Enzo Diessl hat das nötige Selbstvertrauen und die Selbstsicherheit, um zu wissen, dass der Weg zum Staatsmeistertitel zwischen den Hürden nur über ihn führen kann. Das hat der Athlet der Union Leibnitz in Wien bei der Hallenstaatsmeisterschaft auch wieder unterstrichen und in 7,65 Sekunden den Titel eingestrichen. „Ich freue mich sehr über den Titel. Aber es geht nicht nur darum, es geht auch um die Zeit und dass man wieder einmal zu Hause läuft und viele Konkurrenten wieder einmal sieht“, sagt Diessl (21), der das Rennen, das er vor seinem Teamkollegen Philipp Pichler gewonnen hat, als „solide“ bezeichnet. Damit hat er in der neuen Wiener Sport Arena auch die Hallensaison abgeschlossen. „Ich bin zufrieden. Die Konstanz und gute Resultate waren definitiv da. Aber das wirklich schnelle Rennen hat gefehlt.“ Woran das liegt, wird er mit dem Trainerstab versuchen herauszufinden. Nun beginnt der erneute Formaufbau für die Freiluftsaison. Es gilt wieder ein neues Fundament zu legen und dann an den kleinen Schrauben zu drehen, um im Sommer noch schneller zu sein. „Kleine Schrauben können sehr viel ausmachen, aber wir brauchen natürlich auch eine gute Basis. Immerhin dauert die Saison lange.“ Ende Mai will Diessl loslegen und bis Ende September auf Topniveau sprinten.
Leichtathletik
Nach Gold legt Enzo Diessl ein neues Fundament
Enzo Diessl sicherte sich bei der Staatsmeisterschaft in der Halle den Titel über die 60 Meter Hürden. Auch Karin Strametz und Carina Reicht wurden vergoldet.
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