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Neue Daten zum Automarkt Um ein Viertel weniger Pkw-Neuzulassungen als im Vorjahr

Von Jänner bis Oktober 2020 wurden 204.913 Pkw neu zum Verkehr zugelassen, das sind um 27,7 Prozent weniger als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres.

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Die Coronakrise wirkt sich auf die Autokäufe in Österreich aus. Die Pkw-Neuzulassungen lagen bis Oktober um mehr als ein Viertel unter den Werten des Vorjahreszeitraums, teilte die Statistik Austria am Dienstag mit. E-Autos und Fahrzeuge mit Hybridantrieb legten in den ersten zehn Monaten weiter zu. Gefragt waren auch Wohnmobile. Im Oktober wurden ebenfalls weniger Autos neu zugelassen als im Vorjahresmonat.

Einen Zuwachs gab es heuer im Jahresvergleich lediglich im September, was vor allem an vorgezogenen Käufen wegen der jüngsten Änderungen bei der Versicherungssteuer im Oktober gelegen sein dürfte, so die Statistik Austria im September. Seit 1. Oktober sind motorbezogene Versicherungssteuern abhängig vom CO2-Ausstoß. Reine Elektrofahrzeuge sind von der Steuer dagegen befreit.

Von Jänner bis Oktober 2020 wurden 204.913 Pkw neu zum Verkehr zugelassen, das sind um 27,7 Prozent weniger als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres, wie die Statistik Austria heute mitteilte. Davon entfielen 37,4 Prozent auf Private, 62,6 Prozent auf juristische Personen, Firmen oder Gebietskörperschaften. In den ersten zehn Monaten des Vorjahres kam nur etwas mehr als ein Drittel auf private.

Die Neuzulassungen von Benzinern sanken um 40,2 Prozent, ihr Anteil lag bei rund 45 Prozent. Dieselfahrzeuge kamen auf einen Anteil von rund 37 Prozent, der Rückgang betrug 29,4 Prozent. Zuwächse gab es bei alternativ betriebenen Pkw. Dabei legten Autos mit Elektroantrieb um 33,2 Prozent zu, ihr Anteil lag bei 5 Prozent. 20,8 Prozent der Neuzulassungen mit Elektroantrieb (2.192 Fahrzeuge) entfielen auf private Fahrzeughalter. Gestiegen sind auch die Neuzulassungen von Autos mit Benzin-Hybridantrieb (plus 102,8 Prozent) und mit Diesel-Hybridantrieb (plus 82,9 Prozent).

So entwickelt sich der Absatz der Automarken

Nach Marken betrachtet hatten die höchsten Anteile unter den Top-Ten VW (15,3 Prozent), Skoda (9,9 Prozent) und Seat (6,7 Prozent). Alle Top-10-Marken verzeichneten zweistellige Rückgänge: Opel (minus 49,0 Prozent), VW (minus 31,4 Prozent), Ford (minus 28,3 Prozent), Hyundai (minus 24,8 Prozent), Seat (minus 24,5 Prozent), Renault (minus 24,2 Prozent), BMW (minus 21,8 Prozent), Audi (minus 18,4 Prozent), Mercedes (minus 16,0 Prozent) und Skoda (minus 14,8 Prozent).

Der Aufwärtstrend bei Wohnmobilen hielt auch im Oktober an: In den ersten zehn Monaten stiegen die Neuzulassungen um 59,1 Prozent bzw. 959 Wohnmobile. Bei den Motorrädern gab es ein Plus von 5,6 Prozent, bei Motorfahrrädern blieb die Zahl weitgehend unverändert (+0,1 Prozent). Insgesamt wurden seit Jahresbeginn 294.803 Kfz neu zugelassen, das waren 22,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Im Monat Oktober sanken die Kfz-Neuzulassungen um 1,5 Prozent auf 31.229. Die Zahl der neu zugelassenen Pkw betrug im Oktober 24.274, das sind um 3,4 Prozent weniger als im Oktober des Vorjahres und um 9,5 Prozent mehr als im September 2020.

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