Harte Vorarbeit mit vielen Sorgenfalten liegt hinter Kärntens Gemeinden und Städten: In den nächsten zwei Wochen werden die Budgets für 2025 beschlossen. Und damit wird die zunehmend prekäre Finanzsituation sichtbar. Die Ausgaben steigen durch hohe Gehaltsabschlüsse (neun Prozent plus im Vorjahr), Energiepreise, Sachkosten, die wichtigste Einnahmequelle, die Ertragsanteile vom Bund stagnieren bzw. sinken ob der schwächelnden Wirtschaft. Schon im heurigen Jahr musste das Land zwölf Millionen Euro Liquiditätshilfe für 25 Gemeinden ausschütten, die in Richtung Zahlungsunfähigkeit unterwegs waren. Gehälter, Rechnungen, Betriebsmittel könnten ohne Hilfe des Landes nicht mehr gezahlt werden, wie der Erste Präsident des Kärntner Gemeindebundes Günther Vallant (SPÖ) informiert. „An der dramatischen Lage hat sich nichts geändert, die Schere geht weiter auseinander“, blickt er auf 2025.
Gemeindebudget
Kärntner werden für Müll, Kanal und Wasser mehr zahlen müssen
Die Finanzsituation der Kärntner Gemeinden wird immer prekärer, weil Einnahmen und Ausgaben weiter auseinanderklaffen.
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