„Müde, aber letztendlich doch erleichtert“. So schildert Andreas Martiner, Betriebsratschef der Andritz AG und Landeschef der Produktionsgewerkschaft Pro-Ge, den eigenen Gemütszustand im Nachhall der heurigen KV-Verhandlungen bei den Metallern. Um den heißen Brei will Martiner nicht herumreden. Insbesondere für die Gewerkschaft ist der Abschluss kein einfacher. „Besondere Situationen erfordern besondere Lösungen“, sagt Martiner nur, der von einem „Vernunftabschluss“ spricht. Resultiert aus einer Branchenlage, die im Angesicht verhandelter Sozialpläne, Personalabbau und Arbeitsplatzängsten außergewöhnlich schwierig ist.