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10. Oktober100 Jahre Volksabstimmung in Kärnten: Das war der große Festakt

Höhepunkt der Feierlichkeiten. Bundespräsident Alexander Van der Bellen entschuldigte sich bei der slowenischsprachigen Bevölkerung für erlittenes Unrecht.

Die Präsidenten Pahor und Van der Bellen und Landeshauptmann Kaiser im Landhaushof
Die Präsidenten Pahor und Van der Bellen und Landeshauptmann Kaiser im Landhaushof © Traussnig
 

Feierlich, würdig, das Gemeinsame betonend, ohne Trennendes in der Vergangenheit auszuklammern und dabei den Blick immer in die Zukunft gerichtet. Das war am Samstag der Festakt anlässlich 100 Jahre Kärntner Volksabstimmung im Wappensaal des Landhauses. An der Festsitzung der Landesregierung nahmen unter anderen auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen und erstmals auch Sloweniens Staatspräsident Borut Pahor teil. Lesen Sie hier die wesentlichsten Aussagen der Festredner.

"Lernen wir voneinander"

Mit der Begrüßung der Festgäste durch Landtagspräsident Reinhart Rohr begann der offizielle Festakt und Höhepunkt der drei Tage der dauernden Feierlichkeiten. Er verwies darauf, dass gerade in den "letzten eineinhalb Jahrzehnten viel zum entscheidenden Durchbruch" im Zusammenleben der Bevölkerungsgruppen beigetragen worden ist. "Dafür danke ich allen Beteiligten", so Rohr.

Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz erinnerte in ihrer Rede auf die historische Bedeutung der Volksabstimmung in Kärnten und Österreichs Beitritt zu EU. "Lernen wir aus der Geschichte. Respektieren wir einander. Lernen wir voneinander. Dann ist es uns möglich selbst Geschichte zu schreiben", appellierte Mathiaschitz.

Analyse: Was war das Herausragende an dieser 100-Jahr-Abstimmungsfeier?

"Wir brauchen Liebe"

Manuel Jug, Obmann des Zentralverbands slowenischer Organisationen, erinnerte auch an Schattenseiten im Zusammenleben der slowenisch- und deutschsprachigen Bevölkerung. Viel zu lange hätte Missinterpretationen der Volksabstimmung das Miteinander belastet. "Wir brauchen Versöhnung, wir brauchen ein Miteinander. Wir brauchen Liebe, und Liebe ist ein Duett", sagte Jug in seiner emotionalen Rede. "Gehen wir aufeinander zu, nur so können wir die Herausforderungen der Vergangenheit und der Zukunft bewältigen."

Stolz auf die Heimat zu sein und dennoch seine Werte hochzuhalten. Das ist kein Widerspruch, so Landesrat Martin Gruber. "Es muss unser aller Ziel sein Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen und gemeinsam an einer prosperierenden Zukunft zu arbeiten." Es gelte weiterhin Brücken zu bauen und Konflikte ohne Waffengewalt zu lösen, sagte Gruber: "Es lebe unsere Heimat, es lebe Kärnten, es lebe unsere Republik Österreich."

"Unaufhaltsame Kraft der Demokratie"

Jede der sechs Volksgruppen in Österreich sei Teil der österreichischen Identität, sagte Bundesministerin Susanne Raab. Diese Volksgruppen zu unterstützen sei eine wichtige und unverzichtbare Aufgabe. "1920 hat die unaufhaltsame Kraft der Demokratie über die Gewalt gesiegt", so die für Frauen und Integration zuständige Ministerin. Das sei Erbe und Auftrag für die Zukunft. Daher werde es auch 2020 eine Abstimmungsspende für Kärnten geben, um Projekte im zweisprachigen Gebiet zu unterstützen. Auch die Corona-Krise wird uns nicht aufhalten, den Weg der Versöhnung und des Dialogs weiterzugehen", so Raab. "Diesen Weg dürfen wir niemals mehr verlassen."

"Mit der Sprache sind wir"

Die österreichische Bundesregierung bekenne sich vollumfänglich zu Artikel 8 der Bundesverfassung, sagte Vizekanzler Werner Kogler. "Und dieser Artikel sieht den Erhalt und die Unterstützung der Volksgruppen zu. Nicht mehr und schon gar nicht weniger." Nach der Volksabstimmung habe es viele Wunden gegeben, doch die Anwesenheit von Sloweniens Präsident Borut Pahor zeige, dass sich vieles zum Besseren entwickelt hat. "Dafür danke ich Ihnen sehr", so Kogler zu Pahor. Das zweisprachige Zusammenleben werde von immer mehr Menschen als Vorteil gesehen und das sei gut so. "Mit der Sprache sind wir", so Kogler mit Verweis auf den aus Eisenkappel-Vellach/Železna Kapla-Bela stammenden Schriftsteller Florjan Lipuš.

 

Kleine, große Welt

"Ich bin stolz in diesem Land verwurzelt zu sein, für dieses Land arbeiten zu dürfen. Und ich bin allen dafür dankbar." Mit diesem Bekenntnis begann Landeshauptmann Peter Kaiser seine, teilweise auf Slowenisch gehaltene, Ansprache. In der verwies er auf die vielen Gemeinsamkeiten, ohne die schmerzhaften Erlebnisse unerwähnt zu lassen. Kärnten sei die kleine Welt, in der die große ihre Probe hält, so Kaiser frei nach dem deutschen Lyriker Friedrich Hebbel.

Der Weg zum Miteinander war ein langer, ein steiniger und ein blutiger. Dieses Leid, besonders jenes der slowenischen Volksgruppe, dürfe man nicht vergessen. "Daher ist es wichtig unsere Begegnungskultur weiter auszubauen. Das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen", sagte Kaiser.

Dank an Gerhard Dörfler

Auch er dankte, wie seine Vorredner, den Präsidenten Van der Bellen und Pahor für ihre Teilnahme. Ausdrücklich und namentlich bedankte sich Kaiser bei seinem Amtsvorgänger Gerhard Dörfler, der 2011 gemeinsam mit dem damaligen Staatssekretär Josef Ostermayer, mit der Lösung der Ortstafelfrage einen wesentlichen und entscheidenden Schritt zur Versöhnung getan habe.

Kärnten habe in der Vergangenheit viele Krisen gemeistert, Kärnten werde auch die Folgen der Corona-Pandemie meistern. "Kärnten ist ein Land zum Leben und ein Land zum Verlieben", sagte Kaiser. "Die Basis dafür würde vor 100 Jahren geschaffen. Dafür sage ich stellvertretend für viele Generationen "Danke."

"Das Glück liegt an der Seite der Mutigen"

"Klagenfurt ist heute symbolisch die Hauptstadt des vereinten Europas", sagte Sloweniens Präsident Borhut Pahor. Dazu hätten auch viele Kärntner Slowenen beigetragen, die sich vor 100 Jahren für den Verbleib bei Kärnten ausgesprochen haben. Friede, Miteinander, Respekt, Integration und Zusammenarbeit. Das seien Säulen des gemeinsamen Hauses Europa, an dem er mit "meinem Freund Alexander Van der Bellen" arbeite.

Eine friedliche und sichere Zukunft sei nur möglich, wenn man zusammenarbeite. So wie in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten. Und mit dem Beitritt Sloweniens zur EU begannen dann die Grenzen tatsächlich zu schwinden. "Wir leben in der besten aller Zeiten. Seit 75 Jahren leben wir in Frieden. Wir können die Vergangenheit nicht ändern, aber die Zukunft", sagte Pahor. "Das Glück liegt an der Seite der Mutigen."

"Entschuldige mich für erlittenes Unrecht"

Als Tiroler habe er die Geschichte Südtirols vor Augen, daher seien ihm Volksgruppenfragen eine Herzensangelegenheit, eröffnete Bundespräsident Alexander Van der Bellen seine Ansprache. "Kärnten ist ein ganz besonderes Land und die slowenischen Volksgruppe ist ein selbstverständlicher Teil Kärntens und Österreichs." Ohne sie wäre die Volksabstimmung vor 100 Jahren anders ausgegangen, so der Bundespräsident.

Leider habe sich Österreich nicht immer daran gehalten, sprachliche und kulturelle Vielfalt zu fördern. Vieles sei erst nach langem Drängen, spät, sehr spät erfolgt, so Van der Bellen. "Für das erlittene Unrecht und für die Versäumnisse bei der Umsetzung von verfassungsmäßig garantierten Rechten, möchte er sich hier und heute bei Angehörigen der slowenischen Volksgruppe entschuldigen", sagte der Bundespräsident.

Hymne zum Schluss

Mit der Bundeshymne, die Pahor, Van der Bellen und Kaiser im Landhaushof mitverfolgten, endete um 13 Uhr der große Festakt zum 100-Jahr-Jubiläum der Kärntner Volksabstimmung.

Kommentare (54)

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nikolaus63
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Wortwahl überdenken

Mir als Nicht-Kärntner (und daher im Geschichtsunterricht nicht mit diesem Thema Konfrontierter) fällt als erstes auf: Immer ist von "Kärntner Slowenen" die Rede. Sind das nicht Österreicher wie wir? Sagt jemand "Italienische Tiroler" zu den Bewohnern Südtirols? Vielleicht beginnt man die Aussöhnung mit der Vergangenheit einmal damit, die Minderheit korrekt zu benennen, z. B. "slowenisch(sprachig)e Kärntner", denn Kärntner (und damit österreichsiche Staatsbürger) sind sie ja wohl, oder?

Irgendeiner
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Ja,natürlich sind das alle Kärntner,was kein ungeteiltes Lob ist,

das sieht man an dem Reflex hier die alten Leichen aus dem Keller zu holen und diese Animositäten haben witzigerweise mehr Bestand als die der zwei großen Völkerschlachten namens Weltkriege wo das historisieren besser gelang.Das dumme ist daß Gruppen die untereinander heiraten,die Kulturversatzstücke voneineinander übernahmen,die sich in Habitus und Haltung nicht unterscheiden,mit Gewalt voneinander separieren wollen wobei die Vertreter der Sprachminderheit hübsche deutsche Namen tragen wie Sturm oder Wieser während die mehr germanisch bewegten ein slawisches -ig hinterm Namen tragen,ist sowas wie eine kollektive Identitätskrise,die Frage wozu stellt sich niemand.Ich bin gespannt wann hier der letzte verstirbt der uns entweder zu Germanen oder zu Alpenslawen machen will,ich werds nicht mehr erleben,aber ein intellektuelles Bild von dem genetischen Potpourri hier hat man.

Maja15
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Entschuldigung?

Hat sich eigentlich auch der slowenische Präsident wegen Unrecht an den Deutschsprachigen entschuldigt? Meine Oma würde sich im Grab umdrehen, nachdem sie als junges deutschsprachiges Mädchen mit nichts als ihrer Kleidung aus Slowenien flüchten musste, während ihre gesamte Familie umgebracht wurde. Wo ist hier die Entschuldigung von slowenischer Seite?
Aber eh klar, sind nur die Österreicher die Bösen...

Tyche
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Weißt Maja,

bei aller Emotionalität persönlicher oder familiärer Betroffenheit, darf man nicht außer Acht lassen, dass während des 2.WKs deutsche Spezial-Kommandos am Balkan richtiggehend gewütet haben – und zwar auch ganz zielgerichtet unter der Zivilbevölkerung.
Was dann danach immer unmittelbar kommt, sind der Revanchismus und das ´Auge um Auge - Zahn um Zahn´ jener, die zuvor die Opfer waren, womit diese dann auch zu Tätern werden. Die ganz simple Tatsache, dass das wahnsinnige Projekt „3. Reich“ 1945 zum Glück sein Ende fand, hatte zur Folge, dass auch am Balkan abscheuliche Gräueltaten erfolgten – die Rollen werden getauscht und dann „menschelt“ es – und zwar im negativen Sinne. Zudem fehlt dann auch genau während dieser chaotischen Phase immer irgendeine ordnende Staatsräson – und der menschliche Wahnsinn läuft dann ab und die Vergangenheitsaufarbeitung erfolgt dann meistens auch über das Rachenehmen. Soweit – so schlecht.

Allerdings sollte man jetzt – 100 bzw. 75 Jahre danach – schön langsam die Sinne nach vorne richten. Und wenn man die Versöhnung und das Miteinander als Ziel sieht, dann finde ich absolut nichts Verwerfliches, wenn unser Bundespräsident als erster die Hand ausstreckt, denn es hat ja tatsächlich „von unserer Seite“ genug gegeben, wofür man sich entschuldigen kann. Wie dann die andere Seite ihre Leichen im Keller aufarbeitet, wird man ja sehen – gerade die eigene Vergangenheitsaufarbeitung erfordert immer echte Größe – mal sehen, ob sie auch da ist.

zill1
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Beschmierung

Und wie recht ich habe liest man ja heute in der zeitung das das Denkmal im Landhaushof auf slowenisch beschmiert wurde

zill1
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Tyche

Ich gebe auf !Der Großteil der Schreiber ist auf meiner Seite! Aber man kann einen Schreiber der Tito mit Haider vergleicht nicht ernst nehmen ! Und der die Gräueltaten der slawischen Besatzer verteidigt und damit tausende Opfer verhöhnt ! Einer der nicht wahrhaben will das Ich Vater und Opa in den beiden Weltkriegen hatte ! Mein Vater ist Jahrgang 1919 ! Und das in klagenfurt 1977 wo ich knapp vorher noch einkaufen war ein Gemüsehändler von Titos Männern erschossen wurde ! Das kann man ja alles nachlesen es gibt ja akten die öffentlich nachzulesen sind ! Aber wenn einer die Wahrheit nicht sehen will dann tut er mir nur leid ! Ich hoffe das in Zukunft die Stimmung untereinander so positiv bleibt und nicht von Leuten wie diesen Menschen der nur eine Seite sieht negativ beeinflusst wird

mankale
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Komisch

Die Slowenen marschierten zweimal in Kärnten ein.
Das erste Mal wurden sie von den Amerikanern verjagt, das zweite Mal von den Engländern.
Aber der Bundespräsident entschuldigt sich.

pprimus
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Wann ist

die Familie Januš einmraschiert? Familie Feinig, Oman, Haderlap, Gnamuš, Wrolich, Zduoc,... Wann sind die einmarschiert?

Tyche
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Ah schau –

hier wird die vielschichtige und komplexe Geschichte der letzten hundert Jahre in Kärnten auf zwei Zeilen reduziert dargestellt … quasi „Die Geschichte Kärntens für kleine Mankalan“ … auch nicht schlecht!

Erinnert irgendwie an diese Youtube-Videos wie „Glühbirne wechseln für Dummies“ … geht halt noch immer nicht bei jedem rein, dass - wennst was altes Kaputtes raus bekommen willst - es nach links drehen musst und nicht nach rechts, denn da bleibst dann weiter völlig im Dunkeln …

Könnt´ ja fast ein echter Werner Berg sein „Birne kaputt – Mankalan schunkeln im Dunkeln“ …

joschi41
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Zukunftsfroh

Wenn es noch eines Nachsweises bedurfte, die gestrigen Feierlichkeiten haben es bestätigt: Kärntner verstehen zu feiern! Ohne Haider-Inszenierungen, feierlich, inhaltsschwer und mit Signalen in die Zukunft gerichtet. Ein Land steht
auf ! und benennt Unrecht und Versämnisse und macht Versprechen, die Hoffnung machen. Danke!

zill1
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Lieber tyche

Bin 54 Jahre und mein Vater und Opa waren im 1 und 2 Weltkrieg! Woher kommt dein Hass auf alles Deutsche ?? Beide Seiten waren keine Heiligen! Aber warum sind slowenische Opfer mehr wert für dich als deutsche ? Woher kommt dein Hass auf Haider?? Hast du als Kind nicht gelernt das alles 2 Seiten hat und verschiedene Meinungen gibt ! Wo bleibt die Entschuldigung vom pachor für die Gräueltaten seiner Landsleute damals! Bin in klagenfurt waidmannsdorf aufgewachsen wo es ein buntes Gemisch aus verschiedenen Nationen gibt! Noch im Jahre 1977 ließ der Tito seinen Geheimdienst in waidmannsdorf einen Gemüsehändler hinrichten weil er nicht auf seiner Linie war ! Bis heute laufen die 2 Mörder in Slowenien geschützt und frei herum ! Die Akten dazu sind öffentlich! Ich war noch ca 2 Stunden vorher mit meiner Mutter einkaufen bei ihm ! Schon damals hat der Kreisky keinen Mut gehabt dir festzunehmen weil er keine Probleme mit Tito haben wollte !

Tyche
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Was – 54 bist erst, zill?! … Dabei sprichst, als wärst 1920 und ff. quasi in forderster Front dabei gewesen … und dein Opa und dein Papa waren dann natürlich auch im 1.+2.WK. dabei …? Wie alt war denn dann dein Papa 1966, als du das Licht des partisanenbedrohten Kärntens erblicktest – hm? … Oder anders rum: Was ist/war dein Papa für ein Jahrgang? … Hier kannst uns viele Gschichterln reindrücken – niemand weiß, ob sie stimmen – aber deinen verklärten politischen Senf kannst uns zugleich damit gut auftischen – gell, zill.

Und ad „Hass auf´s Deutsche“? … da stammelst auch wieder irgendein Klischee mal schnell daher – ganz im Gegenteil – ich habe nicht nur überdurchschnittlich viele Kontakte zu Deutschen – bin auch oft in diesem echt schönen Land … und liebe vor allem auch die deutsche Sprache. Und diese deutsche Sprache – ein bedeutendes Kulturgut – vermisse ich alzu oft, wenn ich mich mit den selbsterklärten „Verteidigern der dt. Kultur“ hier rumärgere.
Ist ja bedenklich, wenn hier quasi junge Hupfer (54 ist in Bezug zum Thema sehr jung, zill) zwanghaft hier alte Eierspeisen ständig am Köcheln halten, wo wir historisch ja schon ein Stück weiter sind bzw. sein müssten.

Haider hat das auch gemacht – und noch heute gibt´s einen Personenkult um diesen wohl talentiertesten Demagogen der 2. Republik, den ja nicht einmal der Tito zu seiner besten Zeit gehabt hat.
Aber bitte haltet´s wenigstens heuer mal a bisserl Abstand in Lambichl und tragt´s zumindest einen MNS! … Denn ich weiß - der wahre Kärntner Patriot feiert am 11. Oktober seinen Landesfeiertag – und gegen dieses Virus wird es wohl nie ein Serum geben … gell zill ...

heinz090
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BK

.....BK Kurz muss leider in Wien die Abschlusskundgebung mit Blümel zelebrieren.... Ich hoffe sein Desinteresse an Kärnten und diesem Feiertag spiegelt sich am nächsten Wahlergebnis wider!!!! Eine unglaubliche Ignoranz!!!

zill1
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10 oktober

Es gibt in diesen Forum ein Schreiber der die Opfer der titopartisanen aber auch die Opfer der serbischen Truppen vor der Volksabstimmung verhöhnt ! Dieser tyche kennt die Geschichte aus der zeitung und nicht wie ich aus dem realen Leben! Mein Opa war im 1 Weltkrieg und mein Vater im2 Weltkrieg! Hab Leute auf beiden Seiten! Aber Herr VDB hat heute übers Ziel geschossen mit dieser Entschuldigung! Wo ist die Entschuldigung für die deutschen Opfer von damals ? Meine Logik ist daraus das für Herrn VDB die andere Seite mehr zählt

Plantago
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Immerhin hat Van der Bellen heute einen ersten Schritt gemacht,

ich würde mir wünschen, dass uns auch "die andere Seite" entgegen kommt.

Tyche
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Respekt, zill …

wenn du die Geschichte aus deinem „realen Leben“ kennst, dann bist ja schon mindestens 100 Jahre alt – und noch immer so fix im Internet unterwegs … alle Achtung!
Aber wenn du offenbar so auf´s Deutsche stehst, dann reiß dich wenigstens a bisserl mit der deutschen Orthografie zusammen … schon der Jörgl hat seinerzeit immer gesagt: Bei uns in Kärntn redma teitsch – und nit windisch!

Und wie das mit dem 1.WK und mit dem 2.WK war … nämlich wer – was – wo und wie … da musst dich wieder mal a bisserl updaten … obwohl: da warst ja eh selbst live im realen Leben dabei – oder?

weinsteirer
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Die

Nächste Auslandsreise des BP geht jetzt wohl nach Kidričevo.....oder nach Gornja Radgona da wird ja ein neues General Majster Denkmal aufgestellt.

weinsteirer
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In Gornja Radgona

Kann er sich dann für die unteren Murtaler entschuldigen die sich gegen den Willen aus Wien und Graz gegen due SHS Besatzung gewehrt haben.

Plantago
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Das sollte man sich noch

gut überlegen.

lenkradl
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schande

Die nachkommen jener 40% ,die zu Kral Matjaz wolten,Tanzen Kärnten sowas von lustig auf der Nase herum .

peterbau84
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Für was muss er sich da entschuldigen.

So eine Schwachstelle.

Tyche
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Ah, ich seh schon …

offenbar hat dein Opa die Kapitel nach dem 1.WK aus deinem Geschichtsbuch rausgerissen?! … Tja, so hat halt ein jeder so seine Schwachstellen – gell Peterle …

Plantago
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Die Rede von Borut Pahor war sehr beeindruckend!

Ich hoffe, es gibt noch wirkliche Aussöhnung zwischen den Menschen, die historisch viel zu viel erleiden mussten.

KaterBruno
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Volksgruppenfragen eine Herzensangelegenheit für den Herrn BP

Bin gespannt, ob Sie sich auch bei den etablierten Wienern:
Tschechen, Slowaken, Ungarn, Tschetschenen, Rumänen,
Bulgaren, Türken, Serben, Russen und nicht zu vergessen
auf die Neuankömmlinge aus Asien und Afrika sich wegen

" ERLITTENES UNRECHT UND VERSÄUMNISSE "

entschuldigt. Aber bitte lassen Sie KÄRNTEN aus dem Spiel.

Tyche
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Lernen´S a bisserl Geschichte, Kater Bruno …

und vor allem jene Epoche, die so viele meiner lieben Kärntner Landsleute so gern verdrängen – gell.
Und nein – ich bin kein Slowene … aber schon gar nicht einer von jenen, die sich mit Vorliebe irgendeinen Oberösterreicher in den Herrgottswinkel hängen …

zill1
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Tyche

Lieber tyche! Ich habe Bekannte und sogar Verwandte auf beiden Seiten! Aber der Bundespräsident hat kein Recht als tiroler sich im Namen aller Kärntner zu entschuldigen! Es sind auf beiden Seiten Sachen vorgefallen die nicht schön waren ! Väter von heute angesehenen slowenenvertretern in kärnten haben in den 70 er Jahren in kärnten Terroranschläge verübt ! Siehe das Buch TITOS LANGER SCHATTEN ! Und die deutsche Minderheit in Slowenien wird heute noch unterdrückt! Die dürfen nicht mal eine österreichische Fahne im Garten aufhängen ! SO ist die Geschichte

 
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