Überall fehlt das Geld. Davon sind auch die Gemeinden nicht ausgenommen. Im heurigen Jahr dürften 90 Prozent der Kommunen in Kärnten mehr ausgeben, als sie einnehmen. Bei einem „Abgabengipfel“ mit Politik, Gemeinde- und Städtebund wurden Anfang der Woche Ideen gesammelt, wie man in Zukunft die leeren Kassen füllen könnte. Darunter findet sich zum Beispiel eine Anpassung und Neugestaltung - sprich Erhöhung - der Zweitwohnsitzabgabe, auch Besteuerung „kalter Betten“ genannt. Die Rede ist von einer Verdoppelung der Höchstsätze. Ebenfalls erhöht werden sollen Orts- und Nächtigungstaxe durch die Zusammenführung zu einer Aufenthaltsabgabe werden.