Da der Februar mehr als ein Drittel zum Ergebnis des laufenden Winterhalbjahrs beiträgt, ist es ein besonders empfindlicher Rückgang, den die Landesstelle für Statistik verzeichnet. Konkret waren es 211.154 Ankünfte und 950.819 Übernachtungen in Kärnten, ein Minus von 9,6 bzw. 11,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Österreichische Gäste blieben in geringerem Ausmaß aus, minus 14,4 Prozent zeigen die Tourismuszahlen bei Urlaubern aus dem Ausland an. Hier war es vor allem der gewichtigste Herkunftsmarkt, der ausließ: Es kamen rund ein Drittel weniger Deutsche. Grund dafür waren vor allem spätere Ferien in Deutschland.

Durchwachsenes Winterhalbjahr

Blickt man auf die Unterkünfte, ist auffällig, dass in den Hotelbetrieben mit einer Ausnahme stets ein Minus vor dem Ergebnis steht. In der Kategorie 4-Stern-Superior gibt es ein Nächtigungsplus von 4,5 Prozent.

Für die bisherige Wintersaison (November 2024 bis Feber 2025) konnten 2.643.714 Übernachtungen mit einem Minus von -2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum registriert werden. Mit 655.581 Ankünften (-0,6 Prozent) in den ersten vier Monaten des Winterhalbjahrs 2024/25 errechnet sich im Schnitt eine Verweildauer von vier Tagen. Laut Statistik Austria gibt es österreichweit ein Plus von 1,5 Prozent. Neben Kärnten sind auch die Zahlen in den Bundesländern Oberösterreich und Vorarlberg rückläufig. Dass der März das Ergebnis noch deutlich aufbessert, ist, da die Osterferien heuer Mitte April beginnen, unwahrscheinlich. Die steirischen Nachbarn sind überdurchschnittlich unterwegs (+1,7 Prozent).

Die nächtigungsstärkste Tourismusregion in der laufenden Wintersaison ist die NLW (Nassfeld-Pressegger See, Lesachtal, Weißensee) mit 730.745 Nächtigungen. Auf sie entfallen mehr als ein Viertel aller Übernachtungen in Kärnten. Während die Region Klopeiner See - Südkärnten/Lavanttal jene mit dem größten Rückgang war (-10 Prozent), konnte die Tourismusregion Wörthersee/Rosental um rund 7 Prozent zulegen.