Das erste Bundesligaspiel der Saison zwischen dem LASK und Sturm Graz hätte zu einem stimmungsvollen Auftakt werden können, verfügen doch beide Mannschaften über lautstarke Fanszenen. Doch die Linzer Fans sind während des Spiels ruhig, es gibt einen Stimmungsboykott. Grund dafür ist, dass nach einigen Problematiken in der Vergangenheit das Fan-Kollektiv „Landstrassler“ dem Verein ein Grundsatzpapier vorgelegt hat, welches CEO Siegmund Gruber nicht unterschrieben hat.
„Wir werden daher bis auf Weiteres keinen Support bei Heimspielen organisieren. Die Entscheidung, dem Stadion auch fernzubleiben, liegt bei jedem Fanclub und jeder Einzelperson selbst“, erklärte das Kollektiv. 38 Punkte umfasste das Grundsatzpapier, die meisten davon seien unverhandelbar: „Leider scheint Siegmund Gruber aktuell kein Interesse daran zu haben, etwas zu ändern und entsprechend dürfte auch das Interesse an aktiver Unterstützung der Mannschaft bei Heimspielen enden wollend sein. Noch haben wir die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sich dies einmal ändert – unsere Themen stehen fest.“
Der Verein verwies daraufhin auf bereits erarbeitete Lösungen und Maßnahmen, sogar die neutralen Fans wollen als Vermittler auftreten. Doch zumindest beim Auftaktspiel gegen Sturm ist die Kurve ruhig.