Der Volleyball-Cupsieger 2025/26 kommt aus der Steiermark. Der UVC Graz und der TSV Hartberg spielen am Samstagabend (20.15 Uhr, ORF Sport+ live) in Amstetten um den Pokalsieg. Die Grazer triumphierten im Halbfinale über Aich/Dob in einer wahren Nervenschlacht: 3:2 (25, -15, 23, -20, 22) lautete der Endstand nach einem Krimi, in dem Graz den siebenten Matchball verwerten konnte. „Das ist einfach unglaublich, was die Jungs heute gezeigt haben. Gratulation an die gesamte Mannschaft und an die beiden Trainer Zoltan Mozer und Stephan Witsch“, sagte Graz-Manager Frederick Laure. Aufgrund des Graz-Krimis wurde das zweite Halbfinale zur „Nachtschicht“. Doch der TSV Hartberg war hellwach, schlug Waldviertel 3:0 (21, 21, 25) und erkämpfte sich ebenso einen Platz im Endspiel.
Für die Erzbergmadln aus Eisenerz/Trofaiach war schon die Teilnahme am Final Four etwas Besonderes, für die Finalteilnahme hat es für Julia Mitter und Kolleginnen aber nicht gereicht. Dabei begann das Duell mit den Steelvolleys aus Linz ganz nach Wunsch: Der nervenraubende erste Satz konnte mit 26:24 ins Trockene gebracht werden. Doch die Oberösterreicherinnen schalteten einen Gang höher und waren letztlich ungefährdet: Mit 25:13, 25:19 und 25:15 gingen die Sätze zwei bis vier an die Steelvolleys. „Im Endeffekt haben Service und Annahme das Spiel entschieden. Sie haben sehr gut angenommen, und wenn wir das Risiko beim Service erhöht haben, haben wir leider Fehler gemacht. Insgesamt waren sie einfach stärker“, resümierte Obmann Olaf Mitter. Die Linzerinnen treffen heute (17.35 Uhr) im Finale auf Sokol/Post.