Droht der EBU, dem Dachverband der öffentlich-rechtlichen Rundfunkstationen, nach der Israel-Debatte ein neuer Polit-Streit? In Serbiens nationalen Vorentscheid zum ESC 2026 will sich die Roma-Sängerin Zejna mit einer Ode auf die Einheit der Völker in „Südslawien“ das Ticket nach Wien ersingen. Im Kosovo werfen ihr Kritiker die „Verherrlichung“ des zerfallenen Jugoslawiens vor. Die erste Runde hat Zejna schon geschafft, am 28. Februar wird das Finale der dreiteiligen Show live im Fernsehen ausgetragen. Dann entscheidet sich, wer Serbien heuer vertritt.