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Tauchgänge geplantDer verborgene Schatz im Kärntner Hafnersee

Im Hafnersee liegt eine urgeschichtliche Pfahlbausiedlung verborgen. Bislang ist über diese Fundstätte noch wenig bekannt. Jetzt will man die Forschung vorantreiben. Auch im Wörthersee könnte ein Geheimnis schlummern.

Im Hafnersee liegt eine rund 6000 Jahre alte Pfahlbautensiedlung verborgen. Künftig sollen regelmäßig Kontrolltauchgänge durchgeführt werden © Markus Traussnig
 

Die versunkene jungsteinzeitliche Pfahlbautensiedlung im Keutschacher See kennt man. Es gibt sogar die Idee das UNESCO-Welterbe durch einen begehbaren, schwimmenden Holzsteg erlebbar zu machen. Im Hafnersee, auch in der Gemeinde Keutschach, liegt ebenfalls eine urgeschichtliche Siedlung verborgen. „Das wissen aber nur die wenigsten“, sagt Lieselore Meyer, Managerin des Kuratoriums Pfahlbauten in Kärnten und zuständig für das UNESCO-Welterbe der Prähistorischen Pfahlbauten. Die Siedlung stammt aus dem Neolithikum (Jungsteinzeit) – ist rund 6000 Jahre alt. „Wie im Keutschacher See liegen auch im Hafnersee die Pfahlbauten in einer Untiefe, was in gesamteuropäischer Sicht ungewöhnlich ist“, sagt Meyer.

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