Optimistisch trifft es ganz gut. Die Graz99ers sind im 26. Jahr ihres Bestehens, so der Eindruck nach außen, gut gerüstet, um nach dem „Neustart“ unter Obmann und Präsident Herbert Jerich den nächsten Schritt auf der Erfolgsleiter zu tun. Und den Glauben daran, den versprüht man auch selbst, allen voran der Präsident, dessen Emotionalität und Begeisterung die ganze Organisation mitreißt. Eine Begeisterung, die nach dem knappen Aus im Play-off-Viertelfinale gegen die Black Wings aus Linz wackelte, wie Jerich bei der Saisoneröffnungs-Pressekonferenz im Hauptquartier der Energie Steiermark offenbarte. Dann war die Energie wieder da: „Nach drei Wochen Trübsal, weil es nicht zum Semifinale gegen den KAC gereicht hat, hat uns das verpasste Saisonziel noch genauer hinschauen lassen“, sagte er. Das Ergebnis: Am Kader wurde noch akribischer gefeilt – und auch das Budget nachgebessert: „Darauf bin ich stolz, dass ich das aufstellen konnte.“
Graz99ers
Herbert Jerich: „Meister? Man muss darüber reden, weil Hoffnung allein ist zu wenig“
Steirer stockten Budget auf und feilten nach „drei Wochen Trübsal“ am Kader, um das Fundament für die großen Ziele des Präsidenten breiter und stabiler zu machen. Der sagt: „Jetzt liegt es an der Mannschaft“.
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