Pro von Laura Kurz: Der Generationenkonflikt ist kein Problem, sondern eine Chance
Gespräche mit anderen zwingen uns dazu, unser Handeln kritisch zu hinterfragen. Das führt dazu, dass soziale und politische Themen kritisch hinterfragt werden. Jüngere und ältere Menschen können voneinander lernen - nur so ist ein Fortschritt möglich. Das Spannungsfeld zwischen den Generationen wird oft überspitzt dargestellt. Unterschiedliche Meinungen führen nicht automatisch zu einem Konflikt. Es ist normal, dass Personen verschiedenen Alters nicht die gleichen Ansichten vertreten. Es gibt zwar Unterschiede – junge Menschen sind oft technikaffiner, ältere Personen haben mehr Lebenserfahrung – aber mit gegenseitiger Rücksichtnahme und Verständnis muss dies nicht zwangsläufig zu einer Spaltung führen.
Kontra von Britta Berger: Es wird kritisch, wenn Vorwürfe fallen
Ältere Menschen beklagen sich manchmal über das Benehmen von Jugendlichen. Sie wüssten nicht was richtig und falsch ist, seien faul und lernen kaum, hätten dafür aber ziemlich viel Blödsinn im Kopf. All diese Vorurteile werden jungen Menschen zu Unrecht an den Kopf geworfen. Es ist nicht richtig, solche Behauptungen zu verallgemeinern. Jugendliche reagieren auf solche Aussagen mit Unverständnis, was wiederum zu weiteren Meinungsverschiedenheiten führt. Wir sollten Gespräche suchen und nicht den Streit, sonst lässt sich der Generationenkonflikt niemals überwinden.