Der österreichische „Start-up Monitor“ zählt zu den festen Konstanten, wenn es um die Vermessung jener jüngeren Unternehmungen geht, die als besonders innovativ und wachstumsstark gelten. Mehr als 3400 „Start-ups“ wurden in Österreich dem Report zufolge seit 2012 gegründet.

Die Steiermark gilt als attraktiver Nährboden für die Jungunternehmen. Das Epizentrum liegt in Graz, mit dem Verein „Ideentriebwerk“ hat sich dort auch ein besonders umtriebiger Akteur im Start-up-Ökosystem niedergelassen. Im Jahr 2012 ins Leben gerufen, sieht man sich heute als „größter Start-up-Verein im Süden Österreichs“.

Fokus auf Gründerinnen

Jetzt startet der Vernetzer mit einem neuen Vorstand durch. Als Präsidentin fungiert fortan die vormalige Marketing-Verantwortliche Sarah Pfleger, das Führungstrio komplementieren Martin Haintz und Gabriel Marek.

Welche Ziele die neue Spitze verfolgt? Pfleger will das Ideentriebwerk „auf das nächste Level heben“. Egal ob es um „neue Partnerschaften, innovative Formate oder unvergessliche Events“ geht. Zugleich soll ein Schwerpunkt auf das Thema „Female Empowerment“ gelegt werden. Denn, so Pfleger: „Ich möchte Gründerinnen ermutigen, sich sichtbar zu machen und ihr volles Potenzial auszuschöpfen.“ Tatsächlich gibt es an dieser Stelle viel Luft nach oben, ist die heimische Start-up-Szenerie doch noch immer stark männlich dominiert. Laut Start-up Monitor etwa liegt der Anteil von Frauen an allen Gründerinnen und Gründern bei gerade einmal 17 Prozent.

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Das bekannteste Format aus dem Hause Ideentriebwerk nennt sich übrigens „Start-up Spritzer“, findet prinzipiell einmal im Monat statt und bringt seit Jahren gründungsaffine Menschen mit ausgegründeten Start-ups zusammen. Im Mai feiert der Spritzer seine bereits 100. Auflage. Dann im Grazer Dom im Berg.