Hospitalisierungen steigen1355 Neuinfektionen und 43 Intensivpatienten in Kärnten

287 Erkrankte werden in Spitälern behandelt, um zwölf mehr als am Sonntag. Eine Person ist mit oder an Corona verstorben. 12.580 sind aktuell mit Covid-19 infiziert. Rückgang bei geschlossenen Klassen. Landesfeuerwehrschule schränkt Betrieb ein.

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Knapp 1300 Neuinfektionen wurden von Samstag auf Sonntag in Kärnten registriert. Und auch am Montag sind die Zahlen hoch. Mit Stand 9 Uhr meldete der Landespressedienst 1355 Neuinfektionen. 12.580 Kärntnerinnen und Kärntner sind derzeit mit Covid-19 infiziert. Die Zahl der Genesenen hat sich um 622 auf 52.685 erhöht.

Auch die Zahl der Spitalspatienten ist von Sonntag auf Montag weiter angestiegen. 287 Erkrankte werden derzeit in Kärntner Krankenhäuser behandelt, um zwölf mehr als am Tag zuvor. 244 befinden sich auf einer Normalstation (+9), 43 auf einer Intensivstation (+3). Eine Person ist mit oder an Corona verstorben. Seit Ausbruch der Pandemie sind in unserem Bundesland 892 Todesfälle zu beklagen.

In Kärnten haben sich am Wochenende 5711 Menschen impfen lassen. Das ist im Österreich-Vergleich der drittbeste Wert. Die Durchimpfungsrate liegt aktuell bei 63 Prozent. Am höchsten ist die Durchimpfung derzeit mit fast 73 Prozent im Burgenland, am niedrigsten in Oberösterreich (61 Prozent).

Weniger Klassen geschlossen

Einen Rückgang gibt es bei den geschlossenen Klassen bzw. Schulen. Waren Ende der Vorwoche noch 60 Klassen behördlich gesperrt sowie sechs Schulen geschlossen, so sind es mit Stand Montag, 9.30 Uhr, 45 Klassen und fünf Schulen.

Eingeschränkter Betrieb

Das Land gab am Montag bekannt, dass aufgrund der aktuellen Entwicklungen der Betrieb der Landesfeuerwehrschule angepasst wird. Das heißt, es werden ausschließlich einsatzrelevante Lehrveranstaltungen durchgeführt. Alle anderen Kurse werden abgesagt oder verlegt. "Alle angemeldeten Feuerwehrmitglieder werden über die jeweilige Situation auch per SMS verständigt", teilt Klaus Tschabuschnig, Leiter der Feuerwehrschule in einer Aussendung mit.

Darüber hinaus werden die allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln ausgeweitet und für den Präsenzbetrieb gilt die 2,5G-Regel. Für den Fall, dass der Lockdown länger andauert, werden Lehrveranstaltungen mit Seminarcharakter wieder online abgehalten werden. Die Landesfeuerwehrschule hat die Voraussetzungen dafür bereits im ersten Lockdown geschaffen.

Kommentare (3)
hel80ingrid
1
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Kinder

Nach der Reihe werden Kinder im Bekanntenkreis positiv getestet; die meisten Kinder davon mit Symptomen.
Die weiterhin offenen Schulen werden wohl nicht unbedingt zu sinkenden Inzidenzen beitragen.

Man darf gespannt sein...

SANDOKAN13
1
10
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Bin nach Spanien

seit Wochen emmigriert und harre hier in Sicherheit der Dinge zuhause. Niedrige Lebenshaltungskosten, niedrige Insidenzen, hohe Temperaturen und warmes Meer, Jaaawoll

Irgendeiner
1
7
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Naja,was ich mich so frage bei unserem Lokalkolorit ist wie das zustandekommt,das

meiste bei uns ist ländlich und unsere Städte sind auch keine Giganten,wenn man in Wien oder auch in Graz mit höherer Dichte schneller in Schwierigkeiten rennt ist das einsichtig,aber was passiert hier,ich mein, es ist auch nicht die Zeit des Almabtriebs mit angeschlossenem Kollektivbesäufnis wie schon gehabt,was machen unsere Beize da,ich wüßte es gern.