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StromtankstellenE-Auto-Fahrer warnt: „Ich hätte 80 Euro für 100 Kilometer gezahlt“

Peter Haselmann aus Murau ist begeisterter Fahrer eines Elektroautos. Aber öffentliche Stromtankstellen seien zu teuer. E-Auto-Besitzer sollten wenn möglich zuhause tanken.

Peter Haselmann ist mit seinem kleinen Stromer zufrieden, vermeidet aber öffentliche Tankstellen: „Das ist zu teuer“.
Peter Haselmann ist mit seinem kleinen Stromer zufrieden, vermeidet aber öffentliche Tankstellen: „Das ist zu teuer“. © Peter Haselmann
 

Die Rechnung von Peter Haselmann ist schon fast ein Jahr alt, und er ist mit ihr schon von Pontius zu Pilatus gerannt. Der Elektroautofahrer aus Murau-Probst hat im Februar 2019 bei einer E-Tankstelle auf dem Hauptplatz von Judenburg Strom getankt. 29 Minuten war das Auto angehängt, knapp drei Kilowattstunden wurden verbraucht. Dafür hat er fast 13 Euro bezahlt.
„Mit drei Kilowattstunden komme ich aber nicht weit, für 100 Kilometer brauche ich rund sechsmal soviel. Umgerechnet heißt das, ich hätte für 100 Kilometer Reichweite knappe 80 Euro bezahlt, wenn ich weiter bei der öffentlichen Tankstelle aufgeladen hätte“, schüttelt Haselmann den Kopf. Egal wohin er gehe, zu Politikern oder Stromanbietern, er dringe mit dem Argument nicht durch, dass Stromtankstellen zu teuer seien.

Kommentare (52)

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Kunierer
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Das Auto hat in diesem Fall

leider nur einphasig geladen und das wird teuer an einer 22 KWh Ladestationen da er nur Max.7,3 KWh die Stunde hineinbekommt. In solch einem Fall geht es nur mit dem Schnelllader CCS und da hat er in einer Stunde seinen „Tank“ fast voll, je nach Volumen seiner Batterie. Ähnlich ist mir auch inSalzburg an einer 22Kwh Ladestation der SAG ergangen, da zahlte ich für eine Stunde aufladen um die 20,- für ca.8 Kwh, d.h. für ca. 10 km Reichweite und das ist verrückt. Sollte etwas sooo die Energiewende zustandekommen?

hakre
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!

In einigen Jahren wird man die e-autos auch verdammen, denn der Stromverbrauch wird so enorm sein, dass es ohne Atomstrom nicht gehen wird und die è-tankstellen werden den Ansturm a uch nicht bewältigen.

gintonicmiteis
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Mein Gott, schämen Sie nicht für Ihr Halbwissen?

Wenn alle Österreicher von heute auf morgen auf E-Autos umsteigen, würde das gerade mal 20% mehr Strombedarf ausmachen. Leider ist mit so einem schnellen Umstieg ja nicht zu rechnen, weshalb genug Zeit zum Ausbau bleibt - die TU Wien hat da erreichnet, dass dieser Ausbau bis 2050 mühelos mit erneuerbaren Energiequellen erfolgen kann.

Es wird dann auch genügend E-Tankstellen geben, keine Angst. Aber eine Benzintankstelle werden Sie 2050 wohl eher suchen müssen...

merschak
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@gintonic: Glauben Sie die 20% wirklich?

Alle Österreicher fahren ab morgen Elektroautos. Das wären mindestens 6,9 Millionen Fahrzeuge (Stand Statistik Austria 31. 12. 2018).
Und das erhöht den gesamten österreichischen Stromverbrauch nur um 20%? Echt jetzt? Und Sie bescheinigen anderen nur Halbwissen? In der Meinung, selbst das Ganzwissen zu haben?
Gehen's einfach mal zum Billa, da gibt's angeblich den Hausverstand....

gintonicmiteis
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merschak, Vielleicht sollten Sie Ihren Horizont erweitern

In Ihrer kleinen überschaubaren Welt sind 10 oder 20 kWh sicher eine Menge Strom und wenn Sie die Jahresabrechnung mit 5000 oder 8000 kWh bekommen, staunen Sie - in der Welt der Energiewirtschaft ist beides jedoch ein Lärcherlschaß.

Alle privaten Haushalte in Österreich zusammen verbrauchen weniger als 1/4 des gesamten Stroms. Die größten Abnehmer sind die Industrie und die ÖBB.

Ich weiß eh, dass ihr postfaktischen Traditionalisten keinen Zahlen glaubt, sondern nur was euch ein bierglasschwenkender Populist im Bierzelt zuruft, aber das ist nunmal Faktum: E-Autos für ganz Österreich benötigen nur 20% mehr an Strom.

scionescio
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@Gin: die angeblichen 20% (manchmal sind es auch nur 15%, manchmal 18%) kommen von den Energieversorgern, die das selbstverständlich ganz neutral und ohne eigene Interessen herausgefunden haben ...

... und zufällig nehmen sie wie das berühmte Milchmädchen an, dass die benötigte Strommenge gleichmäßig verteilt (ohne Spitzen!) bezogen wird - jeder mit ein bisschen Hirn geht aber davon aus, dass die meisten Menschen zu bestimmten Zeiten laden werden (wenn zB am Arbeitsplatz angekommen sind oder wenn sie nach der Arbeit zuhause ihr BEV anstecken) ... und dann wird es natürlich finster, weil diese Spitzen nicht einmal annähernd abdeckbar sind (und mit Wind- und PV-Anlagen schon gar nicht, weil du weder Wind noch Sonne vorschreiben kannst, wann sie zu blasen/scheinen haben!)
Ohne Wasserstoff als Speichermedium für Energie kann das nie funktionieren - nur: wenn ich schon Wasserstoff als Speichermedium habe, damit Hochöfen, Schwerverkehr, Schiffe, Flugzeuge, Baumaschinen betreibe - > warum sollte man den Wasserstof wieder in Strom umwandeln, den über unzählige Ladestellen mit Übertragungsverlusten verteilen, damit ich ihn dort wieder in einem umweltschädlichen Akku speichere bevor ich damit einen eMotor beschicke?
Jeder intelligente Mensch versteht, dass es da viel mehr Sinn macht, gleich den Wasserstoff über das bestehende (umgerüstete) Tankstellennetz zur Verfügung zu stellen (muss für den Schwerverkehr, Busse etc eh gemacht werden, weil die nie mit einem Akku sinnvoll werden fahren können) und damit direkt eine Brennstoffzelle im Fahrzeug zu versorgen.
Deine angeblichen Fakten sind astreine Fake News für naive Fanboys (rechne zB einfach die getankte Spritmenge in TWh um)!

ma12
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HaHa

Die von Brüssel ferngesteuerten Typen sterben nicht aus. Der selbe Scheiß wie mit den Energiesparlampen. Die "Gläubigen" sollen in die Kirche gehen und nicht so einen Stumpfsinn verbreiten.

hakre
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?

gintonicmiteis: warum soll ich mich schämen? warten wir es ab, wie es kommen wird. wie lange muß ich mein Auto bei einer E-Tankstelle aufladen, dass ich dann einige 100 km fahren kann?

X22
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Je nach Entwicklungsstand der Technik

In dem Beitrag gehts ja eher um die Kosten, wäre die Technik der Akkus für die Aufnahme einer großen Energiemenge gegeben, würde es trotzdem nicht billig sein, dh. die Infrastruktur und das Strommanagment für die Abgabe einer großen Menge in kurzer Zeit verursacht die Kosten

zyni
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Die Stromkonzerne

reiben sich schon die Hände, je mehr E-Autos auf den Markt kommen. Die Preise werden dramatisch steigen.

gintonicmiteis
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So ein Blödsinn

Jede Markteinführung eines neuen Massenprodukts hat gezeigt, dass erhöhte Nachfrage auch ein erhöhtes Angebot mit niedrigeren Preisen zur Folge hat.
Der Wettbewerb wird steigen, weil mehr E-Autos auch mehr Geschäft bedeuten - und das wird neue Anbieter auf den Plan rufen.

Seit der Strommarktliberalisierung sind die Preise auch gefallen - gleich wie bei Mobilfunkverträgen, Internetzugängen, Smartphones, Computer und allen anderen neuen Technologien der letzten 30 Jahre.

scionescio
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@Gin: ... und deshalb ist der Sprit über die Jahre immer billiger geworden - oder vielleicht doch nicht?

Es gibt so gut wie keinen Experten (Tesla Fanboys natürlich ausgenommen) der den BEVs in den nächsten 30 Jahren einen größeren Marktanteil als 25% zutraut - damit kann sich die sauteure Infrastruktur zu leistbaren Preisen nie rechnen.

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Das kann schon passieren,

nach dem obligaten Prinzip "zuerst Zuckerbrot..... dann Peitsche", wer im privatem Bereich keine Möglichkeiten besitzt ist mit Sicherheit den Betreibern der Ladestationen ausgeliefert!

ma12
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kasperl

Die E-Autos sind das reine Kaspertheater. Möchte mir jemand erzählen ob unser Stromnetz stark genug ist wenn 30 % der Autos E-Autos sind oder kommt dann das Blackout? Allein die Gewinnung der speziellen Metalle ist eine Frechheit. Aber die Lobbisten in Brüssel werden schon genug an die Beamten gezahlt haben.

Reipsi
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Ja ja , die E-Werke

sind auch nicht besser wie die Ölkonzerne, aber das werden e-mobil Fahrer schon noch merken, besonders dann wenn dann die Stromknappheit eintritt und der Strom zum laden nicht verfügbar ist, weil er zu billig ist, ui ui.

krambambuli
1
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stimmt, aber

die Wirtschaft boomt und darum geht's bei der ganzen e-auto geschichte doch wirklich. Neue Infrastruktur, Neue Fertigungsstraßen...das schafft alles Jobs.

merschak
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@reipsi

Nicht nur die E-Mobil-Fahrer werden es merken, die Steigerung der Strompreise und die Ausfälle wegen Leitungsüberlastung werden wir alle empfindlich spüren...

huckg
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Wichtige Infrastruktur: Stromtankstellen

Ladesäulen für Elektroautos sind bereits jetzt eine der wichtigsten Infrastruktur- Einrichtungen des Landes. In Zukunft werden diese immer wichtiger.
Warum gibt der Staat hier die Möglichkeit die zukünftige Preisentwicklung zu kontrollieren ob es Gewinne zu sozialisieren aus der Hand? Warum wird diese Geschäft einigen wenigen privaten Konzernen überlassen und nicht vom Staat selbst übernommen? Es könnte ja die Errichtung und der Betrieb auf eine bestimmte Zeit ausgeschrieben werden, nur die Kontrolle müsste der Staat behalten.
Klar ist, dass diese Chance nicht mehr wiederkehrt und auch als Einnahmequelle für die Republik verloren ist. Dass sich hier ein riesiges Geschäftsfeld entwickelt ist doch vorhersehbar.
Leider ist das Volk noch zu verblendet und begibt sich von einer Abhängigkeit (Ölmultis) in eine Andere. Noch betrifft es ja einen nicht selbst, noch überwiegt die Schadenfreude.

scionescio
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@Hulk: Sieben Befürworter innerhalb von 10Minuten ...

... und die haben nur deinen Kommentar bewertet und sonst keinen;-)
Hast du dir gleich sieben Nicks zugelegt, macht die Marketingabteilung tatsächlich Sonntagsschicht oder haben die Tesla Fanboys wieder einen Aufruf um entsprechende Bewertung in ihren Echokammern gemacht?

jaenner61
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ja stimmt

und wenn man was dagegen schrebt, hast gleich schlll die 👎👎👎 da verstehen die tesla boys keinen spaß 😂

jaenner61
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ist immer das selbe

anstatt sich vorher zu informieren, wird im nachhinein gewirbelt! er kann zwar genau ausrechnen was ihm ein kilometer kostet wenn er da oder dort sein auto lädt.
dann kann bzw könnte er auch vorher den preis auf dieser öffentlichen ladestation berechnen und nicht im nachhinein schreien.

ARadkohl
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Nein, das stimmt nicht!

Sein guter Wille ein E-Auto zu fahren, ist ja nichts negatives. Die Abzocke passiert an der Ladestation.

alwin
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Irrtum!

Kein eigenes Auto zu fahren, nur das wäre zukunftsfit.

tannenbaum
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Fest steht,

dass all diese öffentlichen Ladestationen der ganz normale Stromkunde über seine Stromrechnung bezahlt! Es wäre angebracht, auch hier eine Kostengerechtigkeit herzustellen! Stattdessen werden die Glühbirnen zugunsten von augenschädlichen Alternativen verboten!

ma12
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Gaunereien

Als die "Energiesparlampen", die im Lager der großen Birnenhersteller gelagert sind, verkauft waren, wurde auf LED umgestellt. Ja, ja, die Lobbisten sind ihr Geld wieder einmal wert gewesen. Diese gekaufte Beamten in der EU sind unser Untergang.

b6f59ac9dcde3ccfd1b2869f43b2477
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fest steht auch,

das JEDER Steuerzahler, auch derjenige, der ausschließlich mit den Öffis fährt, die Autobahnen- und Straßenerhaltung mit finanziert, eine Kostengerechtigkeit wäre hier umso wichtiger, speziell was die Kosten der LKW's betrifft, aber die Frächter und/oder LKW Hersteller haben offensichtlich eine sehr mächtige Lobby in Brüssel!

 
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