Finanziell stehen immer mehr Kärntner Gemeinden mit dem Rücken zur Wand, Pflichtausgaben sind gerade noch schaffbar, Geld für Investitionen, Projekte fehlt. Die Ertragsanteile (Steuermitteleinnahmen werden auf Bund, Länder, Gemeinden aufgeteilt), die mit bis zu 83 Prozent den größten Brocken auf der Einnahmenseite der Gemeindebudgets ausmachen, gehen zurück, Teuerungen und Erhöhungen (Energiepreise, Lohnkosten etc.) sind zu verkraften, auf Bundes- wie Landesebene stehen milliardenschwere Sparprogramme an.
Erhöhungen 2025
Gemeinden brauchen Geld, Bevölkerung muss mehr zahlen
Wegen prekärer Finanzlage setzen Gemeinden auf höhere Einnahmen: Zweitwohnsitzabgabe soll verdoppelt, Kanalanschlussgebühr stark erhöht werden. Auch Parkstrafen werden teurer.
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