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Liveticker vom MontagCoronavirus in Italien: "Patient 0" angeblich gefunden, erster Fall in Südtirol

+++Elf steirische Spitalsmitarbeiter in Quarantäne +++Karneval in Venedig abgesagt+++Museen in Norditalien geschlossen+++ÖBB am Brenner vier Stunden lahmgelegt+++Zahl der Toten in China stark angestiegen+++Krisenstab für Österreich tagte +++Siebenter Todesfall in der Lombardei gemeldet

In Südtirol ist ein erster Coronavirus-Fall gemeldet worden
In Südtirol ist ein erster Coronavirus-Fall gemeldet worden © AP
 

In China ist die Zahl der Toten durch Covid-19 erneut stark angestiegen. Am Montag meldete Peking weitere 150 Todesfälle. Südkorea meldete 161 neue Infektionen mit dem Virus. In Italien gibt es mittlerweile sieben Todesfälle. Der Norden des Landes macht deshalb die Schotten dicht: Veranstaltungen wurden abgesagt, Museen geschlossen. Auch in Österreich war in der Nacht auf Montag die Aufregung groß, als ein ÖBB-Zug am Brenner wegen Verdachtsfällen angehalten wurden. Der Einsatzstab tagte. Kanzler kündigte Info-Offensive und Reisewarnung an.

Infoline

Verdachtsfall: wie reagieren?

Zuerst telefonisch mit dem Hausarzt Kontakt aufnehmen oder beim Gesundheitstelefon 1450 anrufen, es gibt auch eine spezielle Hotline zum Coronavirus 0800 555 621, die ab sofort sieben Tage in der Woche von 0-24 Uhr zur Verfügung steht.

Alle Entwicklungen zum Coronavirus im Live-Ticker:

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21:20 Uhr: "Weltweiter Alptraum" muss verhindert werden

UN-Generalsekretär Antonio Guterres ruft zu einem entschlossenen Kampf gegen Corona auf. Es gelte, dramatische Konsequenzen für die Gesundheit der Menschen und die Wirtschaft weltweit zu verhindern, sagt er am Montag bei einem Besuch der Weltgesundheitsbehörde (WHO) in Genf. Dafür müssten die von der WHO für die Bekämpfung von Corona geforderten Mittel in Höhe von 675 Millionen Dollar (624,94 Mio. Euro) vollständig bereitgestellt werden. Nur so könnten die Regierungen dafür sorgen, dass die Krankheit nicht zu einem "weltweiten Alptraum" werde.

Die US-Regierung will einem Zeitungsbericht zufolge fast eine Milliarde Dollar für den Kampf gegen das Coronavirus bereitstellen. Ein entsprechender Nothilfe-Etat zur Nutzung innerhalb des Landes könnte schon in den kommenden Tagen beim Kongress beantragt werden, meldet die "Washington Post" unter Berufung auf drei mit dem Vorhaben vertraute Personen.

 

20:51 Uhr: Siebenter Todesfall in der Lombardei gemeldet

Die Zahl der Coronavirus-Todesopfer in Italien ist am Montag auf sieben gestiegen. Am Montagabend starb ein 62-Jähriger aus der lombardischen Ortschaft Castiglione d 'Adda. Er kam im Krankenhaus der Stadt Como ums Leben, berichteten italienischen Medien.

20.44 Uhr: Slowakische Regierung: Pellegrini ist nicht an Coronavirus erkrankt

Der slowakische Ministerpräsident Peter Pellegrini ist nach Angaben seiner Sprecherin nicht an dem neuartigen Coronavirus erkrankt. Pellegrini leide an einer Lungenentzündung, "aber das ist alles", sagte seine Sprecherin Patricia Macikova am Montag in Bratislava. Zuvor hatten in Brüssel Gerüchte eine mögliche Ansteckung des slowakischen Regierungschefs mit dem Erreger der Lungenkrankheit Covid-19 die Runde gemacht.

 

20:06 Uhr: Laut Medien erster bestätigter Fall in Südtirol

In Südtirol ist ein erster Coronavirus-Fall gemeldet worden. Ein junger Mann, der beim ersten Versuch negativ getestet worden war, wies bei einem zweiten Test ein positives Ergebnis auf, berichtete das Südtiroler Nachrichtenportal "stol.it".

Beim Mann dürfte es sich um die neunte in Südtirol kontrollierte Person handeln, bei der sich wie bei den anderen der Verdacht zunächst nicht bestätigt hatte. Der infizierte Mann soll keine Krankheitssymptome aufweisen.

In ganz Italien sind damit bisher sechs Todesopfer und 229 Infizierte nach Angaben des italienischen Zivilschutzes in Zusammenhang mit der in Norditalien ausgebrochenen Coronavirus-Epidemie registriert worden. Eine Person sei am Coronavirus genesen, teilte Italiens Zivilschutzchef Angelo Borrelli mit.

 

18.54 Uhr: 70 Prozent der Infizierten in der Lombardei sind Männer

72 Coronavirus-Infektionen und fünf Todesfälle sind bisher in der norditalienischen Region Lombardei gemeldet worden. Dazu kommt ein weiteres Todesopfer in Venetien. 70 Prozent der Infizierten sind Männer, berichtete Giulio Gallera, der Gesundheitsbeauftragte der Region, bei einer Pressekonferenz in Mailand.

Bei den fünf Todesopfern in der Lombardei handle es sich um ältere Männer, die bereits wegen anderer Krankheiten in kritischem Zustand waren. Laut Gallera sei die Ansteckungsgefahr und die Todesrate höher als bei einer normalen Grippe, bisher seien die Todesopfer jedoch Personen in prekärem Gesundheitszustand gewesen.

 

18.33 Uhr: Möglicher "Patient 0" gefunden

Wie italienische Medien sowei der Blick berichten, könnte der "Patient 0" gefunden worden sein. Es könnte sich hierbei um einen venezianischen Bauern handeln, berichten italienische Medien übereinstimmend. Der 60-Jährige soll regelmäßig zwischen den beiden Epizentren Codogno und Vo gereist sein, wo mehrere Personen verstorben sind. In Vo besuchte er zudem dieselbe Bar wie eines der Opfer.

 

18.27 Uhr: Rund um das Virus grassieren zum Teil kuriose Gerüchte

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kämpft an der Coronavirus-Front auch gegen Gerüchte, Halbwahrheiten und Falschinformationen. "Wir kämpfen nicht nur gegen eine Epidemie, sondern auch gegen eine Infodemie. Fake News verbreiten sich schneller und einfacher als dieses Virus, und sie sind genauso gefährlich", beklagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Unter dem Stichwort "Myth busters" räum WHO deshalb mit einigen Gerüchten auf, die rund um die Krankheit kursieren.

>> Mehr Infos hier!

18 Uhr: "Virus kann jederzeit nach Österreich kommen"

>>Infektionsspezialist Bernhard Haas über die nötigen Maßnahmen und darüber, was bereits über das Virus bekannt ist.

17.53 Uhr: Coronavirus schockt die Finanzwelt

Börsen auf Talfahrt nach Ausbruch in Italien, Iran und Südkorea. Wirtschaft weltweit ächzt unter der Epidemie. Deutsche Industrie ruft Politik zum Handeln auf.

>>Mehr Infos dazu hier!

17.36 Uhr: Warum die Regierung zwischen Abwiegeln und Mobilmachung schwankt

>> Kommentar von Ernst Sittinger

17.28 Uhr: Schallenberg-Delegation entkam nur knapp der Quarantäne

Wie der Kurier berichtet, schien die Rückreise des Außenministers und seiner Delegation aus dem Iran gefährdet. Außenminister Alexander Schallenberg war beaknntlich von Samstag auf Sonntag auf europäischer Mission im Iran. Begleitet wurde ervon einer kleineren Delegation aus einer Sprecherin, Beratern und Journalisten. Als die Reisegruppe in Teheran ankam, hatte sich im Iran längst das Coronavirus ausgebreitet. Fünf Todesfälle waren bereits bestätigt. Der Irak und Kuwait stellten sämtliche Flüge ein. Mit etwas Glück ergatterte die Gruppe noch einen Flug nach Wien.

17:16 Uhr: WHO warnt vor "möglicher Pandemie"

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt angesichts der rasanten Ausbreitung des neuartigen Coronavirus vor einer "möglichen Pandemie". Bisher stufe die WHO die Infektionen nicht als Pandemie ein, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag vor Journalisten in Genf. Die Welt müsse aber "alles" dafür tun, um sich auf eine "mögliche Pandemie" vorzubereiten.

16.51 Uhr: Kärnten und Friaul stoppen Schüleraustausch

Kärnten und die italienische Nachbarregion Friaul-Julisch Venetien untersagen bis Sonntag, den 1. März, Schüleraustauschprogramme. Mit dieser Maßnahme will man eine weitere Ausbreitung des Coronavirus verhindern, zitierte der Kärntner Landespressedienst am Montag Amedeo Aristei, den Direktor des Zivilschutzverbandes der Region.

>>Mehr dazu finden Sie hier!

 

16.45 Uhr: Sechstes Todesopfer starb nicht an Corona

Jene Frau, die heute mutmaßlich am Coronavirus verstorben sein soll und von den Behörden zuerst als sechstes Opfer in Italien geführt wurde, dürfte nicht am Virus gestorben sein. Die Gesundheitsbehörden in Italien haben ursprüngliche Angaben korrigiert. 

16.35 Uhr: 50 Krankenhaus-Mitarbeiter in St. Pölten außer Dienst

Am Universitätsklinikum St. Pölten sind 50 Mitarbeiter vorübergehend außer Dienst. Sie hatten den Karneval in Venedig besucht, bestätigte Bernhard Jany von der Landeskliniken-Holding einen "Krone"-Online-Bericht. Es handle sich um eine "reine Sicherheitsmaßnahme".

Die Mitarbeiter waren laut Jany auf Betriebsausflug in Venedig und sind am Wochenende heimgekehrt. Sie würden nun getestet und sollten "vorsorglich zu Hause bleiben". Es handle sich um eine "Sicherheitsüberlegung", unterstrich der Sprecher auf Anfrage.

>>Deutschlandsberg: Nach Betriebsausflug elf Spitalsmitarbeiter in Quarantäne

16.28 Uhr: Partielle Reisewarnung für Gemeinden in Norditalien

Wie von Bundeskanzler Sebartian Kurz (ÖVP) angekündigt, hat das Außenministerium am Montagnachmittag partielle Reisewarnungen für weitere betroffenen Gebiete erlassen. Wie der Sprecher des Außenamts, Peter Guschelbauer, der APA sagte, beschreite man dabei im Falle Norditaliens neue Pfade. Die Warnung gilt nur für einzelne Gemeinden in der Lombardei und Venetien.

Demnach sind die Gemeinden Vo Euganeo, Codogno, Castiglione d'Adda, Casalpusterlengo, Fombio, Maleo, Somaglia, Bertonico, Terranova dei Passerini, Castelgerundo und San Fiorano. Es gehe darum, Österreicher, welche die betroffenen Regionen bereisen, davor zu warnen, in diese Ortschaften zu fahren. Es sei dort mit Ein- und Ausreisesperren zu rechnen. Ebenfalls eine partielle Reisewarnung gibt es nun für die Stadt Daegu, die viertgrößte Metropole in Südkorea, und Umgebung.

16.26 Uhr: Epidemie hat Höhepunkt in Ursprungsort überschritten

Die Coronavirus-Epidemie hat nach Ansicht der WHO ihren Höhepunkt in ihrem Ursprungsort und der am schwersten betroffenen Millionenstadt Wuhan überschritten. Die Risiken würden abnehmen, sagte der Leiter der Expertengruppe der Weltgesundheitsorganisation WHO, die am Montag China besucht hat.

16.13 Uhr: Atemschutzmasken nicht zur Vorbeugung empfohlen

Mundschutzmasken sind wegen der Ausbreitung des neuen Coronavirus derzeit eine rare Ware - und nicht unbedingt ein Schutz vor der Ansteckung, sondern im Fall der Erkrankung ein Schutz der vor der Weiterverbreitung. Zu den wichtigsten und effektivsten Schutzmaßnahmen für die Allgemeinbevölkerung zählen gute Handhygiene und Abstandhalten zu Erkrankten.

"Einmal-Mundschutzmasken sind kein wirksamer Schutz gegen Viren oder Bakterien, die in der Luft übertragen werden. Aber sie können dazu beitragen, das Risiko der Weiterverbreitung des Virus durch 'Spritzer' von Niesen oder Husten zu verringern", heißt es vonseiten des österreichischen Gesundheitsministeriums. Auch nach Angaben des auf Infektionskrankheiten spezialisierten Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin gibt es "keine hinreichende Evidenz" dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für gesunde Menschen deutlich verringert.

Zusätzlichen Schutz vor einer Ansteckung für Gesunde bieten wohl nur spezielle Masken - sogenannte FFP3-Masken, schilderten Experten. Wichtig sei auch hier, sie richtig anzulegen und ausreichend oft zu wechseln. Solche Masken gelten allerdings für eine längere Nutzung im Alltag als wenig geeignet, da sie das Atmen erschweren können.

16.10 Uhr: AGES-Infoline 0800 555 621 ab sofort 7 Tage in der Woche, 0-24 Uhr

Im Auftrag des Gesundheitsministeriums steht die AGES-Infoline Coronavirus Bürgerinnen und Bürgern unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 555 621 ab sofort sieben Tage in der Woche von 0-24 Uhr zur Verfügung.

 

16.03 Uhr: 80-jähriger Lombarde ist siebentes Coronavirus-Opfer

 Ein 80-Jähriger aus der lombardischen Ortschaft Castiglione d'Adda ist das siebente Opfer der Coronavirus-Epidemie in Italien. Der Mann starb im Krankenhaus Sacco in Mailand, teilten die lombardischen Gesundheitsbehörden mit. Castiglione d'Adda zählt zu den zehn Gemeinden der lombardischen Provinz Lodi, in denen das Coronavirus am Freitag ausgebrochen war.

Der Mann war am Donnerstag ins Krankenhaus von Lodi wegen eines Herzinfarkts eingeliefert worden. Er wurde positiv auf das Coronavirus getestet und ins Spital Sacco in Mailand eingeliefert, wo er am Montag gestorben ist

 

15.49 Uhr: Italienische Fußball-Liga will Spiele ohne Fans

Die italienische Fußball-Liga will wegen des in Norditalien kursierenden Coronavirus Fußballspiele vor leeren Rängen stattfinden lassen. Der Präsident der Serie A, Paolo Dal Pino, bat in einem Brief an die Regierung, die Liga-Partien in den vom Coronavirus betroffenen Gebieten nicht auszusetzen, wie die Nachrichtenagentur ANSA am Montag berichtete.

Die Partien sollten stattdessen hinter verschlossenen Türen ausgetragen werden dürfen. So könnte der Schlager zwischen Inter Mailand und Juventus Turin am Sonntag als "Geisterspiel" über die Bühne gehen. Dies sei nötig, um den Spielplan bis zum Beginn der Europameisterschaft im Juni einzuhalten, argumentierte die Liga.

>> Wie das Coronavirus den Sport beeinträchtigt

15.34 Uhr:  Auf Mauritius wurde ein italienisches Flugzeug blockiert.

Unterdessen wurde auf Mauritius ein italienisches Flugzeug blockiert. Die Fluggesellschaft Alitalia erklärte am Montag, 40 Passagiere aus der Lombardei und aus Venetien seien aufgefordert worden, sich nach dem Aussteigen in lokale Quarantäne in dem Inselstaat zu begeben. Da sie dies abgelehnt hätten, würden sie nun wieder nach Italien gebracht. An Bord der Maschine von Rom nach Mauritius seien 212 Reisende gewesen. Keiner an Bord hätte Symptome, die auf das Virus deuten würden, gezeigt.

15.10 Uhr: WHO: China hat Hunderttausende Infektionen verhindert

China hat nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation WHO durch sein rigides Vorgehen im Kampf gegen den Coronavirus womöglich Hunderttausende vor einer Ansteckung bewahrt. Ohne die "unglaublich schwierigen Maßnahmen" hätte es womöglich Hunderttausende von Ansteckungen im Land gegeben, sagte der Leiter einer WHO-Delegation, Bruce Aylward, am Montag bei einer Pressekonferenz in Peking. Die Zahl der Neuinfektionen gehe inzwischen zurück, sagte er nach Auswertung verschiedener Datenquellen.

 

15.05 Uhr: Grenzkontrollen im Schengenraum wären möglich

Die hohe Zahl von Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus in Norditalien hat eine Debatte über Grenzkontrollen zu Nachbarländern ausgelöst. Italien ist Teil des Schengenraums, in dem es normalerweise keine Ein- und Ausreisechecks gibt. Nach Angaben der EU-Kommission wären vorübergehende Kontrollen wegen des Virus grundsätzlich möglich. Die Behörde empfiehlt dies aber bisher nicht.

14.58 Uhr: Sechstes Todesopfer in Italien

Italien hat am Montagnachmittag ein sechstes Coronavirus-Todesopfer gemeldet. Dabei handelt es sich um eine krebskranke Patientin in kritischem Zustand aus der lombardischen Stadt Crema, die positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Die Frau starb im Krankenhaus der lombardischen Stadt Brescia, teilten die lombardischen Gesundheitsbehörden mit.

 

14.51 Uhr: Vorkehrungen in Villach Corona: Schutzmasken ausverkauft, Bordell als Gefahrenquelle

Das Coronavirus sorgt für große Beunruhigung in Villach. In Apotheken sind Schutzmasken ausverkauft, in der Gemeinde Arnoldstein werden Treffen mit Partnerstädten in Italien abgesagt. Besondere Sorgfalt und zugleich Ohnmacht betrifft das Großbordell in der Gemeinde Hohenthurn, wo 120 Prostituierte beschäftigt sind. An frequenzstarken Tagen wird das Gebäude von 600 Italienern aufgesucht, die Ansteckungsgefahr ist natürlich überdurchschnittlich hoch. "Auch hier können wir vor einem ersten Verdachtsfall nicht aktiv werden und das Gebäude sperren. Die Mitarbeiterinnen werden alle vier Wochen medizinisch untersucht", sagt Riepan. Mehr Infos gibt es hier!

 

14.30 Uhr: Österreich - Reisewarnung für betroffene Gebiete in Italien, keine Grenzkontrollen, Info-Offensive

Das Außenministerium wird eine teilweise Reisewarnung für vom neuen Coronavirus betroffene Gebiete auch in Italien erlassen. Das hat Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) in einer Pressekonferenz nach dem heutigen Krisenstab angekündigt. Grenzkontrollen zu Italien, weltweit offiziellen Statistiken nach das Land mit den dritthäufigsten Infektionen, soll es aber vorerst nicht geben. Mehr Infos gibt es hier!

14.25 Uhr: Infektionsexperte bezweifelt Sinn von Grenzkontrollen 

Professor Heinz Burgmann, Leiter der klinischen
Abteilung für Infektionen und Tropenmedizin an der MedUni Wien,
hält Grenzkontrollen für unangebracht. "Ich denke nicht, dass
Grenzkontrollen etwas bringen", verwies er im Ö1-"Mittagsjournal"
darauf, dass viele Reisende eine Infektion im Frühstadium haben
könnten, die man nicht entdeckt. "Es ist eine Frage der Zeit, es kann jeder Zeit passieren", sagte der Experte zu möglichen Infektionen in Österreich. Vor einer Italienreise solle man überlegen, ob man nicht lieber abwartet, wie sich die Lage entwickelt, so Burgmann. Dass das Virus ansteckender geworden sei, könne man aufgrund der bisherigen Vorgänge in Italien aber nicht sagen.

14.15 Uhr: AUA fliegt weiter Italien an

Die Ausbreitung des Coronavirus in Italien hat vorerst keine Auswirkungen auf den Flugplan der AUA. Wie ein Sprecher heute sagte, beobachte man die Lage und sei in Kontakt zu den Behörden. Auch sonst werden alle Flugverbindungen von und nach Italien in Wien-Schwechat planmäßig abgewickelt, sagte Flughafensprecher Peter Kleeemann. Austrian Airlines folgt damit der Politik der Lufthansa-Mutter. AUA bedient diverse Destinationen in Italien, u.a. Mailand und Venedig. Gestrichen sind hingegen die AUA-Flüge von und nach China. Dies gilt zunächst bis zum Ende des Winterflugplans am 28. März 2020 und betrifft Peking und Shanghai. Die einzigen Direktflüge von China nach Wien werden laut Kleemann aktuell von der Air China abgewickelt, die dreimal pro Woche von Peking nach Wien fliegt. Die Passagiere werden dabei Körpertemperaturkontrollen unterzogen.

14.03 Uhr: WK Kärnten richtet Hotline ein

Ab sofort informiert die Wirtschaftskammer Kärnten ihre Mitgliedsbetriebe unter der soeben freigeschalteten Hotline 05 90 90 4 - 808 über den aktuellen Stand der Coronavirus-Infektion in Norditalien. Seit Sonntagmittag ist die WKK in Kontakt mit ihren Partnerkammern im NAAN-Netzwerk (New Alpe Adria Chamber Network, ein Zusammenschluss von neun Industrie-, Handwerks- und Wirtschaftskammern in Österreich, Italien, Slowenien und Kroatien mit Zentrale in Klagenfurt) sowie den WKÖ-Außenwirtschaftscentern in Mailand, Padua und Bozen.

14 Uhr: Bürgermeister von Kärntner Grenzort "besorgt"

Besorgt" hat Bürgermeister Erich Kessler (SPÖ) aus dem Kärntner Grenzort Arnoldstein (Bezirk Villach-Land) auf die Entwicklung beim Coronavirus im angrenzenden Italien reagiert. "Man soll Ruhe bewahren, aber schauen, dass man die Situation im Griff hat und Gewehr bei Fuß ist", sagte er heute.

13.45 Uhr: Steirische Gesundheitslandesrätin beruhigte

Die steirische Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP) beschwichtigte Montagmittag nach den neuen Coronavirus-Fällen in Italien: "Die Steiermark ist sehr gut aufgestellt und es gibt keinen Grund, Panik zu verbreiten. Wir stehen im permanenten und engen Austausch mit dem Gesundheits- und Innenministerium in Wien."

13.40 Uhr: Virologe: Ausbruch in Italien "kam überraschend"

Das gehäufte Auftreten des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Norditalien "kam wirklich überraschend", sagte der Virologe Norbert Nowotny von der Veterinärmedizinischen (Vetmed) Universität Wien am Montag zur APA. Angesichts der aktuellen Entwicklungen sei die Wahrscheinlichkeit einer Pandemie eher hoch. Um das zu verhindern, sollte nun "alles versucht" werden, so der Experte. Lesen Sie hier mehr dazu!

13.10 Uhr: Der Einsatzstab im Innenministerium tagt derzeit

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne), Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) anlässlich eines Treffens des Einsatzstabs wegen des Coronavirus SARS-Cov-2 im Innenministerium in Wien Foto © (c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)

13 Uhr: Was Italien-Urlauber jetzt wissen sollten

"Aktuell gibt es keine offizielle Reisewarnung für Italien", informiert ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner. "Eine Schließung der Landesgrenzen ist im Moment nicht geplant, zukünftig jedoch nicht ausgeschlossen. Es bleibt also abzuwarten, wie sich die Situation entwickelt." Alle Infos zu Reisen nach Italien lesen Sie hier!

12.45 Uhr: Deutschland plant keine Grenzschließungen

Die deutsche Regierung plant derzeit keine Grenzschließungen. Entsprechende Überlegungen gebe es im Innenministerium nicht, sagte ein Ressortsprecher heute in Berlin. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums sagte, in Deutschland sei es bisher gelungen, Menschen, die mit SARS-CoV-2 infiziert seien, zu isolieren und zu behandeln. Für eine anhaltende Viruszirkulation in Deutschland gebe es derzeit keine Anhaltspunkte, betonte er unter Berufung auf das Robert Koch-Institut. Die Lageeinschätzung könne sich aber ändern.

12.35 Uhr: Fünftes Opfer in der Lombardei

In Italien ein weiterer infizierter Mensch gestorben. Der 88 Jahre alte Mann sei in Caselle Landi in der Lombardei verstorben, berichteten Italiens Zivilschutzchef Angelo Borrelli bei einer Pressekonferenz am Montag in Rom. Es handelt sich um das fünfte Coronavirus-Opfer in Italien, das vierte in der Lombardei, dem Herd der Epidemie. Laut dem Zivilschutz ist die Zahl der Infektionsfälle auf 219 gestiegen.

Borrelli versicherte, dass Italien trotz der Infektionsfälle ein sicheres Land sei. "Man kann unbesorgt nach Italien reisen", meinte der Zivilschutzchef.

12.30 Uhr: Schramböck: "Grenzschließung steht im Moment nicht zur Debatte"

Österreich wird seine Grenze zu Italien trotz des Coronavirus-Ausbruchs in Norditalien vorerst nicht schließen. "Im Moment steht das noch nicht zur Debatte. Langfristig, wenn es sich ausweitet, muss man sehen, welche Schritte zu setzen sind", sagte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) heute. Lesen Sie hier mehr dazu!

12 Uhr: Wenig Sorge bei Bürgern in Tiroler Grenzgemeinde

Große Verunsicherung oder gar Panik gebe es in den Tiroler Grenzgemeinden nicht, schilderten zwei Bürgermeister heute. "Gestern (Sonntag, Anm.) Abend sind einige Anrufe von besorgten Bürgern bei mir eingegangen", sagte Karl Mühlsteiger, Bürgermeister der Gemeinde Gries am Brenner. Man verfolge das Thema in der Gemeinde mit "Adlersaugen", auch weil es mittlerweile doch sehr nahe sei. "Es ist zu spüren, dass das Thema die Bevölkerung beschäftigt", meinte Mühlsteiger. Man würde sich mittlerweile sehr gut überlegen, ob man Richtung Süden fährt. Panik gebe es aber definitiv keine. Weniger besorgt zeigten sich offenbar die Bürger der Grenzgemeinde Vals. Das Alltagsleben im Ort laufe "ganz normal", es gebe auch keine besorgten Anrufe bzw. Anfragen bei der Gemeinde, sagte Bürgermeister Klaus Ungerank der APA. Er stelle keine außergewöhnliche Beunruhigung fest, so Ungerank. Höchstens zum Nachdenken komme man ein wenig ob der Schnelle der Entwicklung - habe man doch bisher geglaubt, dass das Virus "weit weg" sei.

11.45 Uhr: China verbietet Verkauf und Verzehr von Wildtieren

China hat den Handel mit Wildtieren sowie deren Verzehr komplett verboten. Ein entsprechender Vorschlag wurde heute vom Ständigen Ausschuss des Nationalen Volkskongresses getroffen, wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete. Das Verbot solle die "schlechte Gewohnheit des übermäßigen Konsums von Wildtieren" beenden und "Leben und Gesundheit der Menschen wirksam schützen". Das Verbot tritt  sofort in Kraft.

11.25 Uhr: Kritik an Austragung des Villacher Faschingsumzuges

20.000 Besucher waren am Samstag zum größten Faschingsumzug des Landes nach Villach gekommen. Geschätzte 1000 von ihnen reisten aus Italien an, wo man seit Tagen gegen die Ausbreitung des gefährlichen Coronavirus kämpft. Nun macht sich Kritik breit. Lesen Sie hier mehr dazu!

11.20 Uhr: Elf steirische Spitalsmitarbeiter in Quarantäne 

Elf Mitarbeiter des LKH Weststeiermark sind in der Nacht auf Montag von einer Italienreise nach Hause gekommen und gingen umgehend vorsorglich für zwölf Tage in häusliche Quarantäne. Sie hatten den Karneval in Venedig besucht und noch im Bus bei der Heimreise die Krankenhausleitung darüber informiert, teilte die steirische Krankenanstaltengesellschaft (KAGes) heute mit. Lesen Sie hier mehr dazu!

11.15 Uhr: Rendi-Wagner fordert Informationsoffensive für Bevölkerung

Die SPÖ-Bundesparteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner forderte heute eine umfassende Informationsoffensive: „Es ist jetzt höchste Zeit für eine Informationsoffensive und umfassende Aufklärung für die Bevölkerung. Die Lage ist ernst. Die Menschen sind verunsichert, sie wissen nicht, wie sie sich selbst am besten schützen sollen."

11 Uhr: Anschober: "Kein Glassturz" über Österreich 

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat vor einem Treffen mit den Gesundheitslandesräten wegen der Coronavirus-Epidemie die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit betont. "Man kann keinen Glassturz über Österreich errichten", sagte er. Zwei Kompanien der ABC-Abwehrschule des Heeres bereiten sich auf einen allfälligen Einsatz vor, sagte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP).

"Die nächsten ein, zwei Wochen werden entscheidend sein", wie die Entwicklung bei SARS-CoV-2 verläuft, meinte Anschober. Österreich sei in engem Kontakt mit anderen Staaten. Tritt bei einem Coronavirus-Verdachtsfall ein Hinweis auf eine Verbindung nach Österreich auf, werden die heimischen Behörden sofort informiert, betonte er erneut. Bisher sei ein solcher Fall nicht eingetreten. Auch die bis Montagvormittag in Österreich durchgeführten 189 Tests waren alle negativ.

10.45 Uhr: Aktienmärkte unter Druck

Der Coronavirus-Ausbruch in Norditalien hat eine Flucht aus italienischen Wertpapieren ausgelöst. Der Leitindex der Mailänder Börse rutschte am Montag in der Früh um 4,3 Prozent ab und steuerte auf den größten Tagesverlust seit dreieinhalb Jahren zu. Auch an anderen europäischen Börsen, darunter Wien, ging es bergab. Auf Talfahrt war auch die Börse in Seoul, während Shanghai nur knapp im Minus war. Mehr dazu hier!

10.30 Uhr: Ansteckung und Krankheitsverlauf

10.15 Uhr: EU-Kommission lobte Italiens Maßnahmen 

Die EU-Kommission hat die Schritte Italiens zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus begrüßt. Die italienische Regierung habe schnell gehandelt und "wirksame Strukturen, um in gut abgestimmter Weise auf diesen Ausbruch zu reagieren", sagte der für Krisenkoordination zuständige EU-Kommissar Janez Lenarcic am Montag in Brüssel. Er kündigte die Freigabe von 232 Millionen Euro an, um den weltweiten Kampf gegen den Virus zu verstärken. Mit Blick auf mögliche Grenzkontrollen zur Eindämmung der Krankheit im Schengenraum sagte Lenarcic, dies liege in der Kompetenz und Entscheidung der einzelnen Mitgliedstaaten. Er forderte die Regierungen aber auf, alle Entscheidungen zum Kampf gegen den Virus auf Grundlage "einer glaubwürdigen Risikobewertung" zu treffen sowie verhältnismäßig und abgestimmt zu handeln.

10.00 Uhr: Noch ungehinderte Fahrt an der Grenze Kärnten/Italien (Thörl-Maglern):

Laut ersten Infos läuft der Verkehr derzeit sowohl auf Schiene als auch auf Straße zwischen Italien und Kärnten noch ungehindert und ohne spezielle Kontrollen oder weitere Maßnahmen.

9.45 Uhr: Goldpreis auf siebenjährigem Höchststand

Gold profitiert wegen der Coronavirus-Krise immer mehr von seinem Status als sicherer Anlagehafen. Am Montag stieg der Preis des Edelmetalls auf einen neuen siebenjährigen Höchststand. Lesen Sie mehr dazu hier!

9.30 Uhr: China verschiebt jährliche Tagung des Parlaments 

China verschiebt die jährliche Tagung des Nationalen Volkskongresses, die am Donnerstag kommender Woche beginnen sollte. Dies berichtete der Staatssender CCTV am Montag. Es handelt sich um die erste Verschiebung seit 35 Jahren. Das Parlament mit rund 3.000 Mitgliedern tritt alljährlich Anfang März für eine zehntägige Tagung zusammen. Der Nationale Volkskongress ist das höchste politische Organ Chinas, hat aber faktisch keine Entscheidungsbefugnisse. Wichtig sind die Tagungen vor allem deswegen, weil sich dort die politische Führung des Landes - von Präsident Xi Jinping abwärts - erklärt und etwa auch das Budget abgesegnet wird.

9.15 Uhr: Viertes Todesopfer in Italien

Die Coronavirus-Epidemie hat heute das vierte Todesopfer gefordert. Dabei handelt es sich um einen 84-Jährigen, der in einem Krankenhaus in der lombardischen Stadt Bergamo behandelt wurde. Damit stieg die Zahl der Todesopfer in der Lombardei auf drei, in Venetien war am Freitag ein 78-jähriger Pensionist an den Folgen einer Coronavirus-Erkrankung gestorben. Die Zahl der Infektionen ist in Italien indes auf über 180 gestiegen, 150 davon wurden allein in der Lombardei gemeldet. Die lombardischen Supermärkte wurde von Menschen bestürmt, die eine Lebensmittelknappheit befürchten. Fontana betonte, es bestünde keine Gefahr, dass Lebensmittel nicht geliefert werden könnten.

9.00 Uhr: WHO-Experten erstmals seit Ausbruch in Wuhan

Erstmals seit dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus in China haben Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die schwer betroffene Millionenmetropole Wuhan besucht. Eine von der WHO angeführte internationale Expertengruppe habe zwei Krankenhäuser besichtigt.  Eine der Kliniken sei provisorisch in einem Sportzentrum eingerichtet worden. Der Besuch der WHO in Wuhan war der erste seit Ausbruch des Virus Ende vergangenen Jahres, über den die chinesischen Behörden berichteten. Die Expertengruppe traf demnach auch den Chef der chinesischen Gesundheitskommission, Ma Xiaowei, und andere Verantwortliche des Seuchenschutzes der Provinz Hubei, in der Wuhan liegt. Die WHO-Vertreter waren den Angaben zufolge vor mehr als einer Woche in China eingetroffen, um der Volksrepublik bei der Erforschung des Virus zur Seite zu stehen.

8.45 Uhr: Einsatzstab für Österreich

Grenzkontrollen gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus seien "derzeit nicht erforderlich", sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Sonntagabend in der ORF-Sendung "Zeit im Bild 2". "Aber wir sind sehr, sehr in Sorge, wir sind vorsichtig und aufmerksam und werden morgen den Sachverhalt noch einmal mit allen Experten überprüfen", verwies er auf den für Montag angesetzten Einsatzstab. Um 10 Uhr trifft Anschober die Gesundheitslandesräte. Ab 13.30 Uhr gibt es einen Livestream vom Einsatzstab.

FPÖ-Parteichef Norbert Hofer will den Nationalen Sicherheitsrat einberufen.

8.30 Uhr: Schulen geschlossen

Schulen, Universitäten und Museen bleiben in Norditalien vorerst geschlossen.

8.15 Uhr: Erster Fall in Bahrain, drei neue Fälle in Kuweit

Das Virus breitet sich auch im Mittleren Osten weiter aus. In Bahrain ist am Montag der erste Fall bestätigt worden. Wie die Behörden des Königreichs am Persischen Golf mitteilten, handelte es sich um einen Bürger des Landes, der zuvor im Iran gewesen war.

In Kuwait gibt es indes drei neue Coronavirus-Fälle. Auch dabei handelte es sich um Personen, die aus dem Iran eingereist waren, darunter auch ein saudischer Staatsbürger, zählten zu einer Gruppe von 700 Personen, die in der Vorwoche aus der iranischen Stadt Mashhad ausgeflogen worden waren.

8.00 Uhr: Reiserestriktionen für Wuhan doch nicht gelockert

Am Montag hieß es zunächst, dass die Reisebeschränkungen für die chinesische Millionenmetropole Wuhan etwas gelockert worden seien. . In jüngsten Berichten beteuerte die Stadtregierung nun, dass dies nicht der Fall sei.

7.45 Uhr: Verdachtsfall legte Bahn am Brenner vier Stunden lahm 

Zwei Fahrgäste mit Husten und Fieber in einem Zug von Venedig nach München haben den Zugverkehr am Brenner für vier Stunden zum Stillstand gebracht. Die italienische Bahn meldete den Corona-Verdachtsfall den ÖBB. Diese schalteten das österreichische Innenministerium ein - und der zuständige Bezirkshauptmann aus dem Bezirk Innsbruck-Land stoppte daraufhin den Zug per Bescheid.

Coronavirus-Verdacht legt Bahn am Brenner vier Stunden lahm

 

Kommentare (62)

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Kristianjarnig
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Bin ja selbst im (Personen)-transport tätig und wundere mich jeden Tag immer wieder...

....warum nicht endlich sinnlose Flüge/Zugverbindungen vorerst mal gekappt werden um endlich Ruhe ins System zu bringen und den Behörden die dringend benötigte Ruhepause und Zeit zu verschaffen um endlich alle bisher Infizierten zu identifizieren und in Quarantäne zu stecken um sie effektiv behandeln zu können UND die Weiterverbreitung des Virus zumindest zu erschweren.
Wenn man natürlich einfach in den Flieger hüpfen kann, 1000-2000km weiter dann jemanden treffen und neue Infizierte zu schaffen, das kann nicht funktionieren.

Natürlich werden solch unpopulären Maßnahmen immer erst getroffen wenn es schon zu spät ist.

Der immer wieder auftauchende Vergleich zur Grippe, auch von offziellen Stellen, ist etwas nervend. Gegen die Grippe kann man sich impfen lassen, beim neuartigen Virus hat bislang keiner eine Ahnung(auch die Italiener offensichtlich nicht die den Virus ja angeblich "dekodiert" haben wollen) wie man ihn bekämpfen, geschweige den verhindern kann.

Mir wird Angst und Bange, vor allem um meine Familie, wenn man bedenkt das das hier erst nur der Anfang sein kann. Komischerweise sehen es unsere Politiker recht entspannt. Und hinterher hatte dann keiner die vollen Informationen und will nicht schuld daran gewesen sein ;-). Kennt man ja.

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pescador
1
3
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.

Politiker müssen nach Außen entspannt wirken. Sonst würde Panik in der Bevölkerung ausbrechen. In Wirklichkeit wird ihnen der Ernst der Lage schon bewusst.

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umo10
3
5
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Was hat der Bauer jetzt mit China zutun

?

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Mein Graz
8
6
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@umo10

Der war doch in einer Bar. Und in dieser Bar waren gaaaanz bestimmt auch ein paar illegale chinesische Textilarbeiter, die zu Weihnachten (was in China selbstverständlich überall gefeiert wird) zu Hause waren und sich da - auch wenn sie gar nicht in der richtigen Gegend waren - das Virus eingefangen haben. Und dann haben sie den armen Bauern damit infiziert, weil ihnen dem sein Käs auf der Pizza nicht geschmeckt hat. 😁

Oder ist es doch eine Verschwörung, und die chinesische Regierung schickt illegale Arbeiter nach Europa, damit die da eine absichtlich aus einem Labor geholte Krankheit verbreiten? 😆

Naja, jedem Tierchen sein Pläsierchen.
Manche sind halt nur glücklich, wenn sie irgend welche abstruse Theorien verbreiten können - und dann selbst glauben, dass das die reine, und nichts als die reine und einzige Wahrheit ist.

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Kristianjarnig
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@Mein Graz

Es gibt natürlich die "Vogel Strauß Taktik" und man steckt seinen Kopf in den Sand. Was man nicht sieht kann einem natürlich nicht wehtun....

Andere sehen in allem etwas hinterhältiges. Die meisten werden eher in der "Mitte" unterwegs sein und sehen was passiert und beunruhigt sein.

Das das alles in China seinen Ursprung hat trägt z.b. nicht zu meiner Beruhigung bei. Die Chinesen, bzw. deren Regierung, könnten durchaus an etwas "gebastelt" haben und etwas ging schief. Sei es das was kontaminiertes aus einer Forschungseinrichtung(und den Chinesen traue ich sowas ohne weiteres zu) "rauskam" oder ein Experiment ging schief. Die Chinesen werden es weder ihrem eigenen Volk und noch viel weniger dem Rest der Welt je erzählen.

Wer weiß schon was die echten Zahlen an Infizierten und vor allem Toten in China sind. Und ja, es ist äußerst beunruhigend. Keine Verschwörungstherorie, keine Angst vor dem eigenen Schatten.
Aber man kann 1 und 1 zusammenzählen und man sieht wie auch Europa(ok, Italien ist jetzt nicht wirklich der europäische Vorzeigestaat in punkto Medizin und guter, effektiver Krankenhäuser, das kenne ich weil ich seit einigen Jahren in dem Land beruflich stationiert bin) langsam vor dem Virus in die Knie geht.

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Mein Graz
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@Kristianjarnig

Das meinte ich mit: "Jedem Tierchen sein Pläsierchen".

Wenn du dich gut dabei fühlst Verschwörungstheorien zu haben, ich will dir den Spaß nicht nehmen.
Ich hab dafür mein Vergnügen daran, mich über Verschwörungstheoretiker zu amüsieren.

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Kristianjarnig
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@Mein Graz

Und ich wünsche uns beiden(und dem Rest auch) das SIE Recht haben.

Leider hat die Menschheit schon oft genug bewiesen WIE blöd sie ist und durchaus fähig sich selbst mehr als nur effektiv "ums Eck" zu bringen. Die Chinesen "probieren" derzeit nun mal einiges aus - von der simplen Produktfälschung bis hin zu dem Versuch die militärische Nummer 1 dieser Welt zu werden. Viel Phantasie braucht man da nun wirklich nicht um etwas Skeptisch nach Fernost zu blicken.

Und falls es "nur" ein normaler Virus ist finde ich den noch immer erschreckend genug.

Viel Spaß auf Ihrem recht hohen Ross.

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Mein Graz
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@Kristianjarnig

Du hältst es so:
Gefährliche Wahrheiten werden gerne mal an den Katzentisch für Verschwörungstheorien gesetzt. (Thom Renzie)

Ich halte es so:
Die Verschwörungstheorie ist bereits die ganze Verschwörung an sich.
(Martin Oppermann)

Und: ich habe Spaß zu ebener Erde, dazu brauch ich kein Ross.

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mapem
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“Verriegelt die Haustür …

und öffnet die Fenster!” …

Endlich klare Worte!

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hfg
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Es gibt in Italien

1000 ende Chinesen die großteils illegal sind und Mode Made in Italy herstellen. In Fabriken unter schlechten Bedingungen auf engstem Raum. Es ist nicht weit hergeholt dort den Ursprung der Einschleppung zu vermuten. Die Modemessen haben begonnen und die Arbeitskräfte wurden gebraucht. Natürlich waren viele dieser Personen auch zu den Feiertagen in China.

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Mein Graz
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@hfg

Na Hauptsach, du hast die Schuldigen gefunden!

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SoundofThunder
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🤔

Aber die waren nie in Yuhan.

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hfg
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Woher wissen sie das

Die haben alle keinen Kontakt mit möglichen infizierten gehabt ?
Wie kam es dann zur schleichenden Ausbreitung in Italien. Mangelhafte Maßnahmen waren es in Italien eher nicht.

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SoundofThunder
1
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🤔

Ich bin kein Arzt aber ich habe etwas über eine Inkubationszeit gelesen. Was ist wenn diese Erkrankung eine Inkubationszeit von mehr als vier Wochen hat? Wenn man erkrankt ist ohne es zu merken und man selbst schon ansteckend ist? Bei Viren wie Ebola wo man nach zwei Wochen weg ist ist es leichter die Krankheit unter Kontrolle (Quarantäne) zu stellen. Aber was tut man bei einer Krankheit die eine extrem lange Inkubationszeit hat? Es gibt Experten die genau davor gewarnt haben:Was tun wir in unserer globalisierten Welt (sonst wäre es nur eine lokale Erkrankung) bei einer Krankheit die extrem lange Inkubationszeiten haben?

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erstdenkendannsprechen
2
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ja, eventuell testen, stichprobenartig

weil fiebermessen ist schon zu spät

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SoundofThunder
2
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Aber wie?

Was ist wenn man drei Wochen lang herumläuft ohne selbst Symptome zu zeigen und längst ansteckend ist? Zugegeben,das ist ein Extremfall aber wer weiß das schon? Diese Krankheit ist anscheinend komplett unbekannt.Und etwas will ich noch sagen: Ich laufe ohne Gesichtsmaske herum.Aber mittlerweile wird jeder schon genauer gemustert der einmal Hustet. Es hält sich niemand die Hand vor dem Mund.

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erstdenkendannsprechen
3
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ich verstehe nicht,

warum erst patienten mit krankheitssymptomen und kontakt zu china getestet werden.
will man wirklich früh genug eindämmen, so wäre es ev. angebracht, stichprobenartig zu testen. so jeder zehnte patient (oder fünfzehnte oder fünfzigste, je nach frequenz eben) beim arzt wird automatisch getestet. das schafft keine panik, aber man kann sehr früh gebiete feststellen, in denen sich das virus schon ausbreitet - denn es kann ja wie man weiß 14 tage oder länger dauern, bis es zu ersten symptomen kommt, und in er zeit ist man - soviel man bisher weiß - teilweise schon ansteckend. so passiert das wie in italien: es gibt hunderte kranke von einen auf den anderen tag...
in deutschland wird das übrigens diskutiert, wir schlafen lieber...

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MichaelaAW
2
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Also bei dieser Berichterstattung

... bekomme ich regelrecht Angst

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henslgretl
6
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Italien

Weiß man eigentlich schon, wann, wie und warum das Virus in der Lombardei angekommen ist? Welche Berührungspunkte zwischen Infizierten hat es ganz zu Beginn in Italien gegeben? Irgendwann muss sich ja die erste Person testen haben lassen. Auf welchen Verdacht hin?

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SoundofThunder
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Öffentliche Verkehrsmittel

Flugzeug. Zug. Auto. Das Virus geht nicht zu Fuß.

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VH7F
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Ciao bella Italia,

die nächsten Monate sehen wir uns wohl nicht mehr. 7 x 50 sind zumindest 350 Infizierte.

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selbstdenker70
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...

Am besten, die nächsten Wochen sämtliche Medien meiden. Was hier abläuft, ist ein Countdown zum Herzinfarkt. Katastrophengeilheit.. Man muss sich einmal die täglichen Schlagzeilen auf der Zunge zergehen lassen. Dazu kommen ängstliche Politiker die, um ja keine Fehler zu machen, Maßnahmen setzen als wäre eine neue Pest am anrollen. Fotos vom ABC Team, Schlagzeilen über leere Supermärkte, ganze Dörfer werden abgeriegelt....Endzeit Katastrophenfilme der Superklasse...kurzum, mich wundert es nicht wenn die Menschen nervös werden. Und sobald wir die ersten Fälle haben, haben wir 24 Stunden am Tag Sondersendungen und die Panik geht richtig los...

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pescador
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.

Wären die Maßnahmen in China nicht getroffen worden, wäre das Land in eine Katastrophe geschlittert. Einfach zusehen und nichts tun geht nicht.

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pescador
4
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"Auch hier können wir vor einem ersten Verdachtsfall nicht aktiv werden und das Gebäude sperren."

Schulen, Unis und andere Einrichtungen können gesperrt werden. Nur ein Puff darf nicht still gelegt werden. Das kann doch nicht sein!

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pietrok5
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Ausbreitung verhindern

sollte oberste Priorität haben, zumindest da wo es möglich ist. Daher frage ich mich, warum es noch immer Direktflüge aus China gibt - auch nach Wien. Diese sollten sofort eingestellt werden, und auch Passagiere die über Transitflughäfen (zB Dubai) aus China kommen, sollten genau kontrolliert werden. Bei allen Fluglinien sollte beim einchecken kontrolliert werden, ob der Passagier vor kurzem in China war.

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Mein Graz
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@pietrok5

Es dauert bis zu 14 Tage, bevor die Erkrankung auftritt. Also was hilft es, Flüge abzusagen, wenn die Leute in Europa möglicherweise schon angesteckt sind und nur noch nicht wissen, dass sie den Virus in sich tragen?
Und es geht ja nicht nur um Menschen, die in China waren, sondern um Personen, die mit jemandem Kontakt hatten der vor bis zu 14 Tagen schon infiziert war!
Dazu kommt: China ist riesig. Aus welchem Grund sollte man Personen, die aus einem ganz anderen Teil des Landes kommen das Reisen untersagen?

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