beschwert. Dieses verhalte sich, als seien Gäste unerwünscht.

Laut einem Sprecher der Inselpolizei war Barnes mit dem Personal in Streit geraten, weil er für Alkohol, den er in das Hotel mitgebracht hatte, kein Stoppelgeld zahlen wollte.

Thailands strikte Anti-Verleumdungsgesetze werden von Menschenrechtsaktivisten und Organisationen zur Verteidigung der Pressefreiheit scharf kritisiert. Die Gesetze würden von einflussreichen Akteuren dazu genutzt, Meinungsfreiheit zu unterdrücken.

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Danke für Ihr Verständnis.

mrbeem02
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UND WER BESTRAFT DIE GEKAUFTEN KOMMENTARE?

Ein gut florierender, neuer Geschäftszweig ist die Betreuung der Hotelbewertungen. Da wird gegen garnicht allzu viel Geld der Konkurrenzbetrieb mit schlechten Kommentaren überhäuft, und der eigene nur mit Lobhuddelei.
Ich traue - mit wenigen Ausnahmen - diesen Plattformen in keinster Weise.

Gerhard818
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Der richtige Schritt

Eigentlich, um endlich Recht und Ordnung bei TripAdvisor und Co einziehen zu lassen, sollte man diese Plattformen gleich mit bestrafen. Wie kommen Hotels dazu sich von Gästen vielfach verleumnden zu lassen und die Plattform stellt dafür die Veröffentlichung ungecheckt zur Verfügung.

ctsch
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Leider

passiert das täglich dass Betriebe unverschuldet in Verruf geraten weil irgendein Anonymus seine Antipathie dem Wirt gegenüber oder seine Arroganz zum Ausdruck bringen muss. Als Betroffener ist man im Großen und Ganzen machtlos.

dieRealität2020
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dieser Absatz erklärt eigentlich alles, gibt es fast in allen Länder weltweit, auch in Österreich sollte jeden Mensch verständlich sein

.
:"...Laut einem Sprecher der Inselpolizei war Barnes mit dem Personal in Streit geraten, weil er für Alkohol, den er in das Hotel mitgebracht hatte, kein Stoppelgeld zahlen wollte..."

griesbocha
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"Kein Stoppelgeld" Na, ihr kennt bestimmt alle die wahren Geschehnisse

Weil dazu ein Satz im Artikel steht :))
Ganz klar muss hier Fehlverhalten seitens Kundschaft vorliegen.

Carlo62
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Hätte er in seiner Hotelbewertung...

...auch sein eigenes Fehlverhalten beschrieben, wäre ihm das Verfahren vermutlich erspart geblieben. Durch diese Halbwahrheit, die ja im Grunde einer Verleumdung entspricht, hat er gegen Gesetze verstoßen; so what!