Anzeigenflut verebbt"Blaues Auge" für die Rotjacken nach Feier beim Lindwurm

KAC-Spieler tanzten in der Nacht des Finalsiegs über Bozen vor dem Lindwurm. Die angebliche Anzeigenflut erboster Anrainer hat "nur" eine Strafe gegen den Verein zur Folge.

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Grund für die Aufregung: Ein kurzer, nächtlicher Stopp des KAC-Meisterteams beim Lindwurm
Grund für die Aufregung: Ein kurzer, nächtlicher Stopp des KAC-Meisterteams beim Lindwurm © Privat/KK
 

Die Erleichterung war groß, die Freude auch – von Spielern und Fans. Am 20. April gewinnt der KAC das 5. Finalspiel gegen Bozen und holt sich den 32. Meistertitel. Auf der Heimfahrt machen die Spieler beim Lindwurm halt und feiern dort gegen 4 Uhr morgen eine kleine, kurze Party. Mit Folgen: Denn laut Stadtpolizeikommando (SPK) habe es zahlreiche Anzeigen von Anrainern gegeben. Hauptgrund: Die Spieler hätten sich bei der Feier nicht an die Corona-Regeln gehalten. "Wenn der Verdacht einer Übertretung gemeldet wird, sind wir verpflichtet, das zu überprüfen", sagte damals Markus Tilli vom SPK Klagenfurt.

Kommentare (3)
goergXV
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Klagenfurter Rathaus

und wie immer beim Feiern:
der tennispielende Bierseidlschwinger mittendrin !

archiv
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Gibt es den Tatbestand ...


... "Amtsmissbrauch" noch, oder wurden diese unnötigen Dinge alle abgeschafft?

satiricus
1
12
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Ach wie schön, dass es eine "amtliche Verschwiegenheitspflicht" (vulgo Datenschutz) gibt :-))

"Wer wieviel an Strafe bezahlen musste, könne die Stadt Klagenfurt "aufgrund der behördlichen Verschwiegenheit" nicht bekannt geben.
Wäre halt schön, wenn es sowas auch in anderen Angelegenheiten gibt.....