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Schwieriger Start in die SaisonReiseanbieter wehren sich gegen Angstmache vor Urlaub am Meer

Gruber-Reisen-Geschäftsführer Max Schlögl und Reiseunternehmerin Andrea Springer kritisieren das Madigmachen von Urlaub am Meer und appellieren an die Regierung, keine Angst mehr zu verbreiten. Über die neuen Reisetrends und das Positive an der Krise.

CRO, Coronaviruskrise, Sonniges Wochenende in Pula
Am Strand in Pula, Istrien © EXPA/ PIXSELL
 

Vor einem Jahr verkündete Michael Schlögl, 35 Jahre Lenker von Gruber Reisen, dass die Söhne Max und Florian sowie Nichte Eva das Ruder im Familienunternehmen übernehmen. Mit Covid-19 gehen die Jungen prompt durch die schwierigste Zeit, die die Branche je gesehen hat. Max Schlögl (34), Mitglied der Geschäftsführung, beschönigt die Lage nicht: „2020 ist wirtschaftlich betrachtet zum Vergessen, ein Katastrophenjahr.

Kommentare (6)

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ModellR2d2
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Alpen-Adria-Region

Was Sicherheitsmaßnahmen, wie Maske und Mindestabstand betrifft, war ich sehr überrascht, mit welcher Disziplin das "über" der Grenze gelebt wird. Menschen in Geschäften, Lokalen und auf der Straße sind sehr bemüht, egal wo man hinkommt. Die Dämonisierung der regionalen Nachbarschaft in der Alpen-Adria-Region ist einfach unwürdig und steht in keiner Relation zum Verhalten vielerorts zu Hause. Man muss da nur die Augen ein wenig öffnen....

Es muss endlich Schluß sein mit dieser "Nachbarfeindlichen Politik".
Es war absolut notwendig Grenzen zu schließen, doch die Politik die damit in Folge gemacht wurde hätte man sich sparen können.

Wieso hat es nicht zumindest Grenz-Übertrittskarten für Menschengegeben der Grenzregionen gegeben? Tageweise gültig, ähnlich wie Pausenkarten im Theater. Hier wurden Nachbarn wie Aussätzige behandelt. Eine Stimmung, die sich heute umkehrt, begibt man sich nur über die Grenze. Das kommt fast einem Hochverrat gleich.
Sind wir alle noch nicht schon genug von den Auswirkungen betroffen? Können wir nicht eine den Umständen angepasste Normalität leben? In Wien scheint einem das Leben in der Alpen-Adria- Region kaum bis gar nicht zu interessieren. Köstinger und Weidinger sollten es eigentlich wissen.
Ein Armutszeugnis und Grund, wieso eine EU nur so funktioniert, wie sie funktioniert.
Wer heute noch nicht begriffen hat, dass wir alle uns brauchen, der wird nur in einer Sackgasse enden.

gb355
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na ja..

Zahlen sind so frisiert, wie sie benötigt werden, um wirtschaftlich zu profitieren.
Weiters gilt noch immer das Meßglas:
der Optimist sieht das halbvolle, der
Pessimist das halbleere Glas!
ALLEIN die Eigenverantwortung wird
klappen...und hoffentlich nicht nur der pure Egoismus!

elloco1970
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Herr Bundeskanzler....

Augenmaß behalten.....waren übers WE in Kroatien auf Rab....ein Traum das Meer die Sonne die Gastfreunfschaft...und man spürt wie sehr sich die Leute auf Touristen freuen ...weil es war teilweise noch menschenleer..aber was Sie durch die Blume versuchen zu fordern....Bleibt in Österreich ...aber Europäeer kommt aus dem Ausland zu uns Urkauben...das geht so nicht und grenzr an Frechheit....sie werden Massen annWähkerstimmen verlieren wenn Sie so weitermachen....der Europäer ist mündig und der Österreicher erst recht...in diesem Sinne ...Xsund bleiben und Kroatien 🇭🇷 wir kommen im Juli und August nochmals

samro
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bundeskanzler

herr bundeskanzler halten sie augenmass,es geht nicht nur um die reisebuerobranche, aber das werden sie sicher tun.
es geht um alle die gesund durch diese krise kommen wollen.
auch andere branchen leiden.
auch in anderen branchen sind menschen arbeitslos.
daher ist es klar dass wir uns ein wenig einschraenken aber gesund bleiben und die wirtschaft oben bleibt.
im ernstfall koennen wir mit einer branche nichts erreichen, aber mit allen anderen sehr viel verlieren.

klar freuen sich die beherberger anderer laender und sind freundlich. es ist ihr job und ihr einkommen. was ist da anders als in oesterreich? da freut man sich auch. dumm waere man wenn nicht.
wie muendig zeigt sich eh gerade mit den neuinfektionen in kaernten und tirol.
alle lieben das meer. trotzdem muss man auch die situation sehen. die touristen mischen sich in den tourismuslaendern. es geht nicht um die schoenen zahlen des jeweiligen landes.

peterhager
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Dort und da

Sicherheitsmaßnahmen, wie Maske und Mindestabstand, kann/sollte/muss man in Österreich und auch im Ausland einhalten. Es spielt also keine Rolle WO man Urlaub macht, sondern WIE! Die angesprochene „Touristenvermischung“ wird es auch in Österreich geben.

zyni
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Die Infektionszahlen

der Urlaubsländer sind nicht relevant.
Es werden sich hunderttausende Urlauber aus vielen Ländern in den Massendestinationen durchmischen.
Ich bedaure diese Branche sehr, aber man muss die Gefahr schon realistisch bewerten.