Wölfe in KärntenJagdreferent wäre "sofort bereit, Abschuss-Bescheid zu unterzeichnen"

Aufgrund der hohen Zahl an Wolfsrissen wird in Kärnten auf eine Änderung des Wolfsmanagementplans gepocht. Jagdreferent Martin Gruber setzt sich vehement dafür ein.

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In Kärnten könnten 40 Tiere von einem Wolf getötet worden sein (Sujetbild)
In Kärnten könnten 40 Tiere von einem Wolf getötet worden sein (Sujetbild) © SueTot - stock.adobe.com
 

Derzeit vergeht fast keine Woche ohne Meldungen über Wolfsrisse bei Weide- und Wildtieren auf Almen. Der Wolfsbeauftragte des Landes Kärnten geht derzeit von 40 Tieren aus, die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit von einem Wolf getötet wurden. Gailtaler Almgemeinschaften haben deshalb einen Antrag auf Ausnahme von den Schonvorschriften gestellt, mit dem Ziel, den Wolf im betroffenen Gebiet bejagen zu können.

Kommentare (40)
Politisch_Unkorrekter
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In Fumänien passiert dir auf Überlandstraßen manchmal, dass du anhalten musst.

Weil vor dir eine weiße Schafherde quer über die Straße fließt und sich wieder ins Grün ergießt. Übrigens von der Ästhetik her einer der atemberaubendsten Momente, den man sich in der Natur vorstellen kann. Wenn du genau schaust, siehst du auch den Hirten an seinen Stab gelehnt im Schatten stehen. Häufig auch noch einen zweiten, gegenüber. Und mindestens drei Hunde, die rund um die Herde aufmerksam wachen. Unsere Landwirtschaft hat keine Hirtenkultur. Wir haben uns mit unserer industrialisierten Traktorenlandwirtschaft von der Natur entfernt. Unsere Bauern wollen die Schafe im Juni mit Viehanhängern auf die eingezäunte Alm bringen, dann 2,3 Monate ihre Ruhe am Heimhof und im August wollen sie wieder mit Traktor und Anhänger hinauf und die Schafe herunter holen. Wenn schon immer gesagt wird:" Der Wolf passt nicht zu uns!" - dann darf auch einmal gefragt werden, ob diese Form von Almnutzung denn in die Natur der Alpen passt? Ist es nicht unsere Pflicht als intelligente Wesen, dass auch wir uns der Natur anpassen, bevor wir hysterisch "Ausrottung!" schreien?

joschi41
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Jägerlatein

Innerhalb der Jägerschaft wird oftmals der Fehler gemacht, Verhalten von Raubtieren mit vermenschlichten Begriffen zu deuten. So auch wenn ein Wolf "verhaltensauffällig" bezeichnet wird, obwohl er nichts anderes macht. als sich Nahrung zu verschaffen. Wolfs Ansiedlungschancen stehen übrigens schlecht, weil neben den Bauern auch die Jäger strikt gegen ihn eingestellt sind, zumal er auch so manches Rehlein am Gewissen hat.

Smusmu
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„Problemwolf“ ?!?

Allein das Wort ist zum schämen.

wollanig
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Unsäglich,

diese Postings pro Wolf. Ihr solltet mal die vielen verstümmelten, aus zig Wunden blutenden, zerfleischten und noch jammernden, weil noch lebenden Schafe etc. ansehen müssen. Was redet ihr nur für einen Schmarrn. Tierliebe, ha, für euch doch ein Fremdwort. Hunderte Schafe und andere Weidetiere müssen einen qualvollen Tod erleiden, weil ein paar verblendete Weltverbesserer den Wolf wo einbürgern wollen, wo er heute nicht mehr hinpasst.

fritzthecat333
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noch einmal

Der Kommentar ist scheinheilig (bigott). Durch das Zeichnen grausamer Bilder soll Stimmung gemacht werden.

Was ist mit den Tiertransporten - teils quer durch Europa zum Schlachthof ??

Was ist mit Massentierhaltung unter grausamsten Bedingungen (bevor es zum Schlachthof geht)??

Was ist mit den armen Kühen und Stieren, die manchmal am Schlachthof ausbüchsen wollen und niedergemetzelt werden??

Hören Sie doch auf mit der Scheinheiligkeit!

Das schlimmste Raubtier ist der Mensch - nicht der Wolf. Und finanzielle Entschädigung gibt es auch für die gerissenen Tiere.

Landbomeranze
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Entschädigung? So einen Stumpfsinn kann nur jemand schreiben, der

vom Problem nicht betroffen ist. Ist wie bei Mardern. Habe ich selbst erlebt. Zuerst liebe Tierchen aber als sie am Dachboden des Betreffenden Rabatz gemacht haben musste die Falle her. Auch die Bieber waren nur so lange Freunde der Tierschützer, bis sie Klagenfurt Waidmannsdorf die Keller unter Wasser gesetzt haben. Dann ging es blitzschnell und deren Damm war weg. So sind die, die glauben, dass die Landbevölkerung gefälligst zu dulden hätten, was die Städter nicht betrifft. Erst wenn den ersten nicht angeleinten Stadthunden vom Wolf die Gedärme rausgerissen werden, kommt Problembewusstsein. Vorher ist da nichts zu erwarten. Jede Abschussgenehmigung wird von Tierschützern so lange beeinsprucht, bis den Betroffenen der Atem ausgeht und sie ihr Vieh von den Almen holen, die Lawinengefahr durch Nichtbeweidung massiv steigt und die Berglanschaft zunehmend verödet.

fritzthecat333
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jaja - wie bigott

und was ist mit den Tiertransporten durch ganz Europa - oder auch nur zum Schlachthof ??

Was ist mit den Stieren oder Kühen, welche dabei manchmal ausbüchsen und niedergestreckt werden?

Hör doch auf mit Deiner scheinheiligen "Tierliebe" und mit der Zeichnung von Qualbildern Stimmung machen zu wollen !

Und die Grünstrichler sollten sich einmal der Relation bewusst werden.

Das schlimme Raubtier ist NICHT der Wolf, sondern der Mensch !

MfG

permanentmarker
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der Killer

tötet nicht mit einem Biss, sondern er reißt den Tieren bei lebendigen Leib die Eingeweide heraus . Aber das ist den wie du sagst verblendeten,ich weiß nicht warum - sowas von Sch.... egal , hauptsache mit dem intellekuellen-Mainstream mitheulen.
Ein Schaf würde ,wenn es könnte , mit Hufkuss die Tötungsmethode
im Schlachthof vorziehen...
Es hat wenig Sinn , fanatisierte "Tiererschützer" bekehren zu wollen , sie
lassen sich nicht ihr krauses Weltbild anpatzen.
Bin echt gespannt ,wann es die ersten Angriffe auf Menschen ,oder gar
(Gottseibeiuns) auf den vergötterten Wuffi geben wird , welche Gründe werden da wohl zum Wohle des Wolfs aus der Strickmütze gezaubert.

fritzthecat333
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falsch

Alle müssen mehr Billigfleisch essen, damit noch mehr Tiere gezüchtet werden können und sich am Schlachthof dem schönen Tod aussetzen.

duMont
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Das waren vielleicht die Lieblingshunde der Jäger- die richten auch solche Massaker an

Keine Angst die Wölfe haben sich sattgefressen. die ziehen wieder weiter.

lucas200497
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Antwort

Und was machen wir in den Schlachthöfen
Das hat nämlich mit Tierliebe null zu tun

GordonKelz
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Jagdreferent wäre " SOFORT SCHUSSBEREIT"

Vielleicht sollte man, wenn man den Kopf nur für den Hut gebrauchen kann, einmal
in Länder schauen, wo es mit Wolf funktioniert!
Gordon Kelz

Landbomeranze
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Ja eh! In Litauen und Lettland werden hunderte legal abgeschossen.

In Finnland und Schweden im Gebiet der Samen zu 100% abgeschossen. In Kroatien, dort wo die Rückschiebungen stattfinden ebenfalls. In Italien werden die Kadaver der Wölfe an die Ortstafeln gehängt. Nur in Deutschland, wo irre Wolfsschützer am Werk sind und weltweit die höchste Wolfsdichte herrscht, da werden die Waldkindergärten zugedreht. Dort malträtieren die Wölfe zunehmend die Landbevölkerung weshalb dort die Wölfe noch illegal abgeschossen werden nach der 3 S-Regel und nicht nach der 3 G-Regel. Mit dem Wolf funktioniert es nur dort, wo er intensiv bejagt wird und deshalb Respektabstand zu Menschen hält.

cockpit
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Das größte Problem auf der Welt ist der Mensch!

Was machen wir mit dem?

martinx.x
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von dem gibt's einige Milliarden zuviel!

die sollten entnommen werden...

GordonKelz
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Der Jäger ist sicher für ABSCHIEßEN.....

Gordon

yzwl
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Aber

nicht alle, nur selbsternannte verblendete Tierschützer

fritzthecat333
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Troll

"verblendete Tierschützer"....

Was sind Sie ? Ein klarsichtiger Menschenquäler?

Guccighost
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@yzwl

Mit solchen Gestrigen wie dir kann man nicht diskutieren das hat keinen Sinn

PiJo
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Guccighost@ kann man nicht diskutieren

Guccighost sie müssten nur einmal dabei sein wenn ein gerissenes oder halb totes Schaf zum entsorgen ist, dann würden sie anders denken. Tierschutz ja aber dann auch vor dem Wolf

Guccighost
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Ja ok

Aber dann sollen sofort die furchtbaren tiertransporte verboten werden.

lucas200497
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Wölfe

Wenn man Wölfe abschießen will muss man alle anderen Raubtiere wie Löwe Tiger Jaguar Krokodile und Wildtiere wie Elefanten Nilpferde auch ausrotten
Alles andere wäre heuchlerisch
Einerseits wollen wir in Europa keine Raubtiere andererseits sollen sie in Afrika schon geben

Bin richtig entsetzt wie tier - und naturfeindlich die Österreicher sind

unfassbar
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So ein schwachsinniger Kommentar..

...unfassbar!
Möchte wissen, wie Sie reagieren, wenn Ihr Hunderl oder Katzerl zerfleischt wird....
und die Bauern sollten leben vom Ertrag...?!

fritzthecat333
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die meisten

Bauern leben von den Subventionen ?!! Zumindest machen diese einen großen Teil des Einkommens aus.

Landbomeranze
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Richtig. Politisch so gewollt, damit das

Fraßerl nicht zu viel kostet. Milch kostet unwesentlich mehr als Mineralwasser, das lediglich aus einer Quelle rinnt und abgefüllt werden muss. 200 ml Katzenmilch kosten bei Billa 99 Cent, 1l kostet somit fast 5 Euro, 1l Milch für Menschen kostet bei Billa 99 Cent, ist also fünf Mal billiger als die Katzenmilch. 1l Gösser Bier (2Bierdosen) kostet bei Billa normal 2,40 Euro und in Aktion 1,40 Euro. Wieviel Milch braucht ein Haushalt und wie viel Bier wird in manchen Haushalten vernichtet? 1 kg Katzenfutter kostet weit mehr als ein kg Fleisch für den menschlichen Verzehr. Und weil das menschliche Fraßerl eben politisch gewollt billig sein muß leben die Bauern von Subventionen, die ihnen ohnedies schwer im Magen liegen, weil sie durch diese erpressbar sind. Beim Benzin oder beim Diesel regt sich niemand auf, wenn er 1,10 -1,30 Euro kostet, obwohl er die Karre zumindest einmal/Woche mit 40 oder 50 Litern füttern muß, beim Milchpreis wird von AK und ÖGB Zetter und Mordio gebrüllt, wenn er von 0,99 Euro auf 1 Euro steigt.

Guccighost
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Hab noch

Nie gehört das der Wolf nachts in die Wohnung kommt und den Hund zerfleischt.
Zuviel Märchen gelesen.
Und jeder Verantwortungsvolle Hundebesitzer geht natürlich mit der Leine in den Wald.

 
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