Es ist seit Jahren ein heikles Thema: Fischotter, die zu den geschonten Tierarten zählen, richten in Kärnten enorme Schäden vor allem an Äschen- und Forellenbeständen an. Um das Gleichgewicht in Gewässern herzustellen, hat die Landesregierung am Dienstag per Verordnung, die zwei Jahre gilt, beschlossen, dass das „Entnahmekontingent“ leicht erhöht wird: Waren es bis jetzt 50 Tiere pro Jahr, so sind es ab dem nächsten Jahr 55 Tiere. Das auch vor dem Hintergrund, dass laut Monitoring die Population gestiegen ist: von 383 Fischottern im Jahr 2022 auf nun geschätzte 506, wie Landeshauptmannstellvertreter Martin Gruber (ÖVP) betonte. Das sei trotz Bejagung ein jährlicher Zuwachs von 6,6 Prozent.
Enorme Schäden
Fischotter darf in Kärnten stärker bejagt werden
Weil die Zahl der Fischotter und der angerichteten Schäden an Fischbeständen steigt, erhöht das Land die Zahlen für die Bejagung.
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