„Die Uhr tickt“, hieß es beim Medientermin über die laufenden ESC-Vorbereitungen. Am 26. März ab 15 Uhr gibt es die nächste – und laut ORF wirklich letzte – Ticket-Welle für die neun Shows in der Wiener Stadthalle (Halbfinale, Finale, Generalproben etc.), die zwischen 9. und 16. Mai über die Bühne gehen. „Wenige tausend Karten für neun Shows“ – eine nähere Anzahl der verfügbaren Karten wurde nicht genannt. Das Sicherheitskonzept für das ESC-Jubiläum mit seinem Bedrohungsszenario ist 400 Seiten stark: Die Stadthalle, wo in der Song Contest-Woche rund 500 Security-Mitarbeiter tätig sind, soll wie eine Flughafen-Sicherheitszone geschützt werden. Taschen oder Rucksäcke sind – wie auch bei Großveranstaltungen – verboten.
ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz enthüllte die Pläne für den „Green Room“ – jenen Bereich, wo die Künstler nach ihrem Auftritt auf die Punktevergabe warten. „Es soll die Atmosphäre eines Wiener Kaffeehauses zu spüren sein“, erklärt sie. Wer die Rollen der Kellner und Kellnerinnen übernimmt, ist noch nicht geklärt. ORF-Insider wissen von alten Plänen, dass man dort Comedians bzw. Kabarettisten einsetzen wollte – wie etwa Michael Niavarani. Das sind aber noch Ideen, in die der neue Show-Producer Mischa Zickler nicht eingebunden war.
Das Moderationsduo Victoria Swarovski & Michael Ostrowski kann über einen Steg, der die Bühne mit dem Green Room verbindet, jedenfalls schnell zwischen den Schauplätzen hin- und herwechseln. Mit dem „Charme eines Kaffeehauses“, so der ORF, „wird der Green Room als weitere Bühne genutzt, um Österreich als Gastgeberland sichtbar und erlebbar zu machen“.