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Wo Fabrik gebaut werden sollWeltkriegsbomben auf deutschem Tesla-Gelände gesprengt

Areal, auf dem künftige Tesla-Fabrik entstehen soll: Sieben Weltkriegsbomben in Grünheide bei Berlin gesprengt.

© AP
 

Auf dem Gelände für die künftige Fabrik des US-amerikanischen Autobauers Tesla in Grünheide bei Berlin sind am Sonntag sieben Weltkriegsbomben gesprengt worden. Alles sei ohne Probleme verlaufen, sagte ein Sprecher des Lagedienstes des Brandenburger Polizeipräsidiums. Bisher wurden nach Angaben des Brandenburger Innenministeriums rund 85 Kilo Kampfmittel in dem Waldgelände gefunden.

Elon Musk widerspricht Umweltschützern

Unterdessen wird die Ansiedlung des US-amerikanischen Elektroautobauers Tesla in Grünheide bei Berlin beim Land Brandenburg und der Gemeinde Grünheide als große Chance gesehen. Anrainer und Naturschützer melden aber auch Bedenken an. Tesla-Chef Elon Musk meldete sich am Samstag auf Twitter persönlich zu Wort: "Es klingt danach, dass wir einige Dinge klarstellen müssen."

Bürger beschäftigt unter anderem die Wasserver- und -entsorgung; außerdem befürchten sie eine Gefahr für die öffentliche Trinkwasserversorgung. In den Antragsunterlagen laut deutschem Bundesimmissionsschutzgesetz hatte das Unternehmen angegeben, dass pro Stunde 372 Kubikmeter Wasser aus dem öffentlichen Trinkwassernetz benötigt werden. Allerdings werde Tesla nicht an jedem Tag so viel Wasser verbrauchen, schrieb Musk nun. "Das ist möglicherweise ein seltener Fall einer Spitzennutzung, aber nichts, was jeden Tag vorkommt."

Auch zu der kritisierten, angekündigten Rodung von Wald äußerte sich der Firmenchef. Auf dem 300 Hektar großen Gelände gebe es keinen natürlichen Wald. Er sei zur Kartonherstellung angepflanzt worden und nur ein kleiner Teil werde für die Fabrik verwendet.

Am Freitagabend hatte der brandenburgische Landes-Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung in Grünheide gesagt, dass Ausgleichsflächen für die Neuanpflanzungen von Wald landesweit gefunden worden. "Wo die sind, wird bekannt gegeben", kündigte er an. Statt Kiefern- entstehe Mischwald. "Abholzungen auf dem künftigen Fabrikgelände sind auch nur deshalb möglich, weil es sich um ein ausgewiesenes Gewerbegebiet handelt", betonte er.

Unterdessen haben sich vergangene Woche Vertreter von Tesla und des Brandenburger Bundes für Natur und Umwelt (BUND) getroffen. Dabei habe das Unternehmen angekündigt, die Menge auf 238 Kubikmeter zu senken, sagte BUND-Geschäftsführer Axel Kruschat auf Anfrage. Es gebe Ideen zum effektiveren Einsatz des Wassers. Derzeit werde ein hydrologisches Gutachten erarbeitet. Das Landesamt für Umwelt sei für die Erteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis zuständig, jedoch ohne öffentliche Beteiligung. "Wir wollen da Gebrauch vom Recht zur Akteneinsicht machen", kündigte er an.

Auf dem 300 Hektar großen Gelände will Tesla von Sommer 2021 an jährlich zunächst 150.000 Elektroautos der Typen Model 3 und Y bauen, dann bis zu 500.000 Fahrzeuge im Jahr. Für das Grundstück - das seit 20 Jahren als Gewerbegebiet ausgewiesen ist - soll Tesla 41 Millionen Euro zahlen.

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Danke für Ihr Verständnis.

RaraAvis
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Immerhin entfernen die Amerikaner

nun wieder die Bomben, sie sie (vermutlich) vor 75 Jahren abgeworfen haben und das dann wird das Gebiet noch zu einem Vorzeigeprojekt und Hoffnung für Deutschland, indem dort bald Millionen Model 3, Y und andere vom Band laufen werden.

Ein Design-Center soll auch kommen.

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hansi01
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Für E-Mobilität muss man Opfer bringen

Aber irgendwann werden es auch die grünsten der Grünen kapieren, dass E-Mobilität zur größten Umweltsünde des 21 Jahrhundert wird

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RaraAvis
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aha

da müssen Sie geheimes Wissen besitzen :)

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schadstoffarm
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Gutes argument

Muss ich aufs eintreffen der Prophezeiung warten oder gibt es einen Grund das anzunehmen?

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scionescio
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Ist ja nur ein Trinkwasserschutzgebiet ...

... aber was stört das den scheinheiligen Umweltschützer auf der Jagd nach seinem persönlichen 50 Milliarden Bonus!

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EMOTO
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Irgedwann...

...werden wohl auch die ewig gestrigen kapieren dass E-Autos auch NICHT umweltfreundlich sind, aber mit Sicherheit mehr als 100 fach umweltfreeundlichER als Verbrenner. ich hab das beim Kauf meines Tesla sofort intuitiv geschnallt und mir auch gleich Aktien zugelegt und das war die beste Entscheidung meines Lebens - mittlerweile auch durch stop-loss abgesichert. Könnte mir mit dem Gewinn schon den nächsten kaufen.....
.... dass man als shorty jetzt voll frustriert ist, kann ich verstehen.
Und das Recht gegen Tesla zu matschgern gestehe ich gerne Fußgängern, Radfahrern und Öffi- Benutzern zu. Alle anderen sollten eher still sein, ich blas ja auch nicht in einem V8 Forum mein Ego auf...

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Balrog206
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So

Wenig Gewinn hast gemacht das sich nur Einer ausgeht !! Schöne Miese würd ich sagen.

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schadstoffarm
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Musk ist geschäftsmann

Schau dir an was er geleistet hat, wenn die h2 autobauer in ihre Idee eben so viel Vertrauen hätten gäbe es akkuauto. Wenn dir an h2 etwas liegt solltest das polemisieren sein lassen.

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Liemo
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@schadstoffarm

Aha, und was genau bringt uns h2? Wächst der auf Bäumen?

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