Was gilt wirklich?Dilemma mit Schularbeiten und Tests im Lockdown

Maskenpflicht für alle, Lernpakete für daheim und keine Schularbeiten – oder doch? Was man über den Schulstart im Ausnahmezustand weiß.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Maskenpflicht in der Schule
Maskenpflicht in der Schule © Weichselbraun
 

Was erwartet Schüler, die am Montag in die Schule kommen?
Manches läuft wie gewohnt, einiges wird anders. Die Lehrer sollen jedenfalls nach dem Stundenplan unterrichten. Schulveranstaltungen müssen aber entfallen. Die Maskenpflicht gilt für alle durchgehend und überall: Auch in der Volksschule und in der Unterstufe müssen die Kinder nun zumindest einen Mund-Nasen-Schutz tragen. In der Sekundarstufe 2, etwa der Oberstufe im Gymnasium, ist eine FFP2-Maske verpflichtend. Sie muss auch von Lehrern und sonstigem Schulpersonal getragen werden. Nur beim Turnunterricht im Freien muss keine Maske getragen werden, im Turnsaal hingegen schon.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

Alexander S.
3
30
Lesenswert?

für mich als Schüler lächerlich

Auf meiner Schule und jeder andere von der ich gehört habe finden alle Tests, Schularbeiten etc ganz normal statt!
Angenommen meine Eltern wollen mich nicht in die Schule lassen wegen Risiko-Patienten Zuhause: Ich verpasse den Unterricht wo Stoff weiter gemacht wird, muss alle Test nachschreiben die sich häufen und bekommen wenn es gut geht halbherzig Lernpakete von den überforderten Lehrern. Andererseits sollen wir nach Möglichkeit alle zuhause bleiben. Wir wissen alle das Hybridunterricht ohne Technik in den Klassen nicht funktioniert. Sogar Schichtbetrieb wäre besser. Danke Herr Bildungsminister für diese tollen Maßnahmen!

christakind71
7
3
Lesenswert?

DAS IST NICHT LÄCHERLICH....

... Ihre Aussage ist es. Angenommen Sie hätten einen Hochrisikopatienten zu Hause, dem die Ärzte gesagt haben, dass er eine Corona-Infektion nicht überleben würde - dann gehen Sie trotzdem in die Schule, wo gerade in so ziemlich jeder Klasse der ein oder andere Corona-Fall auftritt - und ggf. Sie stecken sich an, nehmen Sie das Virus schön brav mit nach Hause und sind dann u.U. schuld am Tod eines Familienmitgliedes.
Aber Hauptsache Sie haben nix versäumt vom Unterricht und Ihre Tests geschrieben...

Volnar
0
2
Lesenswert?

Mein Sohn

Ist geimpft und gleichzeitig K2, weil meine Tochter Covid aus der VS mitgebracht hat. Er wird weiterhin in die Schule gehen so lange Schularbeiten, Tests stattfinden und er nicht positiv auf COVID getestet wird. Die Nachteile ihn zu Hause zu lassen überwiegen, kein distance learning, Stoff muss sich selbst beigebracht werden, Prüfungen werden versäumt.

Alexander S.
0
8
Lesenswert?

haben Sie meinen Kommentar überhaupt gelesen?

Ich kritisiere die Schulen die Stoff trotz der Vorgaben weiter machen und den Bildungsminister da es von Anfang an klar war, weil kein Lehrer Rücksicht auf Schüler zuhause nehmen wird. Aber Hauptsache wieder aufregen! War meine Ausdrucksweise so unverständlich? Ich bin einfach für eine einheitliche Regelung die niemanden auf der Strecke lässt!

HSterbenz
0
4
Lesenswert?

Die Entscheidungsschwäche der Regierung...

... setzt sich fort...

Es geht nicht darum, "ob es zu gefährlich ist"...
Es geht darum, was pandemisch ratsam ist !
Und genau für diesen Weg hat es den Entscheidungsträgern an Mut gefehlt.
Leidtragende: die Eltern, die Kinder UND auch die Krankenhäuser PLUS Wirtschaft!