Ein aktuelles Gutachten, das erhöhte HCB- und HCBD-Werte in Fischen in der Gurk aufzeigt, sorgt derzeit in Kärnten für Aufregung. Laut dem Bericht, der der Kleinen Zeitung vorliegt, wurde heuer im Muskelfleisch von Fischen flussabwärts von Brückl ein Hexachlorbutadien-Wert (HCBD) von 2600 μg/kg nachgewiesen – der Grenzwert liegt bei 55. Und das, obwohl die Werte in den vergangenen Jahren gesunken sind. Auch bei Hexachlorbenzol (HCB) ist der Wert von 5,2 μg/kg im Jahr 2021 auf 22 gestiegen. Grund zur Sorge bestehe dennoch nicht, beruhigt das Land.
HCB und HCBD
Mit Umweltgift belastete Fische in der Gurk bei Brückl entdeckt
Bei jährlicher Kontrolle wurden extrem hohe HCBD-Werte in Fischen gemessen. Grundwasser und Wasser in der Gurk weise laut Land keine erhöhten Werte auf, Fische dürfen seit Jahren nicht verzehrt werden. Weitere Probennahmen geplant.
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