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UVC-HerrenDer Grazer Weg in das Geschichtsbuch

Die Herren des UVC Graz wollen heute (20.20 Uhr, ORF Sport+) den erstmaligen Einzug ins Finale der Volleyball-Bundesliga schaffen.

Jubelt der UVC Graz heute wieder?
Jubelt der UVC Graz heute wieder? © GEPA pictures
 

Drehbuchautoren eines Krimis hätten den Spannungsbogen in der Halbfinalserie zwischen dem UVC Graz und Waldviertel in der Volleyball-Bundesliga der Herren nicht besser aufbauen können. Nach vier Spielen der „best-of-five“-Serie steht es 2:2. Wie knapp es bisher zuging, zeigt folgende Statistik: 423 Punkte erzielten die Steirer, 419 die Niederösterreicher. Heute (20.20 Uhr, ORF Sport+ live) findet das alles entscheidende Duell um den Finaleinzug im Grazer Sportpark statt. Bislang gab es ausschließlich Auswärtssiege. „Aber aller guten Dinge sind drei“, hofft Johannes Kratz, der in der Halbfinalserie mit 65 Punkten gemeinsam mit Lorenz Koraimann (76 Punkte) zu den Topscorern der Grazer zählt. „Es wäre in meinen Augen irrsinnig, zu sagen, dass es einen Favoriten gibt. Wir müssen uns gegenseitig unterstützen und dann gehört auch ein Alzerl Glück dazu.“

Nach dem Abwehren des „Matchballes“ der Waldviertler ist das Selbstbewusstsein der Steirer noch größer. Die Motivation ohnehin. Kratz: „Weil wir es jetzt in der Heimhalle beenden können.“
Von den vier absolvierten Spielen der Serie gingen drei über die volle Distanz, also über fünf Sätze. Für den neutralen Zuschauer perfekt, für die Akteure auf dem Spielfeld nervenaufreibend. „Als Spieler hofft man nicht darauf, dass es 3:2 ausgeht. Wir wollen es klar und deutlich gewinnen. Das wird es aber nicht spielen. Die Chancen stehen sicher 50:50“, sagt der Außenangreifer.

Während der UVC Graz mit der Damen-Mannschaft schon Meister wurde und auch heuer wieder im Endspiel steht, waren die Grazer Herren noch nie in der Finalserie – Rang drei war bisher das höchste der Gefühle (Anm. Rang zwei im Vorjahr kam coronabedingt ohne Finalserie zustande). „Wir wollen es unseren Damen jetzt natürlich gerne nachmachen und nachziehen. Das wäre für den Klub historisch“, weiß Graz-Urgestein Kratz über die Wichtigkeit der heutigen Partie bestens Bescheid.

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