Zuletzt ist es Schlag auf Schlag gegangen. Nachdem sich die Sozialpartner in der Metallindustrie nach harten Verhandlungsrunden – inklusive Streiks – auf einen Lohn- und Gehaltsabschluss einigen konnten, folgten in den vergangenen Tagen zahlreiche kleinere und größere Branchen. So erhöhen sich beispielsweise im Güterbeförderungsgewerbe die Mindestgehälter um 9,17 Prozent (jedoch aber mindestens um 165 Euro). Im Glasbläser- und Glasinstrumentenerzeugergewerbe steigen die Einkommen um 9 Prozent, in der Reinigungsbranche um 9,2 Prozent, bei der Diakonie Österreich sowie im Bewachungsgewerbe ebenfalls jeweils um 9,2 Prozent, bei der Raiffeisen Ware Austria um 8,7 Prozent und bei den Straßengesellschaften um 9,3 Prozent. Teilweise schon deutlich vor den Metallern wurden u. a. in der privaten Sozialwirtschaft, im öffentlichen Dienst und bei den Brauereien, relativ friktionsfrei und geräuschlos, Abschlüsse erzielt.