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Premier LeagueFestnahmen: Schon wieder Rassismus und Homophobie in England

"Wir sind es leid, dass der Ruf des Spiels von solchen Menschen beschädigt wird", sagt Brightons Geschäftsführer Paul Barber, nachdem im Zuge des Spiels gegen Chelsea drei Fans verhaftete wurden. Ihnen droht eine lebenslange Stadionsperre.

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Erst unlängst äußerte sich Antonio Rüdiger via Twitter zu rassistischen Äußerungen, die der deutsche Nationalteamspieler gegen Tottenham erfahren musste. © APA/AFP/GLYN KIRK
 

Wegen rassistischer und homophober Beleidigungen während des Fußballspiels zwischen Brighton & Hove Albion und Chelsea (1:1) sind am Mittwoch drei Zuschauer festgenommen worden. Das teilte Brighton auf seiner Internetseite mit. Den Betroffenen drohen eine lebenslange Stadionsperre und möglicherweise weitere Strafen.

Demnach wurden zwei Fans des Heimteams während der Premier-League-Partie wegen Beleidigung von Chelsea-Spielern und -Anhängern des Stadions verwiesen und der Polizei übergeben. Zudem wurde ein Chelsea-Fan wegen homophober Beleidigung von Brighton-Anhängern nach dem Stadionverweis von der Polizei festgenommen.

Brighton-Geschäftsführer Paul Barber äußerte sich verärgert über den Vorfall. "Wenn die Aussicht auf ein lebenslanges Verbot, ihren Verein Fußball spielen zu sehen, nicht abschreckend genug ist, müssen wir uns fragen, ob den Gerichten die Befugnis eingeräumt werden sollte, strengere Strafen auszusprechen", sagte er. "Fußball kann nicht alles regeln, und wir sind es leid, dass der Ruf des Spiels von solchen Menschen beschädigt wird."

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