Faßmann stellt klar"Die Schulen sind offen für alle, die sie brauchen"

Die Schulen bleiben offen. In ganz Österreich gilt: Maskenpflicht für alle auch im Unterricht, tägliche Tests der Klasse nach Coronafall, freiwilliges Homeschooling. Unsicherheit bei Lehrervertretern.

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Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) will die Schulen offen halten.
Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) will die Schulen offen halten. © APA/HERBERT NEUBAUER
 

Die Anzeichen mehrten sich, dass bei einem bundesweiten Lockdown sogar die Schulen geschlossen werden würden. Doch: "Schulen und Kindergärten bleiben grundsätzlich geöffnet", sagt Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) bei der Pressekonferenz Donnerstagvormitag.

Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) konnte sich hier offenbar doch gegen die Landeshauptleute durchsetzen: Die Schulen bleiben nun doch offen mit Präsenzunterricht. Die Regierung appelliert aber an alle Eltern, die das können, ihre Kinder zuhause zu betreuen.

"Eine Schule, die nur Betreuung anbietet, ist eigentlich unrealistisch", begründete Faßmann. Die Schülerinnen und Schüler sollten auch im Lehrplan weiterkommen. Er wisse, dass man durch die "vielen Testungen in der Schule so etwas wie einen kontrollierten Ort" geschaffen habe. "Unsere Testungen durchbrechen Infektionsketten." Das aufzugeben bedeute, dass Ansteckungen im unkontrollierten Bereich passieren würden.

Bildungsminister zu Maßnahmen in Schulen

Das Modell, das das Ministerium zunächst für Oberösterreich und Salzburg geplant hatte, kommt nun in den Schulen in ganz Österreich:

  • Für alle Schulstufen gilt Maskenpflicht auch im Unterricht, für die Jüngeren (VS, MS, Unterstufe) reicht ein Mund-Nasen-Schutz, die Älteren brauchen FFP2-Masken
  • Kinder können aber auch unbürokratisch zuhause bleiben und werden dafür mit Lernmaterial versorgt, heißt es aus dem Ministerium.
  • Gibt es einen Coronafall in der Klasse, wird die ganze Klasse an den fünf darauffolgenden Schultagen per Antigentest getestet. So sollen die komplett überlasteten Gesundheitsbehörden entlastet werden.

 

 Die Maßnahmen, die nun ab Montag in allen Schulen Österreichs gelten werden.
Die Maßnahmen, die nun ab Montag in allen Schulen Österreichs gelten werden. ©

"Der Weg, auf den wir uns geeinigt haben, ist - grob gesagt - der Weg, auf den wir uns mit Oberösterreich und Salzburg geeinigt haben", bestätigt Bundeskanzler Alexander Schallenberg. Es gebe einen eindringlichen Appell der Regierung und der Landeshauptleute an alle Eltern, ihre Kinder wenn möglich zuhause zu betreuen.

Eltern entscheiden, ob das Kind in die Schule geht

"Das Wesentliche ist: Die Schule ist offen, sie sorgt nicht nur für Betreuung, sondern auch für Unterricht", betonte Bildungsminister Faßmann im Gespräch mit der APA. Der Betrieb in der Schule sei abgesichert, gleichzeitig könne man die Klassen entdichten - jene Eltern, für die Homeoffice möglich ist, könnten ihre Kinder auch daheim lassen, wenn sie dies wollen.

Ob sie das tun, sollen Eltern selbst entscheiden, denn "Eltern wissen in der Regel immer, was das beste für ihr Kind ist", sagt der Bildungsminister in der Pressekonferenz am Abend. Auf Nachfrage empfiehlt er Eltern, externe Faktoren in ihre Entscheidung einzubeziehen. In Regionen mit hoher Inzidenz sei es etwa sinnvoll, das Kind zuhause zu lassen. Aber auch der Lerntyp des Kindes könne ein Faktor sein. Grundsätzlich hält er die Frage aber "für eine Falle", er betont: "Das wissen, glaube ich, Eltern am besten."

Distance Learning, wenn ganze Klasse daheimbleibt

"Es gibt keine Form des hybriden Unterrichts, wo Lehrerinnen und Lehrer gleichzeitig Distance Learning betreuen müssen und auch Präsenzunterricht haben", meinte Faßmann.

Distance Learning sei dann möglich, wenn etwa eine ganze Klasse daheimbleibe, meinte Faßmann. Wenn die technischen Möglichkeiten vorhanden sind, könne außerdem auch ein synchroner Hybridunterricht stattfinden, bei dem der Präsenzunterricht per Kamera nachhause übertragen wird.

Wie der Unterricht zuhause genau funktionieren wird, werde nach Alter und Standort variieren, sagte der Bildungsminister am Abend. So würden etwa Jüngere womöglich eher Bildungspakete erhalten, Ältere eher mit digitalen Lernplattformen arbeiten können, so Faßmann.

Schularbeiten und Tests werden ausgesetzt

Bei den Schularbeiten bzw. Tests gibt es die grundsätzliche Vorgabe, diese während dem Lockdown nicht stattfinden zu lassen. Wenn aber etwa praktisch alle Schüler anwesend seien bzw. sie unaufschiebbar sind, könnten sie durchgeführt werden. "Man kann sie aber auch ganz entfallen lassen, wenn anderweitig eine gesicherte Leistungsbeurteilung möglich ist."

Die nächsten drei Wochen seien nicht die Zeit, um im Curriculum auf das Gaspedal zu treten, sagte der Bildungsminister am Abend. Man will aber darauf achten, dass nicht alles in den Jänner geschoben wird. Er wolle verhindern, dass die nächsten 20 Tage zu einer prüfungsimmanenten Zeit werden, sagte Faßmann am Abend.

Auf Kritik von Lehrervertretern angesprochen verweist Faßmann in der Pressekonferenz am Abend auf die Dringlichkeit der Situation. "Da kann ich mir keine Zeit lassen, nicht bös sein."

Eine Prognose über die Inanspruchnahme des Unterrichts wollte der Minister nicht abgeben. Im Zuge der Lockdowns in den vergangenen Jahren habe sich gezeigt, dass dies von Schultyp zu Schultyp und von Schule zu Schule unterschiedlich gewesen sei. Mit zunehmender Dauer seien dann immer mehr in die Schule gekommen.

Für die Hochschulen wird es keine Vorgaben seitens des Ministeriums geben. Diese seien komplett autonom. Sie würden aber größtenteils auf Distance Learning umstellen, wo ein solches machbar sei und andererseits versuchen, etwa Labortätigkeiten und künstlerischen Unterricht in Präsenz anzubieten.

Appell, Kinder zuhause zu lassen

Die Schulen bleiben grundsätzlich offen (Präsenzunterricht "für all jene, die es benötigen" laut der schriftlichen Vereinbarung), die Präsenzpflicht wird aber ausgesetzt, sagte Schallenberg. "Es gibt den gemeinsam Appell von Bundesregierung und Landeshauptleuten, dort wo möglich, die Schüler zuhause zu lassen", betonte er - und verwies auf die extrem hohe Fallzahlen in diesen Altersgruppen. "Was immer wir im Schulbereich entscheiden, ist immer eine Herausforderung", räumte er ein. Man bitte die Bevölkerung in den nächsten 20 Tagen, sich noch einmal zusammenzureißen, "damit wir diese vierte Welle brechen". "Und ich hoffe, dass wir mit diesem Appell nie wieder in seine solche Situation kommen", sagte er.

Für AHS-Lehrergewerkschafter Herbert Weiß waren am Vormittag noch sehr viele Fragen offen: "Wir Lehrer können uns jedenfalls  nicht zweiteilen. Präsenzunterricht für die einen und Distance Learning für die anderen wird gleichzeitig natürlich nicht möglich sein." Weiß will aber noch abwarten, bis es weitere Informationen vom Ministerium gibt.

Erste Reaktionen zeigten, wie schwierig neuerliche spontane mehrwöchigen Schulschließungen für die Betroffenen gewesen wären: "Zwar machen die stark steigenden Infektionszahlen verschärfte Maßnahmen erforderlich, wir sprechen uns aber klar gegen weitere gravierende Einschnitte in das Leben junger Menschen aus und fordern weitreichende Sonderregelungen bzw. maximal mögliche Normalität für Jugendliche", erklärt die Salzburger Kinder- und Jugendanwältin Andrea Holz-Dahrenstaedt.

"Kinder sind die am meisten getestete Bevölkerungsgruppe, die die am diszipliniertesten ihren Nasen-Mund-Schutz oder FFP2 Maske tragen, aber gleichzeitig diejenige Gruppe, deren Bedürfnisse am wenigsten Beachtung finden." Das Kindeswohl sei bei allen Maßnahme vorrangig zu berücksichtigen. Die psychischen Belastungen und Erkrankungen von Kindern seit Beginn der Covid-19 Pandemie seien bekannt, die Triage in der Kinder- und Jugendpsychiatrie stünden schon lange an der Tagesordnung.

"Kinder- und Jugendpsychiatrie am Anschlag"

Auch der Vorarlberger Kinder- und Jugendanwalt Michael
Rauch hat sich am Freitag strikt gegen eine neuerliche Schließung von Bildungseinrichtungen ausgesprochen. Er fürchtet gravierende Folgen für die Bildung, die psychische Gesundheit und die sozialen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen. Die Versorgungssysteme der Kinder- und Jugendpsychiatrie seien schon infolge der bisherigen Covid19-Maßnahmen "seit Monaten am Anschlag", so Rauch.

Schon die bisherigen Maßnahmen hätten gravierende Auswirkungen auf die seelische Gesundheit junger Menschen gehabt, durch neuerliche Einschränkungen verstärkten sich bereits vorhandene Risiken. "Sowohl die ambulanten als auch die stationären Versorgungssysteme der Kinder- und Jugendpsychiatrie arbeiten seit Monaten am Anschlag und die gesetzten Entlastungsmaßnahmen zeigen erst langsam Wirkung", erklärte Rauch. Jugendarbeit, Sportvereine und Bildungseinrichtungen müssten zugänglich bleiben.

Elternverband für offene Schulen

Auch der Bundeselternverband für Mittlere und Höhere Schulen  fordert, die Schulen offenzuhalten. Die Gründe: Die psychosozialen und emotionalen Belastungen würden durch Schließungen sowohl bei Kindern als auch bei Eltern nicht noch weiter verstärkt. Und: "Kinder und Jugendliche befinden sich in der wichtigsten Entwicklungsphase und benötigen mehr als Erwachsene einen strukturierten Tagesablauf und soziale Kontakte", erklärt Verbandspräsident Christoph Drexler. Gefährdete Kinder oder Kinder von gefährdeten Eltern könnten vom Unterricht freigestellt werden, die etablierte engmaschige Teststrategie an Schulen ermögliche einen für die Gesellschaft wichtigen und nutzbringenden Einblick in das Infektionsgeschehen.

Kommentare (87)
Ch.Gschiel
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Frage an Minster Faßmann:

"Sind die Schulen jetzt offen oder geschlossen?"
Antwort von Minister Faßmann:
"Ja."

mike5555
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Unsicher

Warum sind die Lehrervertreter verunsichert?

fassungslos
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...

Gründe dafür können sein:

* Gibt es schon eine Verordnung oder einen Erlass für den Schulbesuch ab Montag? Man hat sich auf solche in seinem Tun zu berufen, nicht auf Pressekonferenzen oder ZiB-Interviews.

* "Oh, heute ist niemand in der Klasse (+). Gut, dass ich meinen privaten Laptop dabei habe, ich starte ganz spontan für alle daheim eine Videokonferenz"
(+) Weil beispielsweise am Abend oder ganz in der Früh die Klasse in Quarantäne geschickt wurde

* Sei n die Gesamtzahl der Kinder in einer Klasse. Für x Kinder wird ein Lernpaket erstellt (sobald der Herr F. so etwas sagt ist es für einen Teil der Eltern Pflicht, dass Lehrpersonen sofort so etwas bieten. Am besten schon Samstag Nachmittag und nicht erst am Montag), für n-x Kinder der präsente Unterricht vorbereitet.

* Am Montag werden die Kinder PCR getestet, die Ergebnisse sind dann aber erst Dienstag Abend da - na, wie viele Schulstunden saß dann ein Kind (eventuell ansteckend) in der Klasse? Wann trifft es die nächsten in der Klasse?

Nur so spontan ein paar Gründe.

gonzolo
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Ist erstaunlich …

eigentlich liest man hier in den Postings jener besorgten Eltern, die so vehement für das Offenhalten der Schulen in die Fanfare blasen, nirgends etwas darüber, dass sie sich Sorgen um die Gesundheit ihrer Kinder machen.

DergeerdeteSteirer
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Einfach auf das wesentliche konzentrieren und eingebrannte Gewohnheiten mal beiseite lassen, es mag schwer sein, jedoch "wo ein Wille da auch ein Weg"!

Das wichtigste ist vor allem in der jetzigen Zeit das sich die Elternteile mit "dem wichtigen und wesentlichen" auseinandersetzen, ihre Kids richtig aufklären und in die richtige Richtung hin aufklären wie auch erziehen!
Natürlich ist es oftmals durch den kindlichen Leichtsinn und die noch nicht so ausgeprägte Entwicklung des Geistes und des Verantwortungsgefühls schon mal mühsam, jedoch sind Kids eben Verantwortung und dem "muss" von den Elternteilen nachgekommen werden.

Es ist sehr hilfreich mit mehr Disziplin und einem geordnetem und koordiniertem Tagesablauf zu Rande zu kommen, das Leben läuft so oder so weiter, ob jemand will oder nicht, ob gesudert und stetig alles bekrittelt wird oder nicht, sich den Situationen flexibel und sinngemäß anzupassen ist das probate Allheilmittel, ich weiß zu gut das viele es nicht gut heißen und gut heißen werden, jedoch wenn sich wer nicht anpassen kann wird die Problematik stetig vor sich hergeschoben und es dauert solange bis sich der Großteil damit arrangiert hat!!

anda20
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Furchtbar

für die Kinder, die weiter in die Schule gehen dürfen.

Um das zu verhindern, müssen verständlicherweise Schreckensszenarien erfunden werden.
Bedrohung für Kinder ist gleich null.

Vielen Dank

gonzolo
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Naja, anda …

dafür muss man das „Schreckensszenario“ nicht erfinden, dass diverse fürsorgliche Eltern vor Augen haben, wenn´s die Schulen zusperren: „Um Gottes Willen – dann sind´s ja die ganze Zeit daheim!“

AIRAM123
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Sie haben keine

… aber auch wirklich gar keine Ahnung

gonzolo
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Ein interessantes Experiment!

Man will quasi die höchste Fluggeschwindigkeit gegen die Pandemie erreichen – und Faßmann fährt die Landeklappen und das Fahrwerk aus … ?!

Da hat der Herr Minister aber einen äußerst aufschlussreichen Pisa-Test abgegeben!

Balrog206
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Wer

Sich ins Hös macht bleibt zu Hause , wer nicht hat wenigstens die Möglichkeit in die Schule zu gehen und vielleicht einen relativ uneingeschränkten Unterricht zu Besuchen , so lange nicht did Lehrer ausfallen !

gonzolo
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Klar … so issas …

denn im bunten Balli-Land ist alles gaaaanz einfach und logisch … weitermachen …

babyschwimmer
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Zu Hause bleiben ist keine Option

Während der vorangegangenen Lockdowns war zu Hause bleiben durchaus möglich.

Jetzt muss ich meinen Sohn in die Schule schicken, da er sonst den Unterrichtsinhalt verpassen würde.

Er hat erst eine von 2 Impfungen. Die erste wurde offlabel geimpft. Ich finde es unverantwortlich die Infektion der Kinder und somit deren Gesundheit zu riskieren!

AIRAM123
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Die Schulen sind ein sicherer Raum durch viele Tests?

Das wären sie, wenn die Bürokratie dahinter nicht völlig versagen würde. Es passiert nämlich nichts mehr wenn ein Kind positiv ist. Die Schule muss alles allein regeln weil kein Amtsarzt oder sonst jemand von den Gesundheitsbehörden sich um die Fälle kümmert. Die BHS sind nicht mehr erreichbar. Das Grazer Gesundheitsamt hat bereits alles an die Schulen delegiert. Kontaktpersonen werden keine mehr erhoben.
Und nebenbei stecken sich Lehrer und Betreuungspersonal weiter munter an…

Das Distance Learning war erfolgreich erprobt. Es funktionierte weitgehend einwandfrei. Ich kann und will nicht verstehen wie man so verbohrt sein kann.

oekoLogisch
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Wie viele diskutieren

da mit, die selbst keine Kinder in einer Schule haben? Endlich dürfen Eltern gemeinsam mit ihren Kindern entscheiden, was sie machen wollen, und das ist ein Problem? Das klingt ja nach Gehirnamputiert?!

gickigacki
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die schlechteste

und komplizierteste lösung

HErkinger
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Um das Infektionsgeschehen zu beobachten

Fassmann will die Kinder in der Schule haben um das Infektionsgeschehen zu monitoren.
Die Kinder sind doch keine Versuchskaninchen!

mahue
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Manfred Hütter

ich wohne in Althofen in einer kleinen Stadt Kärntens.
Alle Mitschüler in der Klasse meines Sohnes sind geimpft, Mitschüler sehen es in der Pause am Ninja Pass, durch das goldene Pickerl (geimpft) und anderen Farben weil freiwillig zusätzlich getestet, und zeigen es den Mitschülern. Kinder sind schlauer als wir Erwachsene denken und viel ehrlicher.
Mein Sohn geht als Geimpfter am Montag sicher in die Schule, es wird dreimal in der Woche in der Schule unter Aufsicht getestet, ab Montag laut Plan öfter, und soweit ich es am Elternabend zu Schulbeginn erfahren habe, sind auch die meisten Eltern vollständig geimpft.

oekoLogisch
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Warum

bekommt mahue soviele Daumen runter?

LUR
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Gute Frage

Zum einem Teil belegt daher das eine unzählige Mengen von Likes und Dislikes in zahlreichen Medien vergeben werden müssen.

Ch.Gschiel
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Diese Lösung ist erbärmlich schwach.

Politiker werden bezahlt um zu regieren und Entscheidungen zu treffen. Egal, ob man für einen Lockdown, oder dagegen, für die Impfung oder dagegen ist, es muss eine klare Linie geben. Entweder vollständiger Unterricht, oder vollständiges Distancelearning. "DIE SCHULE MACHT UNTERRICHT, ABER NUR FÜR DIE, DIE DORTHIN GEHEN WOLLEN" ist erbärmlich, feige und mutlos.

PiJo
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Politik der Mutlosen

jetzt hat es die Politik geschafft die Verantwortung bis zu den Eltern abzuschieben.Wenn man heute die Chefredakteure auf ÖIII hört ist diese Regierung total gescheitert und hat in der Bevölkerung das Vertrauen völlig verloren.
Wir können nur hoffen das dies der letzte Lockdown sein wird

derhannes
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... erbärmlich, feige und mutlos ...

Nun, man kann seine Meinung auch etwas zivilisierter ausdrücken und vielleicht anmerken, was besser wäre. Ich finde diese Linie nicht schlecht, besagt sie doch, der Unterricht geht weiter und wer sein Kind daheimlassen will, kann es daheimlassen. Das ist meines Erachtens eine ziemlich klare Linie.

vonnixkummtnix
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@derhannes:

Als Elternteil muss man entscheiden zwischen Kind schützen oder bestmögliche Bildung, die es selbstverständlich im Präsenzunterricht erfährt. Wenn die Kinder erkranken, sind die Eltern schuld, weil sie ja zuhause bleiben hätten können. Wenn sie einen Bildungs- und vorallem Informationsnachteil haben (Lehrer geben im Unterricht Informationen weiter die aus Lernpaketen nicht herauslesbar sind), weil sie zuhause bleiben, sind auch die Eltefn schuld. Und das betrifft gerade Kinder unter 12, die den Unterricht durch Lehrer am dringendsten brauchen und zugleich nicht geimpft sind.

noestlt
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Schule

Checkt das von den Politikern keiner, dass sich die empfohlenen Maßnahmen „Unterricht findet in der Schule statt“ - „Bitte lasst die Kinder daheim“ völlig widersprechen.
In Pandemiezeiten müssen Entscheidungen getroffen werden und nicht immer sollten die Entscheidungen auf die Allgemeinheit verteilt werden.

KVKG
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Die Versager

arbeiten seit Wochen am Lockdown und haben ihn jetzt endlich verkündet.
Die totale Schliessung aller Schulen ist nur mehr eine Frage der Zeit.

Miraculix11
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Versager ist nicht nur die Politik

Geh in irgendeinen Supermarkt, Kassierin hat die Maske so dass die Nase frei ist, an der Kassa ein Gedränge wie in alten Zeiten und wer es live sehen will: Morgen stürmen alle die Geschäfte und stecken sich an.

 
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